Stoppelfeld-Brand in Sachsen: Einsatzkräfte können Ernte retten

Oberwiera - Dunkler Rauch stieg in die Höhe, zahlreiche Feuerwehrkräfte waren vor Ort: Am Freitagnachmittag ging ein Stoppelfeld bei Oberwiera (Landkreis Zwickau) in Flammen auf. Die Löschtrupps hatten den Brand glücklicherweise schnell unter Kontrolle - die Ernte konnte gerettet werden.

Auf einem Feld an der Glauchauer Straße in Oberwiera brannte am Freitag ein Stoppelfeld.  © propicture-fotoagentur/Ralph Köhler

Gegen 14.43 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Getreidefeld an der Glauchauer Straße im Ortsteil Neukirchen aus. Dort war es zu einem Brand gekommen - bei Eintreffen der Feuerwehr stand bereits ein Teil des Stoppelfeldes in Flammen.

Sofort machten sich die Einsatzkräfte an die Löscharbeiten. "Die Schwierigkeit dabei war die Eindämmung des Brandes. Durch den Wind breitete sich das Feuer sehr schnell aus", berichtet Einsatzleiter Nico Schieke von der Freiwillige Feuerwehr Oberwiera. Auch die Trockenheit der vergangenen Tage begünstigte den Brand.

Insgesamt stand ein Hektar des größtenteils abgeernteten Feldes in Flammen. Zudem griff das Feuer auf einen Misthaufen über. Die Feuerwehr musste diesen auseinanderziehen und ablöschen.

Glücklicherweise konnten die Einsatzkräfte den Brand schnell eindämmen und komplett löschen. "Das Feuer hatten wir etwa nach einer halben Stunde unter Kontrolle gehabt", sagt Schieke.

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Ernte gerettet: Feuerwehr und Agrargenossenschaft schützt Getreidefeld vor Flammen

Die Flammen griffen auch auf einen Misthaufen über - die Feuerwehr bekämpfte den Brand einem Strahlrohr.  © propicture-fotoagentur/Ralph Köhler

Dass nicht das komplette Feld abfackelte, lag an der guten Vorbereitung der Agrargenossenschaft. Die Landwirte hatten bereits mehrere Traktoren und Wasserfässer in Stellung gebracht. Die Flammen griffen damit kaum auf das noch nicht abgeerntete Feld über.

Wie kam es zum Feuer? "Der Brand ist vermutlich durch einen technischen Defekt an einem landwirtschaftlichen Gerät entstanden", so der Einsatzleiter der Feuerwehr. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

Insgesamt waren 29 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Polizei unterstützte Kameraden mit einem Hubschrauber aus der Luft.

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