Mystery-Fleisch statt Luxus-Menü: Salat bringt Airline in Erklärungsnot

USA - Dieses Essen war alles andere als erstklassig: Der US-amerikanische Wissenschaftler Peyman Milanfar sorgte in den sozialen Netzwerken für Aufsehen, nachdem er das Abendessen in der ersten Klasse auf einem mehr als fünfstündigen United-Flug öffentlich zerlegt hatte.

United Airlines entschuldigte sich bereits öffentlich für das kulinarische Desaster.
United Airlines entschuldigte sich bereits öffentlich für das kulinarische Desaster.  © KAMIL KRZACZYNSKI / AFP

Auf der Plattform X teilte der Reisende ein Foto seines Menüs und machte seinem Ärger Luft.

Von "mysteriösem Fleisch", "Kantinen-Käsewürfeln" und einer Tomate, die man "mit der Kettensäge schneiden müsse", war die Rede. Sein Fazit: eine "Schüssel voller Traurigkeit" - serviert in der First Class.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Während einige Nutzer den Anblick als "unfassbar" bezeichneten und das Essen mit 3-D-gedrucktem Fleisch verglichen, nahmen andere die Sache mit Humor.

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Ein Kommentator spottete: "Für diese Airline sieht das schon wie ein Michelin-Menü aus." Wieder andere meinten dagegen, sie würden das Gericht durchaus essen.

Die Airline selbst reagierte öffentlich und entschuldigte sich. Man bedaure, dass das Essen die Erwartungen nicht erfüllt habe und bot an, den konkreten Flugfall zu prüfen, wie Daily Mail berichtet.

Laut eigenen Angaben verspricht das Unternehmen auf längeren Strecken eigentlich warme Hauptgerichte, Beilagen, Desserts und kostenlose Getränke in der First Class.

Mittlerweile hat Peyman Milanfar noch einmal nachgelegt

In einem weiteren Post schlug Milanfar vor, das "kulinarische Desaster" in etwas Positives zu verwandeln: Sollte United ihm den Ticketpreis erstatten, wolle er das gesamte Geld an die Hilfsorganisation World Central Kitchen spenden.

Das Geld aus seiner "Schüssel voller Traurigkeit" solle stattdessen an Koch José Andrés gehen, der mit seiner Organisation weltweit Menschen in Krisengebieten mit warmen Mahlzeiten versorgt.

Sein Fazit: Dort wisse man wenigstens, wie man Menschen "mit Würde ernährt".

Titelfoto: Montage: KAMIL KRZACZYNSKI / AFP, Screenshot/X/docmilanfar

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