Hitze lässt Zahl der Blutspenden einbrechen: Jetzt drohen ernste Konsequenzen

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Von Florentine Dame

Ratingen - Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat zu erheblich weniger Blutspenden im Westen geführt.

Aufgrund der hohen Temperaturen gingen zuletzt immer weniger Menschen in NRW zum Blutspenden. (Symbolbild)
Aufgrund der hohen Temperaturen gingen zuletzt immer weniger Menschen in NRW zum Blutspenden. (Symbolbild)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Auf vielen Terminen zur Blutspende sei angesichts der hohen Temperaturen die Zahl der Spender und Spenderinnen deutlich hinter dem Bedarf zurückgeblieben, teilte der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit.

Viele Menschen hätten ihre Spende verschoben oder Termine kurzfristig abgesagt. Es sei daher rund 40 Prozent weniger Blut gespendet worden, als für eine stabile Versorgung erforderlich sei.

Damit sich die angespannte Versorgungslage mit Blutpräparaten erholen könne, appelliere man an alle spendefähigen Menschen, die aktuell weniger hohen Temperaturen für eine Blutspende zu nutzen.

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Sorgen bereiten dem DRK-Blutspendedienst auch die Sommerferien im Versorgungsgebiet: In Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben sie bereits begonnen, Nordrhein-Westfalen startet in knapp drei Wochen in die Schulferien. Dann sinke die Zahl der Blutspenden erfahrungsgemäß weiter bei gleichbleibendem Bedarf.

"Hitze und Ferien sind jedes Jahr eine besondere Herausforderung", so Stephan David Küpper, Sprecher des DRK-Blutspendedienstes. "Wer jetzt Blut spendet, hilft dabei, Engpässe in den Sommerwochen zu verhindern."

Blutversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen

Insgesamt stellt der DRK-Blutspendedienst in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nach eigenen Angaben rund 70 Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit und sichert damit eine Grundversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen.

Daneben können Bürger auch in Unikliniken, vielen Krankenhäusern oder bei kommunalen und privaten Blutspendezentren Blut spenden.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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