Sie wollte mit Trend berühmt werden: 15-Jährige nach fataler TikTok-Challenge hirntot

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Oklahoma (USA) - Erneut fordert eine Social-Media-Challenge ein Opfer: Leah Presson aus dem US-Bundesstaat Oklahoma wollte mit der "Benadryl Challenge" auf TikTok Bekanntheit erlangen. Doch nun ist die 15-Jährige hirntot.

Für eine TikTok-Challenge nahm Leah Presson eine Überdosis des Allergiemittels Benadryl, jetzt ist die 15-Jährige hirntot.
Für eine TikTok-Challenge nahm Leah Presson eine Überdosis des Allergiemittels Benadryl, jetzt ist die 15-Jährige hirntot.  © Bildmontage: Screenshot/Facebook/Richard Presson/Leah Presson

"Leah ist ein wirklich toller Mensch und wollte schon immer auf TikTok berühmt werden", erzählt ihr Vater Richard Presson gegenüber "Newsnation". Doch genau dieser Wille scheint ihr nun das Leben zu kosten.

Leah versuchte sich an dem "Benadryl Trend", bei dem sich meist Jugendliche dabei filmen, wie sie eine Überdosis des Allergiemittels einnehmen, um einen Rausch zu erleben.

Laut ihres Vaters habe Leah schon mehrere Male an der Challenge teilgenommen. Doch nach ihrem letzten Versuch kam die Teenagerin mit heftigen Krampfanfällen und einem Herzstillstand ins Krankenhaus.

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Nach mehreren Untersuchungen stellte man bei Leah "null Hirnaktivität" fest. Sie liegt derzeit auf der Intensivstation.

Richard Presson teilte auf seinem Facebook-Account ein Video, welches seine Tochter regungslos und an mehrere Maschinen angeschlossen zeigt. Um sie herum stehen mehrere Angehörige, die für Leah singen.

Nach fataler Challenge: Richard Presson fordert Aufklärung für Kinder und Jugendliche

Auch wenn seine Tochter für hirntot erklärt wurde, würden er und seine Frau noch immer auf ein Wunder hoffen. Nach ihrem Tod will die Familie die Organe ihrer Tochter spenden, "weil sie ein Mädchen war, das alles für jeden getan hätte", schreibt Richard weiter.

Dass Leah nun wegen einer Social-Media-Challenge leblos im Krankenhaus liegt, schmerze ihn. Der Vater verlange, dass Kinder und Jugendliche über solche Trends aufgeklärt werden, damit sich so etwas nicht wiederholt.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Facebook/Richard Presson/Leah Presson

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