Flugzeug stürzt direkt nach dem Start ab: Zwei Personen stecken stundenlang in Bäumen fest!

Blue Bell Hill (England) - Kurioses Flugzeugunglück in Großbritannien: Zwei Personen sind mit einer leichten Maschine in einem Wald abgestürzt – sie hingen stundenlang in den Bäumen fest, ehe sie endlich gerettet werden konnten.

Das Leichtflugzeug stürzte kurz nach dem Start direkt wieder ab. (Symbolbild)
Das Leichtflugzeug stürzte kurz nach dem Start direkt wieder ab. (Symbolbild)  © rjf88/123rf

Wie unter anderem die britische Nachrichtenseite "The Sun" berichtete, ereignete sich der Unfall am gestrigen Montag um circa 11 Uhr vormittags in der Nähe der Kleinstadt Blue Bell Hill in der englischen Grafschaft Kent (circa 50 Kilometer südwestlich von London gelegen).

Zwei Freunde namens Timothy Nathan (65) und Ruth Samson (49) waren mit einem kleinen Flugzeug vom Rochester Airport gestartet. Doch nur kurz nachdem sie von der Startbahn des kleinen Lokalflughafens abgehoben waren, gab es technische Probleme an Bord.

Pilot Timothy erklärte später, dass die Maschine auf einmal an Antrieb verloren habe. Und so kam es zum Absturz des Flugzeugs!

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Nur knapp zwei Kilometer vom Flughafen entfernt krachten die beiden in ein Waldgebiet. Zum Glück überstanden sie das Unglück, dafür steckten sie nun allerdings in circa zwölf Metern Höhe in den Bäumen fest.

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Unweit der Absturzstelle befand sich eine 700 Jahre alte Kneipe namens "Robin Hood", deren Besitzer erklärten, dass ihre Kunden aktuell lieber nicht über die Straße zu dem Lokal kommen sollten.

"Ein Leichtflugzeug ist in den Wäldern in unserer Nähe abgestürzt und es ist hier im Moment alles ein bisschen hektisch. Die Feuerwehr versucht gerade, einen Weg zu finden, um sie runterzuholen. Beiden geht es gut, aber sie stecken in den Bäumen fest", so die "Robin Hood"-Verantwortlichen.

Letzten Endes dauerte es knapp viereinhalb Stunden, ehe die beiden Flugzeug-Insassen wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Gegen 15.30 Uhr konnten sie aus dem Cockpit befreit und von Rettungskräften vor Ort untersucht werden - der 65-Jährige und die 49-Jährige hatten das Ganze unverletzt überstanden.

"Uns geht es gut, wir sind all den Einsatzkräften sehr dankbar", erklärte Timothy Nathan. Insgesamt waren mehr als 20 Fahrzeuge von Polizei, Notärzten und der Feuerwehr vor Ort, außerdem half sogar ein Helikopter der Küstenwache bei der Befreiung der beiden Verunglückten.

Titelfoto: rjf88/123rf

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