Kassel - Für einen 65-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät: Im nordhessischen Kassel kam es am Donnerstag zu einem tödlichen Brand in einer Doppelhaus-Hälfte. Die Kriminalpolizei vermutet einen technischen Defekt als Ursache.
Das Unglück ereignete sich in der Hasserodtstraße im Stadtteil Kirchditmold wie die Polizei mitteilte.
Demnach wurde am Morgen Alarm ausgelöst. Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten umgehend aus und begannen mit den Löscharbeiten.
Für den 65 Jahre alten Hausbewohner endete der Brand tödlich. "Weitere Personen haben sich offenbar nicht in dem Haus aufgehalten", ergänzte ein Sprecher.
Nach einer ersten Einschätzung der Brandermittler der Kriminalpolizei war das Feuer ein sogenannter Schwelbrand. Aus diesem Grund sei es auch nur innerhalb der Doppelhaus-Hälfte zu Sachschaden gekommen.
Die Beamten gehen aktuell von insgesamt etwa 50.000 Euro aus.
Mann stirbt bei Brand in Kassel-Kirchditmold
Vermutlich sei das Feuer in der Nacht durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. "Durch die am Morgen ausgelösten Rauchwarnmelder war der Brand schließlich entdeckt worden", hieß es weiter.
Hinweise auf Brandstiftung lägen gegenwärtig nicht vor. Die Ermittlungen zu dem Wohnhausbrand in Kassel-Kirchditmold dauern an.