Aufregung nach Sichtung von "Doomsday"-Flugzeug

Los Angeles/Washington D.C. - In der Nacht auf Freitag hat die Landung des sogenannten "Doomsday"-Flugzeugs in Los Angeles für Aufregung gesorgt.

Die Boeing 747-E4B Nighwatch der US Air Force wurde gebaut, um die US-Regierung im Katastrophenfall handlungsfähig zu halten.  © U.S. Air Force

Die Boeing 747-E4B Nightwatch der US-Luftwaffe wurde als fliegende Kommandozentrale entwickelt, um die Regierung im Falle einer Katastrophe, etwa eines Atomschlags, handlungsfähig zu halten.

Da ein solches Szenario wohl das Ende der Welt, wie wir sie kennen, bedeuten würde, wird das 360 Tonnen schwere Gerät auch als "Doomsday"-Flugzeug bezeichnet.

Dementsprechend groß war die Sorge, als der rund 70 Meter lange und fast 60 Meter breite Koloss am Donnerstagabend plötzlich am Himmel über den Vereinigten Staaten auftauchte.

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Nach mitteleuropäischer Zeit hob die Boeing am Donnerstagabend gegen 20.20 Uhr von einer Militärbasis außerhalb der US-Hauptstadt Washington ab, wie Daten des Portals "Flightradar24" zeigen. Nach rund fünf Stunden Flugzeit landete sie gegen 1.30 Uhr am Flughafen von Los Angeles.

Dort wurde die imposante Landung von "Airline Videos" auf Kamera festgehalten. In den sozialen Medien wurde derweil wild über mögliche Bedrohungs-Szenarios spekuliert.

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Der "Doomsday"-Flieger flog von Washington D.C. nach Los Angeles.  © Bildmontage: Screenshot/flightradar24

Glücklicherweise war die Maschine aber nicht aufgrund eines Ernstfalls in der Luft, auch wenn mit US-Kriegsminister Pete Hegseth (45) hochrangiges Personal an Bord war. Hegseth war mit dem "Doomsday"-Flieger am Dienstag zu einer Tour durchs Land aufgebrochen, bei der er mehreren Verteidigungsbasen im Land einen Besuch abstattet.

Erstmeldung vom 9. Januar, 16.21 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 19.27 Uhr.

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