Nahost-Konflikt: Neue Angriffe angekündigt - Trump will Iran "windelweich" prügeln
Nahost - Der Konflikt im Nahen Osten hat inzwischen auch Europa erreicht. Mehrere Drohnen wurden über dem EU-Staat Zypern abgefangen.
Während die israelische Armee ihre Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon ausgeweitet hat, ist inzwischen auch Europa zur Zielscheibe geworden.
Ein britischer Militärstützpunkt auf Zypern wurde am Montag von Drohnen ins Visier genommen. Diese konnten jedoch abgefangen werden. Ob diese Drohnen aus dem Iran kamen, oder möglicherweise von der Hisbollah-Miliz im weniger entfernten Libanon abgefeuert wurden, war dagegen noch unklar.
Als Reaktion auf die Angriffe musste der Flughafen der Stadt Paphos evakuiert werden. Die griechische Marine entsendete zudem Kriegsschiffe nach Zypern.
Auch im Iran schlagen weiterhin Raketen ein, ebenso in Israel. Zunehmend scheint die iranische Armee auch die Energieinfrastruktur im Nahen Osten unter Beschuss zu nehmen. In Katar wurde infolge iranischer Drohnenangriffe bereits die Produktion von Flüssigerdgas (LNG) gestoppt.
Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.
2. März, 17.44 Uhr: US-Militär weist Meldungen über versenkten Flugzeugträger zurück
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat iranische Meldungen über einen angeblich versenkten US-Flugzeugträger zurückgewiesen.
"Der einzige getroffene Flugzeugträger ist die Shahid Bagheri, ein iranischer Drohnenträger. US-Streitkräfte griffen das Schiff innerhalb weniger Stunden nach Beginn der Operation Epic Fury an", teilte CENTCOM mit.
2. März, 17.38 Uhr: US-Präsident Trump will Iran "windelweich" prügeln
US-Präsident Donald Trump (79) will die Angriffe auf den Iran noch verstärken.
"Wir haben noch nicht einmal angefangen, hart zuzuschlagen", sagte er in einem Interview dem Sender CNN. "Die große Welle kommt bald." Trump sagte, die Attacken liefen bislang sehr gut. "Wir prügeln sie windelweich." Er bekräftigte sein Ziel, den Krieg in etwa vier Wochen zu beenden. "Wir sind dem Zeitplan sogar voraus." Bislang hätten die USA 49 iranische Anführer ausgeschaltet. "Sie wissen nicht einmal, wer sie derzeit anführt."
Als größte Überraschung nannte Trump die Angriffe des Irans auf die arabischen Staaten in der Region und deren Reaktion. "Sie wollten sich nur sehr geringfügig beteiligen. Und jetzt bestehen sie darauf, einbezogen zu werden."
2. März, 17.28 Uhr: Auswärtiges Amt schickt Chartermaschinen in Golfregion
Hoffnung für einen Teil der im Nahen Osten gestrandeten deutschen Urlauber auf eine baldige Rückkehr in die Heimat: Das Auswärtige Amt bereitet die Rückholung von Kranken, Kindern und Schwangeren aus der Konfliktregion vor.
Sie will dazu gecharterte Maschinen in die Hauptstädte Riad (Saudi-Arabien) und Maskat (Oman) schicken, wie Außenminister Johann Wadephul in Berlin ankündigte. Grundsätzlich sieht die Bundesregierung jedoch die Reiseveranstalter und Fluglinien in der Verantwortung, ihre Kunden nach Deutschland zurückzubringen.
Das Bereitstellen von Flugzeugen für besonders vulnerable Gruppen sei das Mittel zweiter Wahl, sagte Wadephul. "An allererster Stelle müssen natürlich die Reiseverkehrsunternehmen hier eintreten. Und an dritter Stelle, wenn all das nicht reichen sollte, dann würden wir gegebenenfalls auf die Bundeswehr zurückgreifen." Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums hatte zuvor erklärt: "Die Bundeswehr ist wirklich das letzte Mittel der Wahl."
2. März, 17.26 Uhr: Evakuierung auf Zypern wird fortgesetzt
Der Bezirk rund um den von Drohnen attackierten britischen Militärstützpunkt in Akrotiri auf Zypern wird weiterhin evakuiert.
Nach Angaben des Innenministeriums soll die Sicherheitslage am Dienstag erneut überprüft werden. Bis dahin sollen die Evakuierungsmaßnamen fortgesetzt werden. Der heimische Zivilschutz sei dabei, Notfallunterkünfte für die betroffene Bevölkerung zu errichten.
2. März, 17.18 Uhr: Zahlreiche Hisbollah-Stellungen angegriffen
Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben nach eigenen Angaben über 70 Stellungen der Hisbollah im Südlibanon angegriffen.
Im Zuge der jüngsten Angriffswelle seien dabei Waffendepots, Abschussrampen und Abschussvorrichtungen getroffen worden: "Die angegriffenen Ziele sollten von der Terrororganisation genutzt werden, um verschiedene Terroranschläge gegen die israelischen Streitkräfte und Bürger des Staates Israel zu propagieren und durchzuführen", begründeten die IDF die Militärschläge.
2. März, 17.13 Uhr: US-Präsident Trump will US-Bodentruppen im Iran nicht ausschließen
US-Präsident Donald Trump (79) erklärte gegenüber dem US-Magazin "New York Post", dass er einen Einsatz von Bodentruppen im Iran nicht ausschließen wolle.
"Wenn sie notwendig wären", würde Trump demnach auch Soldaten ins Land schicken. Er fügte aber hinzu, dass Bodentruppen "wahrscheinlich" nicht benötigt würden, um den Krieg zu beenden.
2. März, 17.08 Uhr: Katar holt zwei iranische Kampfjets vom Himmel
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Katar konnten am Montag zwei iranische Kampfjets abgeschossen werden.
Bei dem Kampfflugzeugen habe es sich demnach um zwei Maschinen des Typs "SU24" aus der Sowjet-Zeit gehandelt. Ebenfalls berichtete das Verteidigungsministerium von sieben abgefangenen ballistischen Raketen sowie fünf abgewehrten Drohnen.
2. März, 16.57 Uhr: Bundeskanzler Merz kündigt deutsche Beteiligung bei Atomübungen an
Nachdem der französische Präsident Emmanuel Macron (48) infolge der Eskalation in Nahost eine Aufstockung des Atomarsenals angekündigt hatte, gab Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) am Montagnachmittag bekannt, dass Deutschland sich künftig an Nuklearübungen beteiligen wolle.
"Emmanuel Macron und ich haben eine nukleare Steuerungsgruppe eingesetzt, in der wir uns zu Fragen der Absicherung koordinieren. Noch in diesem Jahr wollen wir konkrete Schritte gehen, unter anderem mit einer konventionellen Beteilungng an französischen Nuklearübungen", teilte der Kanzler mit.
2. März, 16.51 Uhr: Iran feuert nächste Raketensalve auf Israel
Der Iran habe erneut Raketen auf Israel abgefeuert, wie die israelischen Streitkräfte (IDF) mitteilten.
Das Verteidigungssystem arbeite daran, die Bedrohung abzuwehren, die Bevölkerung sei bereits gewarnt worden.
2. März, 16.46 Uhr: Vereinigte Arabische Emirate wehren 148 Drohnen ab
Allein am Montag haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) insgesamt 148 Drohnen aus dem Iran abgefangen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.
Hinzu kämen sechs Marschflugkörper sowie neun ballistische Raketen. Seit Kriegsbeginn seien ingesamt 147 ballistische Raketen und 689 Drohnen auf das Land gefeuert worden. Davon seien 44 Drohnen auch tatsächlich am Boden eingeschlagen. Das Verteidigungsministerium meldete insgesamt drei Todesopfer sowie 68 Leichtverletzte.
"Das Ministerium verurteilte diesen militärischen Angriff auf das Schärfste und betrachtete ihn als eklatante Aggression und eklatanten Verstoß gegen die nationale Souveränität und das Völkerrecht", hieß es dazu in einer Mitteilung.
2. März, 16.40 Uhr: Iran-Krieg lässt Spritpreise immer weiter steigen
Der Iran-Krieg macht Sprit teurer.
Am Montag stiegen die Preise an den Tankstellen kräftig, nachdem sie bereits übers Wochenende leicht zugelegt hatten, wie der ADAC mitteilt. Am Nachmittag war Superbenzin der Sorte E10 um 7,3 Cent teurer als zum gleichen Zeitpunkt am Freitag, dem letzten Tag vor der Eskalation. Bei Diesel waren es sogar 8,1 Cent.
Schon am Sonntag hatten die Kraftstoffe im bundesweiten Tagesdurchschnitt die höchsten Werte seit dem Frühjahr 2024 erreicht. Übers Wochenende war der Anstieg aber mit 1,6 Cent bei E10 und 1,3 Cent bei Diesel noch zurückhaltend ausgefallen. Am Montag nahm er dann allerdings immer mehr Fahrt auf. Bei Diesel könnte dadurch der höchste Tagesdurchschnittspreis seit 2023 erreicht werden.
2. März, 16.35 Uhr: Atomanreicherungsanlage im Iran getroffen
Laut dem iranischen UN-Botschafter Reza Najafi, wurde im Zuge der US-israelischen Angriffe eine Atomanreicherungsanlage nahe der Stadt Natanz in der Provinz Isfahan getroffen, wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtete.
Die Anlage sei bereits am Sonntag bombardiert worden, erklärte Najafi am Montag.
2. März, 16.12 Uhr: Flugbetrieb in Dubai soll wieder aufgenommen werden
Nach offiziellen Angaben soll der Flugbetrieb am Dubai International Airport (DXB) und am Dubai World Central – Al Maktoum International Airport (DWC) ab Montagabend eingeschränkt wieder aufgenommen werden.
