Islamabad (Pakistan) - Suchaktion nach dem Verschwinden eines Frachtfliegers! Der Kontakt zu einer Boeing 737 der Gesellschaft K2 Airways ist über dem Arabischen Meer abgebrochen. An Bord waren fünf Besatzungsmitglieder. Laut dem pakistanischen Premier Shehbaz Sharif (74) stürzte der Flieger ins Meer.
Der Premier drückte seine tiefe Trauer und das Bedauern über den Vorfall in einer Meldung aus, die über die sozialen Medien verbreitet wurde. Die Such- und Rettungsaktion im Arabischen Meer wolle man intensivieren, hieß es.
Wie die pakistanische Luftfahrtbehörde meldete, ist die Maschine am Dienstag aus Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet und war unterwegs in das pakistanische Karatschi, an der Südküste des Landes.
Um 21.18 Uhr Ortszeit (18.18 Uhr deutscher Zeit) meldete die Besatzung jedoch ein Problem mit dem Navigationssystem. Die Maschine wurde daraufhin von der Flugsicherung in Karatschi geleitet. Drei Minuten später - Sinkflug!
Die Flugsicherung beobachtete eine "rasche Kursänderung", anschließend brach der Radarkontakt zum Flieger ab, etwa 155 Seemeilen (rund 287 Kilometer) westlich des Zielflughafens.
Such- und Rettungsaktion im Arabischen Meer
Nach dem Vorfall wurde eine Such- und Rettungsaktion auf See mit Beteiligung verschiedener Organisationen eingeleitet, hieß es vonseiten der pakistanischen Luftfahrtbehörde.
K2 Airways ist laut eigenen Angaben eine 2018 gegründete private Fluggesellschaft mit Sitz in Karatschi, Pakistan. In einer Mitteilung erklärte die Gesellschaft: "K2 Airways kooperiert uneingeschränkt mit der pakistanischen Zivilluftfahrtbehörde und anderen Regierungsbehörden. Wir beten weiterhin inständig für die Sicherheit unserer Kollegen."
Erstmeldung vom 8. Juli 2026, 7.46 Uhr; letzte Aktualisierung 10.50 Uhr.