Starke Rauchentwicklung: Feuerwehr rückt zu einer Wohngruppe aus

Grimma/OT Ragewitz - Mehrere Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr mussten am frühen Mittwochmorgen in Grimma ausrücken. Starker Rauch kam aus einem Gebäude, in dem eine Wohngruppe untergebracht ist.

Zahlreiche Einsatzkräfte kümmerten sich um den Rauch und die Hausbewohner.  © Medienportal Grimma/Sören Müller

Ein Polizeisprecher bestätigte auf TAG24-Anfrage den Brand in der Ragewitzer Straße, konnte am Morgen aber noch keine weiteren Details nennen. Von vor Ort wurde berichtet, dass der Rauch wohl gegen 5.40 Uhr aus dem Keller des Gebäudes kam.

Laut Einsatzleiter Rico Schneider von der Feuerwehr Zschoppach konnte kein offenes Feuer festgestellt werden. Eine defekte Heizung könnte möglicherweise verantwortlich sein. Das bestätigte die Polizei am Mittwochvormittag.

In dem Haus ist eine Wohngruppe des Internationalen Bundes untergebracht. 13 Personen waren zu dem Zeitpunkt in dem Gebäude. Laut dem Polizeisprecher gab es keine Verletzten.

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Mehrere Freiwillige Feuerwehren sicherten das Gebäude.  © Medienportal Grimma/Sören Müller

Gebäude ist aktuell nicht bewohnbar

Die Wohnung muss belüftet werden und ist solange nicht bewohnbar. Wie ein TAG24-Reporter von der Einsatzstelle erfuhr, kümmerte sich der Grimmaer Oberbürgermeister Tino Kießig zusammen mit dem Ortschaftsrat um eine vorübergehende Unterbringung der Bewohner.

Die Ragewitzer Straße wurde während des Einsatzes vollständig gesperrt. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Zschoppach, Thümmlitzwalde, Mutzschen und Grimma waren vor Ort, sowie die Polizei.

Der Schaden liegt bei rund 500 Euro.

Erstmeldung vom 11. Februar um 8.02 Uhr, Update um 10.07 Uhr.

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