Sächsische Schweiz: Feuer an Schrammstein-Aussicht, Shisha schuld?

Bad Schandau - Im Nationalpark Sächsische Schweiz ist am Montagabend bei Bad Schandau plötzlich ein Feuer ausgebrochen, bestätigte die Polizei Dresden am Dienstag. Gelöscht werden konnte es erstmal nicht.

Das Feuer befindet sich unterhalb der Schrammsteinaussicht.
Das Feuer befindet sich unterhalb der Schrammsteinaussicht.  © Marko Förster

Nach ersten Informationen, bemerkten Zeugen das Feuer mitten in Sachsens Nationalpark und alarmierten umgehend die Rettungskräfte, die gemeinsam mit Mitarbeitern des Parks und Thomas Kunack, dem Bürgermeister von Bad Schandau,  ausrückten, um das Feuer zunächst zu  lokalisieren. 

Wie man auf Bildern sehen kann, befindet sich der Brandherd unterhalb der beliebten  Schrammsteinaussicht.

Genau das stellte die Feuerwehrleute am Montagabend anscheinend vor ein Problem. Die Rettungskräfte kamen nämlich nicht an das Feuer heran. Löschen konnten sie es erstmal nicht.

Der Einsatz wurde vorerst auf den heutigen Dienstag verschoben.

Einsatzkräfte im Nationalpark Sächsische Schweiz.
Einsatzkräfte im Nationalpark Sächsische Schweiz.  © Marko Förster

Derzeit wird vermutet, dass vier Leute das Feuer verursacht haben könnten. Zeugen sollen die Gruppe mit einer Shisha in der Nähe des Brandherdes gesehen haben. 

Update, 2. Juni, 14.10 Uhr: Feuer wurde gelöscht

Inzwischen konnten die Einsatzkräfte vor Ort das Feuer löschen. Die genaue Brandursache ist bislang nicht bekannt. 

Mit einer speziellen Abseil-Technik gelang es den Feuerwehrleuten den Brand zu löschen.
Mit einer speziellen Abseil-Technik gelang es den Feuerwehrleuten den Brand zu löschen.  © Marko Förster
Das Feuer wird gelöscht.
Das Feuer wird gelöscht.  © Marko Förster

Update, 2. Juni, 9.06 Uhr: Die Löscharbeiten haben begonnen

Nach Angaben des Bürgermeisters von Bad Schandau, Thomas Kunack, haben die Feuerwehrleute am Morgen mit den Löscharbeiten begonnen. Etwa 100 Quadratmeter Fläche seien betroffen, so Thomas Kunack. Er geht davon aus, dass der Einsatz noch mindestens bis zum Mittag andauern werde. Feuerwehrleute mit spezieller Abseil-Technik wurden inzwischen angefordert. 

Titelfoto: Marko Förster

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