Werkstatthalle brennt: Flammen drohen auf Flüchtlingsunterkunft überzugreifen, Warnung vor Asbest

Hamburg - Am Mittwochmorgen hat eine Werkstatthalle in Reinbek (Schleswig-Holstein) gebrannt. Aufgrund starker Rauchentwicklungen mussten die umliegenden Anwohner evakuiert werden.

Gegen 10 Uhr war das Feuer in einer Halle einer Kfz-Werkstatt in Reinbek ausgebrochen. Dort soll Angaben zufolge Schrott gelagert worden sein.
Gegen 10 Uhr war das Feuer in einer Halle einer Kfz-Werkstatt in Reinbek ausgebrochen. Dort soll Angaben zufolge Schrott gelagert worden sein.  © HamburgNews

Nach ersten Informationen soll die Halle zu einer in der Hans-Geiger-Straße ansässigen Kfz-Werkstatt gehören. Warum das Feuer gegen 10.10 Uhr ausgebrochen ist, sei noch völlig unklar, so eine Sprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg gegenüber TAG24.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden laut der Polizeisprecherin die umliegenden Anwohner evakuiert.

Laut einem Reporter vor Ort drohten die Flammen auf die benachbarte Flüchtlingsunterkunft überzugreifen, woraufhin die 20 anwesenden Bewohner ebenfalls evakuiert und in einem Linienbus untergebracht worden sind.

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Die Stadt Reinbek hatte via der Warnapp "NINA" die Menschen in dem Bereich Hans-Geiger-Straße/Oher Weg dazu aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es wurde vor Brandgasen gewarnt. Laut Angaben des Einsatzleiters der Feuerwehr vor Ort soll das Hallendach asbestbelastet sein.

Die Feuerwehr kämpfte gegen die mutmaßlich giftigen Rauchgase.
Die Feuerwehr kämpfte gegen die mutmaßlich giftigen Rauchgase.  © Hamburg News

Zwei Stunden später folgte dann jedoch die Entwarnung über die Warnapp, die Löscharbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

Erstmeldung am 29. November um 12.58 Uhr. Aktualisiert um 17 Uhr.

Titelfoto: HamburgNews

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