Die Betreiber von "Dubai Airports" riefen Reisende dazu auf, nur dann zum Flughafen zu kommen, wenn sie von ihrer jeweiligen Fluggesellschaft zuvor kontaktiert worden sind. Mehrere Airlines, darunter "Emirates" und "flydubai" haben für den Abend bereits eine Reihe von Flügen angekündigt.
2. März, 16.04 Uhr: Tausende Libanesen auf der Flucht
Nach israelischen Luftangriffen im Libanon sind tausende Menschen aus den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut geflohen.
Autos, beladen mit Matratzen, Kindern und Habseligkeiten, verließen in langen Kolonnen die betroffenen Viertel, wie eine dpa-Reporterin beobachtete. Auch am Nachmittag griff das israelische Militär erneut in denen als Dahija bekannten Vororten Beiruts an. Anwohner berichteten von mindestens vier Angriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von einem weiteren Angriff in der Küstenstadt Tyrus.
2. März, 15.56 Uhr: Bisher 18 verwundete US-Soldaten
Nach Angaben eines Sprechers des US-Zentralkommandos (CENTCOM) seien im Zuge der Militäroperation gegen den Iran bereits 18 US-Soldaten verwundet worden, wie CNN berichtete.
Zuvor vermeldete CENTCOM bereits den Tod von vier US-Soldaten. Nach CNN-Informationen seien alle vier infolge eines iranischen Angriffs in Kuwait gestorben.
2. März, 15.34 Uhr: Ehefrau von Ali Chamenei offenbar gestorben
Die Frau des getöteten iranischen Regime-Anführers Ali Chamenei, Mansoureh Khojasteh Bagherzadeh, ist offenbar gestorben.
Das berichtete die israelische Zeitung "The Jerusalem Post" unter Berufung auf lokale iranische Medien. Bagherzadeh sei infolge der Angriffe verwundet worden habe seither im Koma gelegen, hieß es weiter. Nun sei sie ihren Verletzungen erlegen.
2. März, 15.28 Uhr: Deutschland will Kranke und Kinder aus Nahost zurückholen
Die Bundesregierung bereitet die Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen vor.
Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad und Maskat geschickt, sagte Außenminister Johann Wadephul (63, CDU) in Berlin. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums hatte zuvor betont, dass ein Rückholen gestrandeter deutscher Urlauber durch die Bundeswehr "das letzte Mittel der Wahl" sei.
2. März, 15.24 Uhr: Über 600 Bomben auf Teheran geworfen
Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben nach eigenen Angaben im Zuge von fünf Überflügen bereits über 600 Bomben auf die iranische Hauptstadt Teheran geworfen.
Dazu veröffentlichten die IDF ein Video aus einem Kampfjet-Cockpit.
2. März, 15.15 Uhr: Einsatz im Iran wird laut US-Kriegsminister kein "endloser Krieg"
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) hat das Ziel eines zeitlich begrenzten Krieges im Nahen Osten bekräftigt.
"Dies ist nicht der Irak. Dies ist kein endloser Krieg", sagte er in Washington. Die USA haben Hegseth zufolge ihre Lehren aus der Vergangenheit gezogen und gehen mit einem klaren Fokus in den Krieg: "Die Raketenbedrohung zerstören, die Marine zerstören, keine Atomwaffen."
2. März, 15.08 Uhr: USA sprechen von "bösartigen Raketenangriffen"
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) wirft dem Iran "bösartige Raketenangriffe" vor.
"Der Iran setzt seine bösartigen Raketenangriffe fort und nimmt dabei wahllos militärische und zivile Ziele in der gesamten Region ins Visier. Die US-Streitkräfte sind weiterhin bestrebt, diese Bedrohung zu beseitigen. Wie der Präsident bereits sagte, ist unsere Entschlossenheit stärker denn je", schrieb CENTCOM.
2. März, 15.04 Uhr: Erdgas-Produktion in Katar nach Drohnenangriffen gestoppt
Als Reaktion auf mehrere Drohnenangriffe auf Energieanlagen in Katar hat der staatliche Konzern "Qatar Energy" nach eigenen Angaben die Produktion von Flüssigerdgas (LNG) eingestellt.
Zuvor hätten iranische Drohnen in zwei Industriegebieten Schaden angerichtet.
2. März, 14.57 Uhr: Israel greift Ziele im gesamten Libanon ab
Nach mehreren Angriffen auf Hauptquartiere des Terrormiliz "Hisbollah" haben die israelischen Streitkräfte (IDF) ihre Angriffe nach eigenen Angaben ausgeweitet.
Vor wenigen Minuten sei damit begonnen worden, Ziele im gesamten Land anzugreifen, teilten die IDF mit.
2. März, 14.54 Uhr: US-Bürger sollen Libanon verlassen
US-Bürger im Libanon wurden angewiesen, das Land umgehend zu verlassen.
"Verlassen Sie den Libanon jetzt, solange kommerzielle Flüge noch verfügbar sind", teilte die US-Botschaft mit. Zuvor hatte Israel mehrere Stellungen der Hisbollah im Libanon angegriffen.
2. März, 14.51 Uhr: Neun Tote bei Raketenangriff in Israel
Infolge eines Einschlags einer ballistischen Rakete in der israelischen Stadt Bet Schemesch sind nach Angaben eines NBC-Reporters insgesamt neun Menschen gestorben.
Zudem seien 28 Menschen verletzt worden.
2. März, 14.40 Uhr: Griechenland entsendet zwei Fregatten nach Zypern
"Angesichts der verschärften Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Entwicklungen in der weiteren Region wurde vereinbart, dass Griechenland zwei Fregatten der griechischen Marine in die Republik Zypern entsenden wird", teilte ein Regierungssprecher Zyperns mit.
Bei den Fregatten handle es sich um die Schiffsklasse "Kimon" sowie eine weitere Fregatte, die mit einem modernen Drohnenabwehrsystem namens "Kentavros" ausgestattet sei.
Zuvorsei Zypern von iranischen Drohnen ins Visier genommen worden, habe die Flugkörper jedoch erfolgreich abfangen können.
2. März, 14.31 Uhr: Zwei Drohnen über Zypern abgefangen
Über Zypern wurden zwei Drohnen abgefangen.
Nach Angaben eines zyprischen Regierungssprechers wurden "zwei unbemannte Flugobjekte" abgefangen, die sich in Richtung des britischen Militärstützpunktes in Akrotiri bewegt hätten. Das Innenministerium gab daraufhin bekannt, dass der Ausnahmezustand am Flughafen der Stadt Paphos aufgehoben wurde.
Bereits zuvor sei der Stützpunkt zum Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Auch dabei habe die Drohne abgefangen werden können.
2. März, 14.19 Uhr: Vierter US-Soldat gefallen
Im Zuge der Militäroperation sei ein weiterer US-Soldat gestorben, wie das US-Zentralkommando (CENTCOM) mitteilte.
Der Verstorbene habe zu einer Gruppe von Soldaten gehört, die im Zuge der ersten iranischen Gegenschläge beschossen worden sei. Während drei Soldaten bereits am Sonntag für tot erklärt wurden, sei der vierte Soldat am Montag infolge seiner schweren Verletzungen gestorben.
Zu den Identitäten der gefallenen Soldaten machte CENTCOM bisher keine Angaben.
2. März, 14.09 Uhr: Iran versucht, von Atomprogramm zu retten, was noch zu retten ist
Laut einem Bericht der israelischen Zeitung "The Jerusalem Post" versucht das iranische Militär, von ihrem Atomprogramm zu retten, was noch zu retten ist.
Auf Grundlage von Satellitenbildern und Expertenaussagen berichtete die Zeitung, dass derzeit versucht werde, die Nuklear-Einrichtungen zu verstärken und die dort lagernde Ausrüstung in Sicherheit zu bringen.
2. März, 14.02 Uhr: Israel will über 600 Ziele im Iran beschossen haben
Nach Angaben der israelischen Streitkräfte (IDF) wurden im Zuge der Operation "Brüllender Löwe" über "600 terroristische Infrastrukturen" beschossen.
Dabei seien rund 2500 Schuss Munition zum Einsatz gekommen, hieß es weiter. Getroffen worden seien zudem über 20 Ziele im Zusammenhang mit der iranischen Sicherheitsführung und 200 iranische Verteidigungssysteme.
2. März, 13.57 Uhr: Israelische Luftwaffe schaltet iranische Verteidigungssysteme aus
Bei einem Luftschlag hat die israelische Luftwaffe offenbar eine Reihe von iranischen Soldaten ausgeschaltet, die gerade dabei gewesen sind, ein Raketenabwehrsystem zu beladen.
Von den israelischen Streitkräften (IDF) veröffentlichte Drohnenaufnahmen zeigen, wie die iranische Stellung in einem Feuerball aufgeht. "Die israelischen Streitkräfte werden es dem iranischen Terrorregime nicht erlauben, Verteidigungssysteme zu aktivieren, um Flugzeuge der Luftwaffe anzugreifen, und werden weiterhin alle Versuche zur Bewaffnung der Raketenwerfer bekämpfen", teilten die IDF dazu mit.
2. März, 13.51 Uhr: USA warnen vor Iran-nahen Milizen im Irak
Als Folge des US-israelischen Angriffs auf den Iran warnen die USA ihre Bürger im Irak vor Iran-nahen Terrormilizen.
Aufgrund gewaltsamer Proteste wurden US-Amerikaner vom Konsulat angewiesen, sich unauffällig zu verhalten und bestenfalls daheim zu bleiben.
2. März, 13.46 Uhr: Israel vermeldet Tod von Hisbollah-Führer
Nach Angaben der israelischen Luftwaffe wurde der Chef des Hisbollah-Geheimdienstes, Husseid Mekled, getötet.
Mekled sei im Zuge eines "gezielten Angriffs" eliminiert worden, hieß es.
