Gefährliches Flugzeug-Unglück: Propeller kracht mitten im Flug in die Maschine

Südafrika - Das hätte schlimm enden können: Bei einem Flugzeugunglück in Südafrika flog ein Propeller in die Seite des Fliegers und sorgte an Bord für jede Menge Zerstörung.

Der abgebrochene Propeller riss ein großes Loch in der Hülle des Flugzeugs und zerstörte ein Fenster.
Der abgebrochene Propeller riss ein großes Loch in der Hülle des Flugzeugs und zerstörte ein Fenster.  © twitter.com/JacdecNew

Wie unter anderem die südafrikanische Nachrichtenseite "TimesLive" berichtet, hat sich der Vorfall am vergangenen Montag ereignet. Die Jetstream-41-Maschine der Fluglinie Airlink war von Johannesburg aus gestartet und gerade im Anflug auf eine Landebahn in der Nähe des Venetia-Diamantenbergwerks im Norden des Landes.

Kurz vor der Landung kam es allerdings zu einem Vogelschlag! Eines der Tiere traf unglücklich mit einem der Propeller auf der rechten Seite des Flugzeugs zusammen, sodass dieser abgerissen wurde.

Anschließend bohrte sich der Propeller durch die Seitenwand der Maschine, hinterließ dabei ein Loch in der Hülle und schlug auf der anderen Seite auch noch so hart ein, dass ein Fenster zu Bruch ging.

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Auf Bildern des Twitter-Users "JacdecNew" ist zu sehen, was für ein Chaos das Bruchstück an Bord angerichtet hat. Überall lagen Splitter herum und auch das Polster eines Sitzes wurde offenbar von dem Propeller erwischt und zerschnitten.

Glücklicherweise saß auf den betroffenen Plätzen aber niemand - und den Piloten gelang trotz allem eine sichere Landung auf dem Flugfeld. So wurde bei dem Unfall auch niemand verletzt.

Bilder des Flugzeugunglücks auf Twitter zeigen Schäden an Bord

Passagiere und Crew bleiben unverletzt, aber das Flugzeug bekommt einiges ab

Auch die Fluglinie Airlink gab ein Statement zu dem Unglück ab. Darin hieß es, dass es sich um einen Charterflug gehandelt hatte, der mit einem "großen Vogel" zusammengestoßen war.

"Keiner der Passagiere und keines der Crew-Mitglieder wurden verletzt, dafür trug aber das Flugzeug beträchtlichen Schaden davon", erklärten die Airlink-Verantwortlichen.

Die Zivilluftfahrtbehörde von Südafrika (SACAA) werde den Vorfall nun untersuchen, bis dahin müsse die Maschine vorerst auf dem Flugplatz von Venetia verbleiben.

Titelfoto: twitter.com/JacdecNew

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