Wohnhaus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar: Eigentümer rettet sich mit Hund nach draußen
Reinsdorf - In der Nacht zum Donnerstag brach in einem Wohnhaus in Reinsdorf (Landkreis Zwickau) ein Feuer aus. Das Haus ist derzeit unbewohnbar. Sein Eigentümer kam mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.
Gegen 0.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Straße "An der Kohlenbahn" gerufen. Dort brannte der Dachstuhl des Einfamilienhauses lichterloh.
Der 47-jährige Hauseigentümer konnte sich gemeinsam mit seinem Hund eigenständig aus dem Haus befreien. Er zog sich dabei jedoch eine starke Rauchgasvergiftung zu und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Insgesamt 48 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Wilkau-Haßlau, Reinsdorf, Vielau und Friedrichsgrün sowie der Berufsfeuerwehr Zwickau kämpften gegen das Feuer.
Ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Wohnhaus konnten sie jedoch nicht mehr verhindern.
Zu der Brandursache können bisher noch keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Muss das Wohnhaus abgerissen werden?
Der Dachstuhl ist vollständig zerstört. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die genaue Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden, liegt aber Polizeiinformationen zufolge im mittleren sechsstelligen Bereich.
Wie die Freie Presse erfuhr, wölben sich zudem auch die Außenwände. Eine mögliche Einsturzgefahr werde noch geprüft. Dafür sind Fachleute des Technischen Hilfswerks und das Bauaufsichtsamt vor Ort.
Abschließend soll entschieden werden, ob das Haus abgerissen werden muss.
Titelfoto: Ralph Köhler