2. März, 12.58 Uhr: Libanon verbietet Hisbollah militärische Aktivitäten
Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz für illegal erklärt.
Das kündigte Ministerpräsident Nauaf Salam in einer Fernsehansprache an. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation.
2. März, 12.54 Uhr: Öl-Tanker vor Küste Omans angegriffen
Laut einer Mitteilung der Marine wurde ein Öl-Tanker nahe des Hafens "Sultan Qaboos" vor der Küste der Stadt Muscat angegriffen.
Im Zuge des Angriffs sei ein Feuer auf dem Schiff ausgebrochen, die Besatzung habe rechtzeitig evakuiert werden können.
2. März, 12.49 Uhr: Teile der iranischen Revolutionsgarden ohne Kontakt zur Führung
Ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarden erklärte gegenüber dem US-Sender "NBC", dass der Kontakt zu mehrere Einheiten abgebrochen sei.
Die betroffenen Einheiten würden nun autonom agieren: "Wenn Sie die Basis und das Hauptquartier nicht direkt kontaktieren können, können Sie die Streitkräfte gemäß Ihrer Entscheidung gegen den Feind einsetzen."
2. März, 12.41 Uhr. Evakuierungen in Zypern
Wie das Innenministerium Zyperns mitteilte, wurden mehrere Gebiete aufgrund eines möglichen Angriffs vorsorglich evakuiert.
Neben einem Stadtbezirk der Stadt Paphos wurde auch der örtliche Flughafen evakuiert. Weitere Bewohner der Region wurden zudem angewiesen, in ihren Häusern zu bleiben.
2. März, 12.34 Uhr: USA warnen Bürger vor Angriff auf Zypern
Die USA warnen ihre Staatsbürger auf Zypern vor einem möglichen Drohnenangriff auf die europäische Mittelmeer-Insel.
"Es liegen Informationen über eine mögliche Drohnenbedrohung in der Region Paphos vor", teilte das US-Konsulat mit.
Bereits am Dienstagmorgen wurde offenbar ein britischer Militärstützpunkt auf Zypern beschossen. Die Drohnen hätten jedoch abgefangen werden können.
2. März, 12.28 Uhr: Energie-Anlagen in Katar getroffen
Nach Angaben des katarischen Verteidigungsministerium haben iranische Raketen wichtigen Energie-Standorte im Land getroffen.
Demnach seien der Wassertank eines Kraftwerks in der Stadt Mesaieed sowie eine weitere Energie-Einrichtung des Konzerns "Qatar Energy" getroffen worden. Unbestätigten Medienberichten zufolge, soll es sich bei letzterer um eine Flüssigerdgas-Anlage (LNG) handeln.
2. März, 12.21 Uhr: Zwei Verwundete nach Raketeneinschlag in Israel
Nach dem Einschlag einer ballistischen Rakete in der israelischen Großstadt Be'er Scheva seien zwei Menschen verletzt worden, wie die israelische Nachrichtenagentur "Walla" berichtete.
2. März, 12.13 Uhr: US-Kampfjets wegen "Friendly Fire" abgestürzt
Wie das US-Zentralkommando (CENTCOM) mitteilte, seien die drei über Kuwait abgestürzten US-Kampfjets von der Luftverteidigung Kuwaits versehentlich abgeschossen worden.
"Während aktiver Kämpfe - zu denen Angriffe von iranischen Flugzeugen, ballistischen Raketen und Drohnen gehörten - haben die USA Kampfjets der Luftwaffe wurden fälschlicherweise von der kuwaitischen Luftverteidigung abgeschossen", heiß es dazu in einer Mitteilung. Alle sechs Insassen der Kampfjets seien in stabilem Zustand.
2. März, 12.05 Uhr: Israel startet sechste Angriffswelle
Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mit ihrer sechsten Angriffswelle auf den Iran begonnen.
"Die Luftwaffe hat unter Leitung des Geheimdienstdirektorats eine groß angelegte Angriffswelle gegen Ziele des iranischen Terrorrregimes im Herzen Teherans gestartet", teilten die israelischen Streitkräfte (IDF) mi.
2. März, 11.52 Uhr: Iranische Geheimdienst-Beamte ausgeschaltet
Nach Angaben der israelischen Streitkräfte (IDF) wurden mehrere "hochrangige Beamte des iranischen Geheimdienstministerium" eliminiert.
Der Militärschlag sei dabei mit "präziser intelligenter Steuerung" durchgeführt worden.
2. März, 11.47 Uhr: Iran feuert weitere Raketen auf Israel
Der Iran hat offenbar weitere Raketen auf Israel abgefeuert.
"Die Verteidigungssysteme arbeiten daran, die Bedrohung abzuwehren", teilten die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) vor wenige Minuten mit. Die Bevölkerung wurde bereits gewarnt.
2. März, 11.45 Uhr: Israel auf "Szenario mit mehreren Kriegsschauplätzen" vorbereitet
Im Libanon hat die israelische Armee nach eigenen Angaben mehrere Stellungen der Hisbollah-Miliz sowie hochrangige Milizführer attackiert.
Während derzeit gleichzeitig Angriffe auf den Iran und den Libanon stattfinden würden, seien bereits in der Nacht auf Montag Hauptquartiere in Beirut sowie ein Waffenlager in der Region Tyros attackiert worden, wie die israelische Luftwaffe mitteilte.
"Die Terrororganisation Hisbollah hat sich entschieden, dem iranischen Terrorregime beizutreten und wird fortan die Folgen des Angriffs auf den Staat Israel tragen", schrieb die israelische Luftwaffe auf X. Gleichermaßen betonte man, dass Israel auf "ein Szenario mit mehreren Kriegsschauplätzen" vorbereitet sei.
2. März, 11.32 Uhr: Frankreich sagt von Iran angegriffenen Golfstaaten Hilfe zu
Frankreich hat den vom Iran angegriffenen Golfstaaten und Jordanien Hilfe bei ihrer Verteidigung zugesichert.
"Den befreundeten Ländern, die gezielt mit Raketen und Drohnen der Revolutionsgarden angegriffen und in einen Krieg verwickelt wurden, den sie nicht gewählt haben – Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Irak, Bahrain, Kuwait, Oman und Jordanien – bekundet Frankreich seine uneingeschränkte Unterstützung und Solidarität", sagte Außenminister Jean-Noël Barrot in Paris. "Es ist bereit (...), sich an ihrer Verteidigung zu beteiligen."
"Es geht darum, die Sicherheit unserer Einrichtungen, unserer Stützpunkte und unseres Militärpersonals in der Region zu gewährleisten und, wie ich bereits sagte, bereit zu sein, unter den genannten Bedingungen zur Verteidigung unserer Partner beizutragen, wenn diese uns darum in angemessener Weise und im Einklang mit dem Völkerrecht ersuchen", erklärte der Minister. Am Sonntagabend hatte Präsident Emmanuel Macron zu diesem Zweck bereits eine Verstärkung seiner Verteidigungspräsenz im Nahen Osten angekündigt.
2. März, 11.16 Uhr: Israels Botschafter sagt, Iran will Europa in den Krieg ziehen
Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, wirft dem Iran vor, Europa in den Krieg im Nahen Osten hineinziehen zu wollen.
Der mutmaßliche Drohneneinschlag auf einem britischen Luftwaffenstützpunkt im EU-Staat Zypern sei für ihn ein Anzeichen dafür, dass der Iran versuche, die Europäer in Kampfhandlungen zu verwickeln, sagte Prosor der Deutschen Presse-Agentur. "Hoffentlich wird Europa das mal sehen und darauf auch reagieren - in welcher Art und Weise, das ist eine Entscheidung, die in Europa getroffen wird."
Der Botschafter verwies in diesem Zusammenhang auf die in Artikel 42 des EU-Vertrags festgeschriebene Beistandsklausel, die die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, angegriffene EU-Partnerstaaten zu unterstützen. "Es gibt eine Beistandsklausel, die eigentlich sagt, weil Zypern Teil von Europa ist, ist es die Verantwortung, Zypern zu verteidigen."
2. März, 11 Uhr: Irans Schulen bis Ende März geschlossen - Unterricht online
Angesichts des Krieges bleiben die Schulen im Iran bis Ende März geschlossen. Der Unterricht erfolge stattdessen nun online, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Regelung gilt demnach bis zum Ende des persischen Kalenderjahrs, das am 21. März endet.
Infolge der "militärischen Aggression des zionistischen Regimes mit Unterstützung der USA" seien Schulen aller Bildungsstufen bis zum Jahresende geschlossen, und der Unterricht werde virtuell erteilt, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.
2. März, 10.56 Uhr: Experte hält noch härtere Gegenschläge Irans für möglich
Der Iran ist nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Nico Lange auch weiterhin zu heftigen Angriffe in der Lage. "Man muss davon ausgehen, dass noch erhebliche Kapazitäten für Raketenabschüsse im Iran vorhanden sind, die zum Beispiel unterirdisch versteckt worden sind", sagte der Militärexperte. Zudem verwies er auf die libanesische Hisbollah-Miliz, die den Iran militärisch unterstützt.
"Iran hat Proxys in der Region, die aus unterschiedlichen Richtungen Israel und die Amerikaner angreifen können, das war so erwartbar und das wird sicherlich jetzt auch kommen", sagte Lange. Mit Proxys sind hier bewaffnete Unterstützergruppen des Irans gemeint. "Möglicherweise stehen die härtesten Gegenschläge noch bevor", so Lange.
Europa hat aus Sicht des Experten keinerlei Einfluss auf den Konflikt. "Die Europäer sind kein Faktor und verlegen sich bisher aufs Warnen und Mahnen, weil sie die Situation überhaupt nicht beeinflussen können", sagte er. "Ich glaube nicht, dass die Europäer militärische Möglichkeiten haben, wirklich gegen den Iran was zu tun."
