Nach Feuerinferno in Hürth: Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung

Hürth - Die Feuerwehr Hürth (bei Köln) hat am Montagabend zwei schwer verletzte Senioren aus einem brennenden Einfamilienhaus gerettet und in Sicherheit gebracht. Die Polizei ermittelt aktuell wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Einige Feuerwehrleute waren am Montagabend in der Mühlenstraße im Einsatz und retteten die beiden Hausbewohner.
Einige Feuerwehrleute waren am Montagabend in der Mühlenstraße im Einsatz und retteten die beiden Hausbewohner.  © Daniel Evers

Wie TAG24 bereits am Montagabend berichtet hatte, wurden die beiden 85 und 88 Jahre alten Personen mit zwei separaten Rettungshubschraubern in eine Spezialklinik geflogen, wo sie aktuell auf der Intensivstation liegen.

Zuvor wurden die beiden Senioren, die aufgrund des starken Feuers das Bewusstsein verloren hatten, von Feuerwehrleuten aus dem brennenden Haus gerettet.

Nach Angaben der Polizei meldete sich der 88-Jährige selbst bei den Beamten, weil Teile seines Hauses bereits in Vollbrand gestanden hatten. Nur wenig später sperrten die Einsatzkräfte die Kreuzung Breite Straße, Mühlenstraße und Firmenichstraße, auf der anschließend die Rettungshubschrauber landen konnten.

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Um die Brandursache zu ermitteln, machte sich am heutigen Dienstagvormittag ein Experte für Brandermittlungen auf den Weg zum inzwischen nicht mehr bewohnbaren Haus, um letzte Spuren festzuhalten.

Zwei Rettungshelikopter brachten die beiden lebensgefährlich verletzten Senioren in eine Spezialklinik.
Zwei Rettungshelikopter brachten die beiden lebensgefährlich verletzten Senioren in eine Spezialklinik.  © Vincent Kempf

Aktuell geht die Polizei davon aus, dass eine eingeschaltete Herdplatte das Feuerinferno ausgelöst und die beiden Senioren lebensgefährlich verletzt hatte.

Titelfoto: Daniel Evers

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