Komplette Hauswand weggesprengt: Heftige Explosion stellt Polizei vor Rätsel

Spangdahlem - Es war ein gewaltiger Knall, der nicht nur den Hausbewohner selbst urplötzlich aus dem Schlaf riss. Auch die Nachbarn erschraken, als es in der Nacht auf Donnerstag zu einer heftigen Explosion in einem Wohnhaus in Rheinland-Pfalz gekommen war. Dabei wurde eine ganze Hauswand zerstört.

Das Einfamilienhaus war nach der heftigen Explosion nicht mehr bewohnbar.
Das Einfamilienhaus war nach der heftigen Explosion nicht mehr bewohnbar.  © Steil-Tv/dpa

Als die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden an dem Einfamilienhaus im 800-Seelen-Örtchen Spangdahlem im Eifelkreis Bitburg-Prüm mitten in der Nacht gegen 2.25 Uhr ankamen, staunten sie vorerst nicht schlecht.

Denn die Explosion in dem Einfamilien-Backsteinhaus hatte glatt eine komplette Wand sowie die dazugehörigen Fenster heraus gerissen und auf dem darunter liegenden Gehweg verteilt. Im Anschluss galt es für die Retter jedoch umgehend, die allein in dem Gebäude lebende Person zu bergen, die durch die Wucht der Explosion verletzt wurde.

Nach der Erstversorgung kam der Mann umgehend in ein Krankenhaus, über die Schwere seiner Blessuren gab ein Sprecher der Polizeidirektion in Wittlich keine Auskunft. Weiterhin galt es aufgrund der umherliegenden Trümmerteile die Straße rund um das Einfamilienhaus auf unbestimmte Zeit zu sperren und eine entsprechende Umleitung einzurichten.

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Während laut Polizeiangaben keine Gefahr für die Bevölkerung bestünde, sei das Gebäude, an dem ein erheblicher Sachschaden entstand, stark einsturzgefährdet und somit nicht mehr bewohnbar.

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Wie es zu der gewaltigen Explosion gekommen war, ist derzeit Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen und stellt die Ordnungshüter vorerst scheinbar vor ein Rätsel.

Im Einsatz waren neben den Beamten aus Bitburg und den Brandmeistern der umliegenden Ortschaften auch Rettungssanitäter sowie ein Notarzt, Mitarbeiter der Straßenmeisterei sowie das Technische Hilfswerk (THW).

Titelfoto: Steil-Tv/dpa

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