Der Iran wiederum werde versuchen, "möglichst viele anzugreifen, möglichst viele hineinzuziehen, in der Hoffnung, dass die im Zeitverlauf Druck machen auf die Amerikaner, damit die Amerikaner aus diesem Krieg wieder aussteigen", erklärte Lange. "Die Zeit läuft aus Sicht der Revolutionsgarden eher für sie."
2. März, 10.44 Uhr: EU sagt nach mutmaßlichem Drohnenangriff Ministertreffen ab
Nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff auf einen Militärstützpunkt in Zypern ist ein dort geplantes EU-Ministertreffen kurzfristig abgesagt worden.
Die unvorhergesehene Entwicklung beeinträchtige leider die Flüge nach Zypern, teilte die derzeitige zyprische EU-Ratspräsidentschaft mit. Deswegen sei beschlossen worden, das informelle Europaministertreffen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Es hätte eigentlich an diesem Montagnachmittag beginnen und bis Dienstagabend dauern sollen.
Zuvor war der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im EU-Land Zypern in der Nacht zum Montag mutmaßlich von einer Drohne getroffen worden. Es handelte sich um ein unbemanntes Fluggerät vom Typ "Shahed", teilte der zyprische Präsident Nikos Christodoulidis mit. Das britische Verteidigungsministerium in London bestätigte den Vorfall. Verletzt wurde nach Angaben des Präsidenten niemand. Unklar war zunächst, wer die Drohne abgefeuert hat.
2. März, 10.38 Uhr: Anlage von Öl-Konzern Aramco in Saudi-Arbaien angegriffen
In Saudi-Arabien ist eine Anlage des staatlichen Ölkonzerns Aramco mit mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Zwei Drohnen hätten die Ölraffinerie in Ras Tanura im Osten des Landes attackiert, teilte ein Sprecher des saudischen Verteidigungsministeriums mit.
Die Drohnen seien abgefangen und zerstört worden. Durch herabfallende Trümmerteile sei an der Anlage ein Feuer ausgebrochen, Opfer habe es dabei aber nicht gegeben. Einige Trümmerteile seien auch in Wohngegenden heruntergekommen.
Der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete unter Berufung auf das Energieministerium, einige Teile der Anlage seien vorübergehend geschlossen worden. Kurz darauf berichtete der Kanal aber unter Berufung auf das Ministerium, die Ölproduktion und der Betrieb in Ras Tanura laufe normal weiter.
2. März, 10.15 Uhr: IAEA-Chef warnt vor Atomunfall im Nahen Osten
Angesichts der militärischen Eskalation im Nahen und Mittleren Osten warnt der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, vor dem Risiko eines Atomunfalls.
"Wir können einen möglichen Strahlungsaustritt mit schwerwiegenden Folgen nicht ausschließen - inklusive die Evakuierung von Gebieten, die so groß oder größer sind wie Großstädte", warnte er in einer Sondersitzung der Organisation in Wien.
Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf den Iran gebe es bislang keine Hinweise, dass iranische Atomanlagen beschädigt oder getroffen worden seien, so Grossi. Er warnte jedoch vor einem erhöhten nuklearen Sicherheitsrisiko in der Region, auch weil mittlerweile eine Reihe anderer Länder angegriffen worden seien, die ebenfalls Nuklearanlagen haben. "Wir fordern deshalb äußerste Zurückhaltung bei allen militärischen Operationen", sagte er.
Der IAEA-Generaldirektor wies auf Atomreaktoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und Syrien hin. Auch viele andere Länder im Nahen Osten verfügten über Atomtechnologie, so Grossi. Israel und die Vereinigten Staaten hatten bereits im vergangenen Sommer Irans Atomanlagen angegriffen und schwer beschädigt.
2. März, 10.02 Uhr: Wadephul - Werden uns am Iran-Krieg nicht beteiligen
Deutschland wird sich nach Angaben von Außenminister Johann Wadephul (63, CDU) nicht an militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligen. "Die Bundesregierung hat nicht die Absicht, sich zu beteiligen", sagte Wadephul im Deutschlandfunk.
Im Gegensatz zu Großbritannien, das den USA die Nutzung britischer Stützpunkte in der Region für die Zerstörung iranischer Raketen und Raketen-Abschussrampen erlaubt, habe Deutschland solche Basen dort nicht. "Wir haben auch keine entsprechenden militärischen Mittel", sagte Wadephul. "Und die Bundesrepublik hat definitiv nicht die Absicht, sich irgendwie zu beteiligen."
Möglich sei allerdings, dass "unsere Bundeswehrsoldaten, wenn sie angegriffen werden würden, sich defensiv verteidigen würden", führte er weiter aus. "Weitere Maßnahmen darüber hinaus wird es aus bundesdeutscher Sicht nichts geben." Deutsche Soldaten sind an mehreren Standorten im Nahen Osten stationiert, vor allem in Jordanien, im Irak sowie im Libanon.
2. März, 9.36 Uhr: Wohl mehr als 555 Tote bei Angriffen im Iran
Bei den Angriffen Israels und der USA sind im Iran nach Angaben des Roten Halbmonds mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung der humanitären Organisation im Iran. Mehr als 130 Landkreise seien vom Krieg betroffen.
Seit Samstag greifen Israel und die USA Hunderte Ziele im Iran an. Dazu zählen militärische Infrastruktur wie Raketenabschussrampen, Anlagen des umstrittenen Atomprogramms, Hauptquartiere der Militärführung sowie Vertreter der politischen Führung. Die Hauptstadt Teheran wurde am Sonntag erneut schwer bombardiert.
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wurde am Samstag getötet. Israel und die USA begründen den Krieg mit der Bedrohung durch Irans Raketen- und Atomprogramm.
2. März, 9.22 Uhr: Börse reagiert auf Situation im Nahen Osten
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und dessen Vergeltungsschläge haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt auf Talfahrt geschickt.
Der Grund: Die Öl- und Gaspreise stiegen wegen des Krieges stark. Der Dax büßte am Montag in den ersten Handelsminuten 2,3 Prozent auf 24.697 Punkte ein. Am Freitag war der deutsche Leitindex noch nahe an das Rekordhoch von Mitte Januar gestiegen.
Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zum Wochenauftakt 2,7 Prozent auf 30.706 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 2,3 Prozent.
2. März, 9.12 Uhr: Arabische Staaten protestieren gegen Angriffe des Irans
Jordanien und andere arabische Staaten haben gegen die Angriffe des Irans protestiert und Diplomaten einbestellt.
Das jordanische Außenministerium teilte auf der Plattform X mit, es habe den iranischen Geschäftsträger am Sonntagabend eine Protestnote zu den Angriffen auf Jordanien und andere arabische Staaten übermittelt. Diese stellten eine Verletzung der jordanischen und arabischen Souveränität dar. Es handele sich um einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht.
Die Vereinigten Arabischen Emirate teilten nach Angaben der Staatsagentur WAM mit, sie hätten den iranischen Botschafter einbestellt und die "iranischen Terrorangriffe und Übergriffe" aufs Schärfste verurteilt. Auch Saudi-Arabien hatte am Sonntag den iranischen Botschafter einbestellt.
2. März, 8.56 Uhr: Mehrere US-Militärjets abgestürzt - Crews überleben
Im Golfstaat Kuwait sind nach dortigen offiziellen Angaben mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt.
Die Besatzungen hätten überlebt, teilte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen machte der Sprecher keine Angaben.
2. März, 8.15 Uhr: US-Kampfflugzeug soll in Kuwait abgestürzt sein
Im Golfstaat Kuwait ist Berichten zufolge ein US-Kampfflugzeug abgestürzt. In sozialen Medien kursierten mehrere Videos, die den Vorfall zeigen sollen.
Der Pilot des Kampfjets vom Typ F-15 sowie ein Waffenoffizier sollen sich örtlichen Berichten zufolge rechtzeitig aus der Maschine befreit haben. Weitere Videos sollen auch zeigen, wie Anwohner einen US-Kampfpiloten im Kofferraum ihres Autos in Sicherheit bringen. Bilder vom Absturzort zeigen auch einen Fallschirm.
Der US-Nachrichtensender CNN lokalisierte die Videos und berichtete, der Absturz habe sich wenige Kilometer vom US-Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salam entfernt ereignet. Es handle sich um ein Kampfflugzeug des Typs F-15 oder F/A-18. Allerdings hätten auch Kuwaits Streitkräfte solche Flugzeuge im Einsatz. Eine offizielle Bestätigung des Absturzes gibt es noch nicht.
2. März, 7.54 Uhr: Rauch steigt laut Berichten aus US-Botschaft in Kuwait auf
Nach erneuten iranischen Luftangriffen steigt im Golfstaat Kuwait Rauch aus der Botschaft der USA auf. Ein Korrespondent berichtete am Montag aus der Hauptstadt Kuwait-Stadt von einer Rauchsäule über dem Gebäudekomplex. Zuvor waren über Kuwait-Stadt Warnsirenen erklungen.
Die US-Botschaft selbst bestätigte zunächst keinen Einschlag. In einer Erklärung rief sie aber dazu auf, der diplomatischen Vertretung fernzubleiben. Die Mitarbeiter der Vertretung hätten sich "an Ort und Stelle in Sicherheit gebracht".
"Es besteht eine anhaltende Gefahr von Raketen- und Drohnenangriffen über Kuwait", hieß es in der Erklärung weiter. "Kommen Sie nicht zur Botschaft. Suchen Sie Schutz in Ihrer Wohnung auf der untersten Etage und halten Sie sich von Fenstern fern. Gehen Sie nicht nach draußen."
Das kuwaitische Innenministerium schrieb seinerseits am Montag von einem Drohnenangriff in den frühen Morgenstunden. Ein Teil der Drohnen seien abgefangen worden, Angaben zu deren Anzahl machte das Ministerium zunächst nicht.
