Neue Details zu Terror-Flieger: Das soll das Ziel des Flydubai-Copiloten gewesen sein

Von Franziska Spiecker

Abu Dhabi - Der Copilot des Flydubai-Flugs von Dubai nach Tel Aviv wollte das Flugzeug laut US-Medien auf den israelischen Großflughafen Ben Gurion bei Tel Aviv stürzen lassen.

Der Copilot wollte das Flydubai-Flugzeug offenbar auf dem israelischen Großflughafen Ben Gurion bei Tel Aviv stürzen lassen.  © Jamal Awad/dpa

Das berichtet unter anderem der US-Sender ABC News unter Berufung auf zwei hochrangige US-Beamte und eine mit den Ermittlungen vertraute israelische Quelle.

Dem Radiosender NPR liegen ähnliche Informationen aus einer noch laufenden Untersuchung zu dem Vorfall vor. Es werde davon ausgegangen, dass der Copilot wahrscheinlich allein gehandelt habe, zitiert NPR eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. 

Auch der US-Sender CNN berichtet, dass es der mutmaßliche Angreifer wahrscheinlich auf den Flughafen Ben Gurion abgesehen habe. Er stützt sich dabei auf einen israelischen Beamten und eine mit der Angelegenheit vertraute israelische Quelle.

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Demnach halten die Vereinigten Arabischen Emirate, die Ermittlungen eingeleitet haben, Israel über den Stand der Untersuchungen auf dem Laufenden. Die Ermittlungen befänden sich noch in einem frühen Stadium.

Es gebe noch offene Fragen hinsichtlich der Absichten des mutmaßlichen Angreifers, hieß es. 

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Das ist bislang zu der Gewalttat bekannt

Smit Machchhar, der indische Pilot der Maschine, wurde bei dem Angriff schwer verletzt.  © Uncredited/Government of Dubai Media Office/AP/dpa

Der Flug war am vergangenen Mittwoch von Dubai nach Tel Aviv unterwegs, als es zu einem mutmaßlichen Angriff des Copiloten auf den Piloten kam. Nach emiratischen Erkenntnissen griff er ihn mit einer Rettungsaxt an. Trotz schwerer Verletzungen konnte der Pilot die Cockpit-Tür öffnen, woraufhin Passagiere eindrangen und den Angreifer überwältigten.

Eine zweite Besatzung landete die während der Attacke stark abgesackte Maschine im saudi-arabischen Tabuk. Der Copilot wurde in die Emirate gebracht und stammt israelischen Angaben zufolge aus dem Oman.

Israel und die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten gehen von einem versuchten Terroranschlag aus. Der Copilot habe versucht, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen, berichtete jüngst die emiratische Nachrichtenagentur Wam unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft. 

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US-Medien hatten vor ein paar Tagen berichtet, dass der Copilot wegen Sicherheitsbedenken aus seinem früheren Job bei einer Fluggesellschaft im Oman entlassen worden sei. Das "Wall Street Journal" schrieb unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass der Mann vom Oman zu einem früheren Zeitpunkt mit einem Flugverbot belegt worden sei.

Grund dafür sei die Befürchtung gewesen, dass er radikale ideologische Ansichten habe. Laut Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) war er islamistisch indoktriniert. 

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