15 Tote bei Flugzeugunglück: Militärmaschine bei Landung zerfetzt - Chaos durch Plünderer

Von Philipp Znidar

El Alto (Bolivien) - Bei einem Flugzeugunglück in Bolivien sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen.

Polizisten stehen neben einem Flugzeug, das in El Alto, Bolivien, abgestürzt ist.  © Juan Karita/AP/dpa

Die Militärmaschine der bolivianischen Luftwaffe sei bei der Landung von der Piste abgekommen und vollständig zerstört worden, berichtete unter anderem die Tageszeitung "El Deber" unter Berufung auf die Feuerwehr.

Dutzende Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden. Nach ersten Berichten wurden zudem etwa 15 Fahrzeuge am Unglücksort beschädigt oder zerstört.

"Unter den betroffenen Fahrzeugen befinden sich Kleinbusse, Privatwagen und sogar ein Sattelzug, die beim Absturz des Flugzeugs in der Gegend getroffen wurden. Einige Fahrzeuge wurden zu einem Haufen Schrott zerquetscht, und unter den Trümmern befinden sich Tote", zitierte "La Razón" den nationalen Feuerwehrdirektor Pavel Tovar.

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Er schloss demnach nicht aus, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Die Ursache des Unglücks war zunächst unbekannt.

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Tumulte am Unglücksort: Menschen versuchen, Geld zu bergen

Einsatzkräfte setzten vor Ort etwa Wasser ein, um die Plünderer zu vertreiben.  © Juan Karita/AP/dpa

Den Berichten zufolge transportierte das Flugzeug vermutlich Bargeld. Am Unglücksort versammelte sich eine große Menschenmenge und versuchte, Geldscheine an sich zu nehmen.

Einsatzkräfte setzten demnach Wasser und chemische Mittel ein, um die Menge zu zerstreuen und die Kontrolle wiederherzustellen.

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