2. März, 7.37 Uhr: Klinik im Iran von Rakete getroffen
Bei den israelisch-amerikanischen Bombardierungen im Iran ist in der Hauptstadt eine Klinik beschädigt worden. Das Gandhi-Krankenhaus in der Millionenmetropole Teheran sei am späten Sonntagabend von einer Rakete getroffen worden, berichteten iranische Medien übereinstimmend.
"Meine Kollegen sind gerade dabei, das Krankenhaus zu evakuieren", schrieb der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X. Er veröffentlichte ein Video, das einen beschädigten Eingangsbereich zeigte.
Landesweit seien seit Kriegsbeginn sieben medizinische Einrichtungen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. In Teheran seien neben der Gandhi-Klinik zwei weitere Krankenhäuser getroffen worden. Beschädigt wurde demnach auch ein Krankenhaus in der südwestlichen Provinzhauptstadt Ahwas. Außerdem seien landesweit drei Rettungswachen angegriffen worden. Die Angaben sind nicht unabhängig zu überprüfen.
Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen stehen unter besonderem Schutz des humanitären Völkerrechts. Als zivile Einrichtungen dürfen sie nicht angegriffen werden.
2. März, 7.21 Uhr: Libanon - Dutzende Tote bei Israels Angriffen
Bei den israelischen Angriffen im Libanon sind nach örtlichen Angaben bereits Dutzende Menschen getötet worden.
Wie das libanesische Gesundheitsministerium am Morgen mitteilte, kamen nach vorläufigen Angaben in den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut sowie im Süden des Landes mindestens 31 Menschen ums Leben. 149 weitere Menschen seien verletzt worden. Israels Militär begann am Morgen eine neue Angriffswelle. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee mit.
Die Hisbollah hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschosse seien auf offenem Gelände niedergegangen. Die Miliz begründete den nächtlichen Angriff auf Israel mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in Irans Hauptstadt Teheran.
2. März, 7.01 Uhr: Israel beginnt weitere Angriffswelle im Libanon
Das israelische Militär hat eine neue Angriffswelle im Libanon begonnen. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee am Morgen mit.
Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes. Die Hisbollah hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschosse seien auf offenem Gelände niedergegangen.
Die Miliz begründete den nächtlichen Angriff auf Israel mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran.
2. März, 6.57 Uhr: Top-Vertreter des Irans - Wir verhandeln nicht mit den USA
Einer der ranghöchsten Vertreter der iranischen Führung hat Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen. Teheran werde nicht mit Washington verhandeln, schrieb der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, auf der Plattform X.
Er reagierte damit auf einen Medienbericht, wonach er sich über den Vermittler Oman trotz der laufenden Angriffe um neue Gespräche mit den USA bemüht haben soll. US-Präsident Donald Trump habe den Nahen Osten ins Chaos gestürzt, schrieb Laridschani weiter. Der Iran habe den Krieg nicht begonnen und werde sich weiter verteidigen.
2. März, 6.37 Uhr: Iran greift erneut mit Raketen an
Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert. Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die Armee mit.
Unter anderem in Tel Aviv gab es Raketenalarm. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Heimatschutzes zu folgen. Der Iran greift nach der Tötung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei bei einem israelischen Luftangriff am Samstag den Erzfeind immer wieder mit Raketen an.
Israels Luftwaffe hatte in der Nacht nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran begonnen. Auch das mit Israel verbündete US-Militär will seine Angriffe im Iran weiter fortsetzen.
2. März, 6.25 Uhr: Israel warnt vor Eskalation
Israels Armee griff in Reaktion darauf in Beirut nach eigenen Angaben ranghohe Mitglieder der Hisbollah an. Ein weiteres sei im Süden des Libanons getroffen worden.
Die Angriffe im Libanon würden fortgesetzt, "ihre Intensität wird zunehmen", kündigte der zuständige israelische Kommandeur Rafi Milo heute Morgen nach der ersten Angriffswelle an. Israel und die Hisbollah führten bis Ende 2024 Krieg, seither gilt eigentlich eine Waffenruhe. Die Miliz ist zwar stark geschwächt, soll jedoch noch über große militärische Fähigkeiten verfügen.
Eine weitere mit dem Iran verbündete Miliz im Irak griff nach eigenen Angaben einen Stützpunkt der US-Truppen in der Hauptstadt Bagdad an. Sie habe heute am frühen Morgen den US-Stützpunkt nahe dem Flughafen mit einer Drohne attackiert, teilte Saraja Aulija al-Dam mit. Auch sie sprach von "Vergeltung" für Chameneis Tod und "Unterstützung" für den Iran. Eine Bestätigung von offizieller irakischer Seite oder vom US-Militär gab es zunächst nicht.
2. März, 6.20 Uhr: Derzeit keine Evakuierung von Urlaubern möglich
Eine militärische Evakuierung der Betroffenen schloss Außenminister Wadephul (63, CDU) aktuell aus: "Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen", sagte er am Sonntag.
Stattdessen setze die Bundesregierung auf Informationsangebote und konsularische Unterstützung. "Alle Botschaften, alle Auslandsvertretungen sind geöffnet. Wir arbeiten intensiv daran, mit Informationen da zu sein."
Zudem sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts, das Ministerium "beobachtet die Lage in der Region sehr aufmerksam. Das Auswärtige Amt steht dazu auch in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften in der Region." Und sie ergänzte: "Reisende in der Region sind aufgerufen, kommerzielle Ausreisemöglichkeiten zu prüfen und sich dazu unmittelbar bei Reiseveranstaltern bzw. Fluggesellschaften zu informieren."
Außerdem sollen sich deutsche Staatsangehörige in der Region auf der Krisenvorsorgeliste "Elefand" registrieren. Mit den dort hinterlegten Daten kann eine Botschaft im Ernstfall Kontakt aufnehmen und gegebenenfalls Unterstützung anbieten.
2. März, 6.18 Uhr: Tausende Reisende sitzten in Kriegszone fest
Die Flugzeuge starten nicht, die Kreuzfahrtschiffe fahren nicht ab, dafür gibt es immer wieder Raketenalarm: Tausende Urlauber aus der ganzen Welt sitzen im Kriegsgebiet in Nahost fest.
"Wir alle müssen uns darauf einstellen, dass dieser Konflikt länger dauert. Es ist nicht vorhersehbar, dass wir in den nächsten Tagen mit einer Beendigung der Kampfhandlungen rechnen können", sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul (63, CDU) am Sonntagabend.
2. März, 6.15 Uhr: Ölpreise ziehen wegen Nahost-Eskalation kräftig an
Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten am Wochenende wie erwartet deutlich zugelegt.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um 14 Prozent und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu.
2. März, 6 Uhr: Angriffe auf Militärbasen mit deutschen Soldaten in Nahost
Nach der Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran sind nach Angaben der Bundeswehr Militärstandorte ins Visier geraten, an denen auch deutsche Soldaten stationiert sind.
Am Samstag und Sonntag sei es zu Angriffen auf multinational genutzte Standorte in Erbil im Nordirak und Al-Asrak in Jordanien gekommen, teilte das Operative Führungskommando in Berlin auf Anfrage mit. Die Soldaten vor Ort seien in Schutzbauten in Sicherheit und wohlauf. An beiden Standorten seien Luftverteidigungsmaßnahmen durchgeführt worden.
"Die deutschen Soldaten waren offensichtlich nicht unmittelbares Ziel", sagte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos. Zuerst berichtete der "Spiegel" über die Vorfälle. Es gab vom Operativen Führungskommando keine Angaben dazu, von wem die Angriffe ausgingen.
1. März, 22.23 Uhr: Mindestens sechs Verletzte bei iranischem Raketenangriff auf Jersualem
Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes mindestens sechs Menschen verletzt worden.
Sanitäter betreuten einen Mann mit mittelschweren sowie fünf weitere Menschen mit leichten Verletzungen, erklärte der Rettungsdienst am Sonntagabend. Die israelische Polizei war nach eigenen Angaben im Einsatz, nachdem Meldungen über Raketentrümmer eingegangen waren.
1. März, 22.11 Uhr: Iran nennt Namen sieben getöteter Generäle
Die Liste der bei den amerikanisch-israelischen Luftangriffen getöteten Offiziellen wird immer länger. Die Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte am Abend die Namen von sieben Generälen, die zu "Märtyrern" wurden, wie es hieß.
Darunter sind unter anderem Mohammed Schirasi, der Stabschef des ebenfalls getöteten Revolutionsführers Ajatollah Ali Chamenei, sowie dessen Stellvertreter Akbar Ebrahimzadeh. Wann und wo die Generäle ums Leben kamen, ging aus der Meldung nicht hervor.
1. März, 22.06 Uhr: Israels Militär - Führungsspitze der "Achse des Terrors" ausgeschaltet
Nach Angaben des israelischen Militärs ist mit der Tötung des iranischen Staatsführers Ali Chamenei die gesamte Führungsspitze der iranischen "Achse des Terrors" ausgeschaltet worden.
Chameneis Tötung sei der Höhepunkt der Bemühungen gewesen, die Führung des vom Iran gesteuerten Terrorismus zu beseitigen, hieß es in einer Mitteilung des Militärs. Ihre Tötung mache den Nahen Osten "sicherer für Israel und die Welt", so das Militär.
1. März, 21.49 Uhr: Laut Trump könnte Krieg noch vier Wochen dauern
Der Krieg mit dem Iran könnte nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump (79) noch vier Wochen dauern.
Von Anfang an sei man davon ausgegangen, dass es etwa vier Wochen gehen würde, sagte Trump laut "Daily Mail" in einem Telefoninterview. Der Iran sei ein großes Land. "Es wird vier Wochen dauern - oder weniger."
