Von Michael Heitmann
Prag - Ein Flugzeug ist auf dem Weg von Lissabon nach Prag möglicherweise knapp einer Katastrophe entgangen.
Wie zuerst die Zeitung "MF Dnes" berichtete, habe die Maschine stark an Höhe verloren und sei bis auf rund 300 Meter über dem Boden abgesunken. Erst dann habe der Pilot das Flugzeug vom Typ Airbusu A320neo wieder hochgezogen.
Das tschechische Amt für die Untersuchung und Vermeidung von Flugunfällen nahm Ermittlungen auf. "Wir untersuchen das Ereignis als einen ernsten Zwischenfall", sagte ein Behördensprecher.
Die Radarsysteme der Flugsicherung hätten auf eine Unterschreitung der vorgesehenen Flughöhe hingewiesen. Ein Fluglotse habe daraufhin die Besatzung gewarnt.
Zu dem Zwischenfall kam es demnach vor knapp einem Monat in der Nähe der Burg Krivoklat, rund 35 Kilometer westlich des internationalen Flughafens von Prag.
Ein Passagier, der nach eigener Aussage an Bord der Maschine war, sagte der Onlineausgabe der Zeitung "Pravo": "Es war schrecklich, weil mir gleich der Gedanke gekommen ist, dass wir einem Hindernis ausweichen müssen." In diesem Moment habe er an seine Familie gedacht.