Mann wird halber Penis abgenommen - Er wird trotzdem Vater

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Cheshire (Vereinigtes Königreich) - Einem Mann (33) aus dem Vereinigten Königreich musste nach mysteriösen Symptomen ein großer Teil seines besten Stückes amputiert werden. Nun spricht er online über den Verlust - und wie er dennoch Vater werden konnte.

Steven Hamill (33) erhielt 2019 die Diagnose Peniskrebs. Daraufhin mussten ihm zehn Zentimeter seines Gliedes entfernt werden.
Steven Hamill (33) erhielt 2019 die Diagnose Peniskrebs. Daraufhin mussten ihm zehn Zentimeter seines Gliedes entfernt werden.  © Bildmontage/Screenshot/TikTok/StevenHamillStories

Alles begann 2019, als die Eichel von Steven Hamill plötzlich auf das Vierfache ihrer Größe angeschwollen war. Sein Hausarzt hatte dies als eine eher ungefährliche Balanitis - also eine Entzündung des Glieds, bei der es zu Schwellungen und Juckreiz kommt - abgetan.

Zwei Wochen lang trug Steven ununterbrochen Steroidcreme auf, doch es besserte sich nichts. Im Gegenteil: "Ich hatte zu diesem Zeitpunkt so starke Schmerzen. Es fühlte sich an, als würde mir jemand eine Nadel in die Eichel stechen."

Wenig später kam ein weiteres, ziemlich unangenehmes Symptom dazu: ein schrecklicher Geruch, den der heute 33-Jährige laut Metro als "todesähnlich" beschreibt. "Es verfolgte mich überallhin, es war furchtbar, und andere konnten es riechen."

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Vor der erschütternden Diagnose und anschließenden Amputation musste der Mann aus dem Vereinigten Königreich erleben, worunter sonst eher Frauen leiden: Er wurde von den Ärzten nicht ernst genommen. Es könne "kein Krebs sein", hieß es damals, da er doch gerade erst Mitte 20 war.

Mann verliert nach Krebsdiagnose zehn Zentimeter seines Penisses

Trotz schlimmer Symptome nahmen ihn die Ärzte zunächst nicht ernst und schlossen Krebs aus. (Symbolfoto)
Trotz schlimmer Symptome nahmen ihn die Ärzte zunächst nicht ernst und schlossen Krebs aus. (Symbolfoto)  © 123RF/dondigidonn

Dann verschlechterte sich aber sein Zustand und er fiel ein paar Wochen später im Auto seines Bruders in Ohnmacht - und wachte in einer Blutlache auf. Von der Notaufnahme wurde er in eine Spezialklinik in Manchester verlegt, wo schließlich herausgefunden wurde, dass Steven an Peniskrebs leidet.

Was die Ärzte ihm dann mitteilten, sollte sein Leben verändern: Man müsse ihm nicht nur seine Vorhaut wegschneiden, sondern auch zehn Zentimeter seines Penisses, um das Krebsgewebe zu entfernen.

Steven hatte Glück im Unglück, denn er war von Mutter Natur reich beschenkt worden: "Ich war vorher ziemlich gut bestückt, daher hat die Entfernung von zehn Zentimeter meine Länge auf etwa zehn Zentimeter reduziert." Dadurch blieb sein Glied auch immer noch voll funktionsfähig - das wäre bei einem durchschnittlichen großen Penis nicht mehr der Fall gewesen.

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Der Alleinstehende hat weiterhin Sex und zeugte vor vier Jahren sogar einen Sohn. "Es war nie ein Problem mit meinen Partnerinnen, aber ich musste mich erst daran gewöhnen und dazulernen."

Auf TikTok hat Steven sein Schicksal öffentlich gemacht und spricht tabulos über seine Diagnose, die Amputation und sein Leben nach der Operation.

Titelfoto: Bildmontage/123rf/dondigidonn, Screenshot/TikTok/StevenHamillStories

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