1. März, 21.14 Uhr: Irans Außenminister - Können Krieg trotz Bombardierung Teherans führen
Die Fähigkeiten des Irans, Krieg zu führen, sind dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi (63) zufolge durch die Bombardierungen der Hauptstadt Teheran nicht eingeschränkt.
"Wir hatten zwei Jahrzehnte, um Niederlagen des US-Militärs bei unseren westlichen und östlichen Nachbarn zu studieren", schrieb der Minister im Kurznachrichtdienst X. Er spielte damit auf die Kriege in Afghanistan und dem Irak an. Daraus habe man Lehren gezogen, fügte er hinzu. Dezentralisierte Verteidigungsstrukturen ermöglichten dem Land, den Krieg nach Belieben in die Länge zu ziehen.
1. März, 21.03 Uhr: USA melden Zerstörung von Hauptquartier der iranischen Revolutionsgarden
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben das Hauptquartier der mächtigen iranischen Revolutionsgarden bei einem Angriff zerstört. In den vergangenen 47 Jahren hätten die Revolutionsgarden mehr als 1000 US-Bürger getötet, erklärte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Sonntag.
"Amerika hat das mächtigste Militär der Welt, und die Iranischen Revolutionsgarden haben kein Hauptquartier mehr. Gestern hat ein US-Schlag den Kopf der Schlange abgeschlagen."
Die israelische Armee meldete derweil einen "schweren Schlag" gegen "dutzende" militärische Kommando- und Kontrollzentren des Iran. Die Angriffe am Sonntag hätten sich gegen die Revolutionsgarden, den Geheimdienst, die Kommandozentralen der Luftwaffe und den Inlandsgeheimdienst gerichtet. Zudem habe es mehr als 30 israelische Angriffe auf iranische Luftverteidigungs- und Raketenstellungen gegeben.
1. März, 21 Uhr: Erdogan bedauert Tod Chameneis
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach der Tötung des iranischen Staatschefs Ali Chamenei sein Beileid bekundet.
Er bedauere den Tod Chameneis aufgrund der Angriffe am Samstag und spreche dem iranischen Volk sein Beileid aus, schrieb Erdogan auf der Plattform X.
1. März, 20.48 Uhr: 30.000 Reisende deutscher Veranstalter betroffen
Rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter sind nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) aktuell von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen. Sie halten sich demnach entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht.
Die Sicherheitslage sei "äußerst volatil", erläuterte der Reiseverband. Wie lange die Einschränkungen andauern, sei unklar. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf "sicher untergebracht".
1. März, 20.34 Uhr: Schwere Explosionen erschüttern Teheran
Die iranische Hauptstadt Teheran ist am Abend von schweren Explosionen erschüttert worden. Im Norden der Stadt zitterten die Wände, als kurz hintereinander zwei laute Detonationen zu hören waren, berichtete ein dpa-Reporter vor Ort.
Auf Bildern waren unter anderem ein großer Feuerball und eine dunkle Rauchwolke über der Stadt zu sehen. Die Nachrichtenagentur Isna meldete, Einrichtungen des staatlichen Rundfunks seien zum Ziel eines israelisch-amerikanischen Angriffs geworden. Weiteren Berichten zufolge wurde auch der Sitz der iranischen Atombehörde angegriffen.
1. März, 20.24 Uhr: Opferzahl an Mädchenschule steigt laut Iran auf 165
Die Zahl der Todesopfer an einer Mädchenschule im Iran, die nach Angaben Teherans von einem israelisch-amerikanischen Angriff getroffen wurde, soll auf 165 gestiegen sein.
Die Bergungsarbeiten seien inzwischen abgeschlossen, teilte der Gouverneur der Stadt Minab im Süden des Landes laut der Nachrichtenagentur Irna mit. Bei dem angeblichen Luftangriff auf die Schule seien zudem 95 Menschen verletzt worden.
1. März, 19.07 Uhr: Trump will mit Iran über Zukunft reden
Einen Tag nach den Angriffen auf den Iran und der Tötung des bisherigen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei hat sich US-Präsident Donald Trump gesprächsbereit gezeigt.
"Sie wollen reden, und ich habe zugesagt, also werde ich mit ihnen sprechen", zitierte ihn die Zeitschrift "The Atlantic" nach einem Telefoninterview. Dabei warf Trump den Iranern vor, zu lange gezögert zu haben. Unklar war, ob die iranische Seite auch zu Gesprächen bereit ist.
Wann genau die Gespräche stattfinden sollen, ließ Trump demnach offen. Der Präsident habe angemerkt, dass einige Iraner, die an den bisherigen Verhandlungen beteiligt waren, nicht mehr am Leben seien. "Die meisten dieser Leute sind tot. Einige derjenigen, mit denen wir verhandelt haben, sind tot, denn das war ein schwerer Schlag", sagte er.
1. März, 18.05 Uhr: Merz spricht von einem Dilemma
Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat sich zur völkerrechtlichen Einordnung der Militärschläge der USA und Israels gegen den Iran zurückhaltend geäußert. Es sei jetzt "nicht der Moment, unsere Partner und Verbündeten zu belehren", sagte der CDU-Politiker in Berlin. "Bei allen Zweifeln teilen wir viele ihrer Ziele, ohne selbst imstande zu sein, sie auch tatsächlich zu erreichen."
Man habe innerhalb der Bundesregierung ausführlich über "die völkerrechtliche Einordnung dessen, was da gegenwärtig geschieht", diskutiert. "Wir sehen das Dilemma, dass mit völkerrechtlichen Maßnahmen und Schritten, die wir ja in den letzten Jahrzehnten immer wieder auch versucht haben, gegen ein Regime, das atomar aufrüstet und das eigene Volk brutal unterdrückt, offensichtlich nichts zu bewirken ist." Appelle aus Europa, die Verurteilung iranischer Rechtsbrüche und selbst umfangreiche Sanktionspakete hätten über Jahre und Jahrzehnte wenig ausgerichtet.
1. März, 17.55 Uhr: Wohl 43 Sicherheitskräfte bei Angriff im Westen des Iran getötet
"Dieser Angriff, der von Bombardierungen begleitet war, hat leider zum Märtyrertod von 43 Sicherheitskräften geführt, bei denen es sich zumeist um Grenzschützer handelte", berichtete die Nachrichtenagentur Mehr am Sonntag. 21 weitere Menschen seien verletzt worden.
1. März, 17.40 Uhr: Vermittler Oman ruft zu Deeskalation im Nahen Osten auf
Der Außenminister des Vermittlerstaats Oman, Badr al-Bussaidi, hat im aktuellen Iran-Krieg zur Deeskalation aufgerufen. Eine Fortsetzung der militärischen Eskalation trage nicht zur Lösung des Konflikts bei, hieß es aus dem Außenministerium in Maskat. Al-Bussaidi forderte eine sofortige Waffenruhe und die Rückkehr zu diplomatischen Gesprächen.
Er habe bereits mit Irans Außenminister Abbas Araghtschi telefoniert. Dieser habe betont, dass Teheran Frieden wolle und diplomatische Bemühungen zur Beendigung der durch die amerikanisch-israelische Militärkampagne ausgelösten Krise unterstütze.
1. März, 17 Uhr: Netanjahu kündigt Intensivierung von Angriffen an
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) hat eine weitere Intensivierung der militärischen Angriffe auf Teheran angekündigt.
Die israelische Armee greife bereits mit "zunehmender Stärke" im Herzen der iranischen Hauptstadt an, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Dies werde sich in den kommenden Tagen jedoch noch weiter verstärken.
1. März, 16.45 Uhr: Merz: "Erleichterung" über absehbares Ende des Mullah-Regimes im Iran
Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat Unterstützung für das Vorgehen Israels und der USA gegen die Führung des Iran geäußert.
Die Bundesregierung teile "die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt", sagte Merz am Sonntag in Berlin. "Mit den Vereinigten Staaten und Israel teilen wir das Interesse daran, dass der Terror dieses Regimes aufhört."
1. März, 16.45 Uhr: Chamenei-Nachfolge binnen zwei Tagen möglich?
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hält es für möglich, dass ein neuer geistlicher Führer im Iran innerhalb von Tagen feststeht.
"Es könnte schon in einem oder zwei Tagen zur Wahl eines obersten Führers kommen", sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al-Jazeera in einem exklusiven Interview.
1. März, 16.30 Uhr: Drei US-Soldaten tot, fünf schwer verletzt
Beim US-Militäreinsatz gegen den Iran sind drei US-Soldaten getötet und fünf weitere schwer verletzt worden.
"Einige andere erlitten leichte Splitterverletzungen und Gehirnerschütterungen – und befinden sich auf dem Weg zurück in den Dienst", teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf X mit. Umfangreiche Kampfhandlungen dauerten an.
1. März, 15.35 Uhr: Laut Iranischen Revolutionsgarden US-Flugzeugträger von vier Raketen getroffen
Die iranischen Revolutionsgarden haben als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe auf den Iran nach eigenen Angaben einen US-Flugzeugträger im Persischen Golf angegriffen und getroffen.
"Der US-Flugzeugträger 'USS Abraham Lincoln' wurde von vier ballistischen Raketen getroffen", teilten die Revolutionsgarden am Sonntag laut örtlichen Medien mit. "Land und Meer werden mehr und mehr zum Friedhof der terroristischen Aggressoren", warnten sie demnach.
1. März, 14.53 Uhr: Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad bei Luftangriff getötet
Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden.
Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Ilna.
1. März, 14.41 Uhr: Sechs Tote bei iranischen Raketenangriffen in Israel
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind nach israelischen TV-Angaben mindestens sechs Menschen getötet worden.
Nach Angaben des Senders N12 kamen sie beim Einschlag einer Rakete in einem Gebäude in der Stadt Beit Schemesch ums Leben. Weitere Menschen erlitten Verletzungen. Die Stadt liegt westlich von Jerusalem. Auch Einwohner von Tel Aviv berichteten von lauten Explosionen bei den neuen Raketenangriffen.
