Heftiges Flug-Chaos: Passagiere bekommen Schlafsäcke und dürfen Flughafen nicht verlassen!

Tokio - Für circa 500 Reisende eines Emirates-Fluges gab es keinen besinnlichen Heiligabend. Denn statt bei ihren Liebsten zu sein, mussten sie in Schlafsäcken am Gate ausharren und durften den Flughafen nicht verlassen!

Chaotische Zustände am Tokioer Flughafen Narita.
Chaotische Zustände am Tokioer Flughafen Narita.  © Screenshot/Twitter/@damixanya_ana

Eigentlich sollte der große Airbus A380 von Tokio am 23. Dezember um 22.30 Uhr (Ortszeit) von dem Narita Flughafen starten und am nächsten Morgen 5.30 Uhr (Ortszeit) pünktlich zu Weihnachten in Dubai landen. Doch daraus wurde nichts!

Mit fünf Minuten Verspätung machte sich das Flugzeug am Vorweihnachtstag auf zur Startbahn. Allerdings stoppte es nach wenigen Metern und musste ohne eine Erklärung für die Passagiere zum Gate zurückkehren.

Dies berichtet das Magazin "ONE MILE AT A TIME" und bezieht sich auf die Berichte eines Passagiers des Unglücksfluges.

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Daraufhin entwickelte sich die Flugreise für die Gäste zu einer Odyssee.

Erst konnte die Reise nicht fortgesetzt werden wegen technischer Probleme. Nachdem diese geklärt wurden, konnte das Flugzeug nicht wieder auf die Startbahn, da diese angeblich wegen Wartungsarbeiten gesperrt war, wie der Kapitä auf Englisch erklärte. Nur in der japanischen Ansprache wurde erwähnt, dass aufgrund der Schließzeit des Flughafens der Flieger nicht starten durfte.

Gegen 0.30 Uhr wurde den Passagieren eine Mahlzeit gegeben und der Pilot versprach, dass sich die Mitarbeiter um eine Lösung kümmern würden.

Zu dem Zeitpunkt ahnte keiner der Gäste, dass 16,5 Stunden vergehen würden, ehe das Flugzeug Japan verlassen würde.

Fluggäste im Airport gefangen - bis auf sechs Reisende!

Die Reisenden mussten in Schlafsäcken auf den Gängen des Flughafens Narita schlafen.
Die Reisenden mussten in Schlafsäcken auf den Gängen des Flughafens Narita schlafen.  © Screenshot/Twitter/@damixanya_ana

Es vergingen zwei weitere Stunden, bevor mitgeteilt wurde, dass alle Anwesenden den Flieger verlassen müssen.

Statt einen Gutschein für ein Hotel zu bekommen, wurden ihnen Schlafsäcke und Wasserflaschen in die Hände gedrückt. Darüber hinaus erfuhren die Passagiere erst im Airport, dass ihr Flug erst 15 Uhr (Ortszeit) am 24. Dezember starten würde.

Sprachlos standen die rund 500 Gäste dort, als sie auch noch erfuhren, dass sie den Flughafen nicht verlassen durften.

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Verstreut über die Gänge schliefen die Reisenden schließlich in blauen und grünen Schlafsäcken.

Um die Situation noch kurioser zu machen, durften sechs Passagiere nach langem Diskutieren den Flughafen dann doch verlassen. Das geschah jedoch nur, weil sie wichtige Wirtschaftsbosse waren. Unter anderem soll einer der Chef eines großen japanischen Unternehmens gewesen sein. Dieser soll gedroht haben, die Fluglinie zu verklagen.

Die übrigen mehr als 400 Passagiere mussten die 16,5 Stunden vor Ort ausharren. Sie kamen erst am 25. Dezember gegen 10 Uhr an ihrem Ziel an.

Titelfoto: Screenshot/Twitter/@damixanya_ana

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