Millionen von Einwohnern harrten in Schutzräumen aus. "Wir hören immer wieder laute Knallgeräusche, möglicherweise sind das auch Abwehrraketen", sagte ein Einwohner Tel Avivs. "Es nimmt einfach kein Ende."
Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe im Iran am Samstagmorgen berichten Einwohner Israels von ständigen Gegenangriffen des Irans auf israelische Bevölkerungszentren, teilweise im halbstündigen Takt.
1. März, 14.38 Uhr: Warnung vor Terror-Gefahr in Deutschland
Nach der Eskalation im Nahen Osten wächst nun die Sorge, dass der neue Iran-Krieg auch Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Deutschland haben könnte.
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnte vor der Gefahr von Anschlägen auf jüdische und israelische Einrichtungen. Insbesondere nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei sei damit zu rechnen, dass der Iran seine Netzwerke hierzulande für Terroranschläge nutze.
1. März, 13.12 Uhr: Eskalation legt Flugverkehr lahm - Tausende gestrandet
Wegen der militärischen Eskalation im Nahen Osten kommt der Luftverkehr in großen Teilen der Region weitgehend zum Erliegen.
Zahlreiche Lufträume wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen, Tausende Reisende saßen fest oder mussten umgeleitet werden. Nach Angaben der Plattform Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen mehr als 3400 Flüge gestrichen – darunter in Dubai, Abu Dhabi und Doha.
Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate kündigte eine "vorübergehende und teilweise" Sperrung des Luftraums an. In Dubai wurden alle Flüge am internationalen Flughafen DXB sowie am Al Maktoum Airport (DWC) bis auf Weiteres ausgesetzt.
Auch in anderen Teilen der Region ist der Luftverkehr stark eingeschränkt. Der Flughafen Tel Aviv bleibt voraussichtlich bis Montag gesperrt. Auch der Luftraum in Katar, Kuwait sowie in Teilen Syriens ist geschlossen. Mehrere internationale Airlines, darunter Lufthansa, British Airways und Turkish Airlines, setzten Flüge in die Region aus oder änderten ihre Routen.
1. März, 12.49 Uhr: Israels Staatsflugzeug zum Berliner Flughafen gebracht
Israels Staatsflugzeug ist nach Beginn des Kriegs gegen den Iran zum Berliner Flughafen BER gebracht worden - und damit außerhalb des Kampfgebiets. Es parkt dort auf dem Rollfeld, wie ein dpa-Reporter beobachtete.
Nach Daten des Luftverkehr-Portals "Flightradar" war die Maschine am frühen Samstagnachmittag Ortszeit (kurz nach 13.00 Uhr MEZ) in Israel gestartet und kreiste dann stundenlang über dem Mittelmeer, bevor sie nach Deutschland flog und am Abend am BER landete.
Der Flughafen BER äußerte sich auf Anfrage nicht zum Aufenthalt des Fliegers, auch die israelische Botschaft reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Bereits bei früheren Konflikten war die Maschine nach israelischen Medienberichten zum Schutz vor Raketenangriffen außer Landes gebracht worden.
Israels Staatsflugzeug "Flügel Zions" ist eine Boeing 767, die speziell für offizielle Regierungsreisen und diplomatische Missionen ausgestattet wurde. Es dient sowohl dem Präsidenten als auch dem Ministerpräsidenten Israels und ist mit modernster Kommunikationstechnik gesichert.
1. März, 12.47 Uhr: Zypern weist Berichte über iranische Raketen zurück
Die Regierung der EU-Inselrepublik Zypern hat Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert wurden.
Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu. Im Zusammenhang mit Aussagen und Medienberichten über einen Abschuss von Raketen in Richtung Zyperns werde klargestellt, "dass dies nicht der Fall ist und es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass eine Bedrohung für das Land bestanden hat", erklärte Letymbiotis. Die zuständigen Behörden verfolgten die Lage fortlaufend und sehr aufmerksam, hieß es weiter.
Zuvor hatte der britische Verteidigungsminister John Healey vor der Gefahr "zunehmend wahlloser iranischer Vergeltungsangriffe" gewarnt.
1. März, 12.45 Uhr: China verurteilt Tötung von Chamenei scharf
Die Tötung von Irans Religionsführer Ali Chamenei hat scharfe Kritik aus China ausgelöst.
Das Vorgehen verletze die Souveränität Irans in schwerwiegender Weise und missachte die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, teilte das Außenministerium in Peking mit. China lehne ein solches Vorgehen entschieden ab und verurteile es nachdrücklich, hieß es weiter.
Peking rufe dazu auf, alle militärischen Handlungen unverzüglich einzustellen, eine weitere Eskalation der Spannungen zu vermeiden und Frieden sowie Stabilität im Nahen Osten und in der Welt zu wahren.
1. März, 11.37 Uhr: London warnt vor "wahllosen" iranischen Angriffen
Der britische Verteidigungsminister John Healey warnt vor der Gefahr von "zunehmend wahllosen iranischen Vergeltungsangriffen". Es seien zwei Raketen Richtung Zypern abgefeuert worden.
"Wir glauben nicht, dass sie gezielt auf Zypern gerichtet waren", sagte Healey dem Sender Sky News. Es sei aber ein Beispiel dafür, dass es eine "sehr reale (...) Bedrohung durch ein Regime" gebe, das in der gesamten Region weit um sich schlage.
Großbritannien beteiligt sich im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz, wie Premierminister Keir Starmer bereits am Samstag mitgeteilt hatte. Healey erläuterte, dass britische Flugzeuge Drohnen und Raketen abschießen, wenn sie diese sehen. Die Einheiten starten demnach unter anderem in Bahrain und auf Zypern.
"Wenn ich also davon spreche, dass Großbritannien im Rahmen koordinierter regionaler Verteidigungsoperationen eine Rolle bei der Stärkung der regionalen Stabilität spielt, dann meine ich genau das", sagte Healey.
Er kritisierte außerdem, dass iranischen Kommandeuren zunehmend erlaubt werde, ihre eigenen Ziele auszuwählen, da das Land "die Kontrolle über seine Befehls- und Kommandostrukturen verliert".
1. März, 11.35 Uhr: Netanjahu ruft Iraner zum Aufstand auf
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Bevölkerung im Iran in einer auf Farsi verbreiteten Videobotschaft zum Sturz der politischen Führung in Teheran aufgerufen.
Die Ansprache wurde allem Anschein nach mit Künstlicher Intelligenz (KI) auf Farsi erstellt. "Bürger des Irans, lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen", sagte Netanjahu dort.
Er rief die Iraner auf, auf die Straße zu gehen, "um die Sache zu vollenden, um das Terrorregime zu stürzen, das euer Leben zur Hölle gemacht hat". Netanjahu kündigte zudem an, Israel werde in den kommenden Tagen "Tausende Ziele des terroristischen Regimes" angreifen, um die "Bedingungen für das mutige Volk des Irans zu schaffen, sich von den Ketten der Tyrannei zu befreien".
1. März, 11.20 Uhr: Ermordung von Chamenei ist offene Kriegserklärung
Irans Präsident Massud Peseschkian hat die gezielte Tötung von Religionsführer Ali Chamenei als offene Kriegserklärung bezeichnet. Diese richte sich gegen alle Muslime, insbesondere aber gegen alle Schiiten weltweit.
Peseschkian erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna: "Der Iran betrachtet die Vergeltung und Blutrache an den Tätern und Drahtziehern dieses Verbrechens als Pflicht und legitimes Recht."
Chamenei sei ein "Märtyrer", dessen Standhaftigkeit ihn in die Geschichtsbücher eingeschrieben habe.
1. März, 10.40 Uhr: Mehrere Tote nach Protesten am US-Konsulat in Pakistan
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei sind bei Protesten am US-Konsulat in der pakistanischen Millionenstadt Karachi mehrere Demonstranten ums Leben gekommen.
"Wir haben mindestens neun Leichen erhalten", sagte Jasso Ram, Sprecher des Zivilkrankenhauses von Karatschi, der Deutschen Presse-Agentur. Demnach könne die Zahl der Opfer noch steigen. Mehr als 25 Menschen, die bei den Zusammenstößen verletzt worden waren, würden behandelt.
Der Leiter einer der größten Rettungsdienste der Stadt, Faisal Edhi, bestätigte, dass seine Organisation mindestens sieben Leichen ins Krankenhaus gebracht habe.
Aufnahmen in Netz sollen zeigen, wie Demonstranten mit Stöcken und Steinen Fenster einschlugen. Die Polizei setzte nach Behördenangaben Tränengas und Schlagstöcke ein. Demonstranten skandierten Parolen gegen die USA und marschierten in Richtung des Konsulatsviertels, wo sie versuchten, in das Gelände einzudringen, wie es hieß.
Unterdessen verschärften die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad. Straßen zur sogenannten Roten Zone mit Botschaften und wichtigen Regierungsgebäuden wurden gesperrt.
1. März, 10.37 Uhr: Öltanker vor Küste Omans angegriffen
Vor der Küste des Golfstaats Oman ist nach staatlichen Angaben ein Öltanker angegriffen worden.
Der Tanker "Skylight" sei etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam attackiert worden, meldete die Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf das omanische Zentrum für maritime Sicherheit.
Dabei seien vier Personen verletzt worden. Die 20-köpfige Besatzung des Schiffs unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau sei evakuiert worden. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.
Der Vorfall ereignete sich nahe der Straße von Hormus. Die iranische Nachrichtenagentur hatte gestern gemeldet, dass die iranischen Revolutionsgarden den Schiffsverkehr der strategisch wichtigen Meerenge eingeschränkt haben.
Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funkmeldungen, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt wurde. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten, hieß es.
1. März, 10.33 Uhr: Israel greift Ziele im Herzen von Teheran an
Erneut hat es in der iranischen Hauptstadt Teheran laute Explosionen gegeben.
Die israelische Armee teilte mit, man greife "Ziele des iranischen Terrorregimes im Herzen von Teheran an". Einwohner berichteten, es handele sich offenbar um Angriffe im Stadtzentrum.
Die israelische Armee gab an, sie habe im Verlauf des vergangenen Tages großangelegte Angriffe im Iran ausgeführt, "um die Lufthoheit herzustellen und den Weg nach Teheran zu ebnen".
1. März, 10.31 Uhr: Dubai meldet Schäden und Verletzte bei Drohnenabwehr
In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emirate sind bei der Abwehr von Drohnenangriffen zwei Menschen verletzt worden.
Trümmerteile seien in die Höfe von zwei Wohnhäusern gefallen, teilte das Medienbüro von Dubai mit. Explosionsgeräusche in der Stadt seien auf Abfangraketen zurückzuführen, hieß es weiter.
1. März, 9.43 Uhr: CIA spürte Aufenthaltsort von Chamenei auf
Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hat laut einem Bericht der "New York Times" eine wichtige Rolle vor dem Angriff auf Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei gespielt.
Die US-Zeitung berichtete unter Berufung auf mehrere nicht genannte Personen, die mit dem Einsatz vertraut sein sollen, der Auslandsgeheimdienst habe Chamenei über Monate verfolgt und dabei Kenntnisse über seine Aufenthaltsorte und Gewohnheiten erlangt.
Die CIA soll erfahren haben, dass am Samstagmorgen in einem Gebäudekomplex im Herzen Teherans ein Treffen hochrangiger iranischer Offizieller stattfinden sollte und sich Chamenei dort aufhalten würde. Daraufhin sollen die USA und Israel den Zeitpunkt ihrer Angriffe auf den Iran angepasst haben. Ursprünglich sei laut dem Zeitungsbericht geplant gewesen, nachts anzugreifen.
1. März, 9.11 Uhr: Auch Irans Generalstabschef bei US-israelischen Angriffen getötet
Bei den Luftangriffen Israels und der USA auf den Iran ist örtlichen Medien zufolge auch der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, Abdolrahim Mussawi, getötet worden.
Im iranischen Staatsfernsehen wurde am Sonntag der Name Mussawis gemeinsam mit den Namen anderer getöteter hochrangiger Vertreter genannt. Zuvor war bereits der Tod des Anführers der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, und des Vorsitzenden des nationalen Verteidigungsrats, Ali Schamchani, bekannt gegeben worden.
Wie das Staatsfernsehen weiter berichtete, wurden die Verantwortlichen "während einer Sitzung des Verteidigungsrates" getötet. Weitere Namen würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, hieß es.
1. März, 8.28 Uhr: Iran bezeichnet Pläne der USA und Israel als "vereitelt"
Nach den schweren Angriffen im Iran und der Tötung des Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei hat der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, das Vorhaben der USA und Israels als "vereitelt" bezeichnet.
"Die USA und Israel haben sich verkalkuliert und wollten mit gezielten Angriffen auf militärische Einrichtungen und der Tötung hochrangiger Funktionäre Unruhe und einen Machtwechsel im Iran auslösen", sagte Laridschani laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Bevölkerung habe jedoch geschlossen reagiert und diese Pläne vereitelt, behauptete er.
Zugleich kündigte Laridschani an, die iranischen Streitkräfte würden die Angriffe auf US‑Stützpunkte in der Region fortsetzen.
1. März, 8.25 Uhr: Auseinandersetzungen nahe US-Botschaft in Bagdad
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei haben Demonstranten in der irakischen Hauptstadt Bagdad versucht, in das streng gesicherte Regierungsviertel mit der US-Botschaft vorzudringen.
Nach Angaben von Augenzeugen hatten sich am Eingang zur sogenannten Grünen Zone Hunderte Menschen zum Protest versammelt. Sicherheitskräfte lösten die Menge gewaltsam auf.
Die Demonstranten versuchten demnach, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft innerhalb der Grünen Zone zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten die Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
1. März, 8.23 Uhr: Iran greift Israel erneut mit Raketen an
Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert.
Die Abwehrsysteme seien aktiviert, um sie abzuwehren, teilte die Armee mit. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, in die Schutzräume zurückzukehren. In mehreren Gebieten des Landes heulten erneut die Sirenen.
In den vergangenen 24 Stunden mussten Millionen Menschen nach Armeeangaben bereits rund 20 Mal wegen Raketenangriffen des Erzfeindes Iran in die Schutzräume eilen.
1. März, 7.34 Uhr: Erneute Explosionen in Golfstaaten
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei durch amerikanisch-israelische Angriffe sind in den arabischen Golfstaaten erneut Explosionen zu hören.
Augenzeugen in der katarischen Hauptstadt Doha zufolge waren am Morgen mehrere Knallgeräusche zu hören. Der katarische Nachrichtensender Al-Jazeera meldete mindestens elf Explosionen in Doha.
Auch in Bahrains Hauptstadt Manama wurden Explosionen gemeldet. Augenzeugen berichteten von mindestens vier lauten Knallgeräuschen. Auf Social Media wurden in dem Zuge Bilder eines getroffenen und beschädigten Hotels in Manama verbreitet.
Währenddessen stecken die Kreuzfahrtschiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" mittendrin. Landausflüge wurden abgebrochen, Passagiere sollen sich nur noch im Schiffsinneren aufhalten. Laut TUI Cruises würden die Entwicklungen im Nahen Osten Einfluss auf die Reisen der beiden Kreuzfahrtschiffe nehmen.
1. März, 7.20 Uhr: Trump warnt den Iran vor Vergeltungsschlägen
US-Präsident Donald Trump hat den Iran nach den amerikanisch-israelischen Luftangriffen vor Vergeltungsschlägen gewarnt.
"Das sollten sie besser nicht tun", schrieb der Republikaner in Großbuchstaben auf der Plattform Truth Social. Sollte das passieren, werde man "mit einer noch nie zuvor gesehenen Stärke" zurückschlagen.
1. März, 7.19 Uhr: Irans Revolutionsgarden melden massive Vergeltungsschläge
Die iranischen Revolutionsgarden haben in Reaktion auf die Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei nach eigenen Angaben massive Vergeltungsschläge gegen Dutzende Stellungen der USA und des Erzfeindes Israel durchgeführt.
Es seien 27 US-Stützpunkte in der Region sowie Israels Armeehauptquartier und ein Rüstungskomplex in Tel Aviv ins Visier genommen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, ein Sprachrohr von Irans Elitestreitmacht.
1. März, 7.17 Uhr: Schah-Sohn Pahlavi bringt sich als Interimsführer ins Spiel
Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, hat sich nach der Tötung von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei erneut als Übergangsführer des Irans ins Spiel gebracht.
"Viele Iraner haben mich, oft trotz lebensbedrohlicher Situationen, gebeten, diesen Übergang zu leiten", schrieb er in einem Meinungsbeitrag in der "Washington Post". Er wolle ihrem Ruf folgen und den Weg hin zu einer neuen Verfassung freimachen.
Diese solle zunächst in einem Referendum verabschiedet werden. Darauf sollten dann freie Wahlen unter internationaler Aufsicht folgen. "Mit der Abstimmung der Iraner löst sich die Übergangsregierung auf", schrieb er weiter.
1. März, 7.15 Uhr: Ein Trio soll Iran vorübergehend führen
Im Iran soll nach der Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei vorübergehend ein dreiköpfiger Rat das Land führen.
Die Verantwortung für die Übergangsphase sollen Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi und ein Mitglied des Wächterrats übernehmen. Das erklärte ein Berater des getöteten Chameneis, Mohammed Mochber, der Nachrichtenagentur Mehr zufolge.
Das Trio soll die Aufgaben Chameneis übernehmen, bis der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, einen Nachfolger benennt. Laut der Verfassung müsse der Expertenrat umgehend einen neuen Führer bestimmen und vorstellen, sagte Mochber.
1. März, 7.05 Uhr: Iranische Staatsmedien bestätigen Tod Chameneis
Iranische Staatsmedien haben den Tod von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei bestätigt.
Er sei als "Märtyrer" getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Nachrichtenagenturen Irna und Fars.
Zuvor hatte bereits US-Präsident Donald Trump den Tod Chameneis verkündet. "Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot", schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sind bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen auf den Iran auch mehrere Angehörige des obersten Führers Ali Chamenei getötet worden.
Die Webseite Al-Arabiya berichtete unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Fars, eine Tochter Chameneis, ein Schwiegersohn, eine Schwiegertochter und ein Enkel seien ums Leben gekommen. Dem Sender Al-Jazeera zufolge berief sich Fars dabei auf Chamenei nahestehende Quellen.
28. Februar, 22.11 Uhr: Explosionen in Tel Aviv - Gebäude getroffen
Bei einem neuen iranischen Raketenangriff ist es in der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Einwohnern zu lauten Explosionen gekommen.
Israelische Medien berichteten, ein Gebäude in Tel Aviv sei direkt getroffen worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben. Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten. Er werde von Sanitätern behandelt.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, bei dieser Welle "militärische und sicherheitsrelevante Ziele" mit fortschrittlichen Raketen angegriffen zu haben. Zu den Zielen hätten unter anderem der israelische Marinestützpunkt im Hafen von Haifa, der Luftwaffenstützpunkt Ramat David sowie Rüstungsanlagen in Aschdod gehört, hieß es in einer Erklärung, die der staatliche Rundfunk veröffentlichte.
28. Februar, 22.06 Uhr: Noch keine offizielle Bestätigung für Tod von Ali Chamenei
Eine offizielle Bestätigung für Ali Chameneis (86) Tod gibt es bislang nicht.
Die Meldungen über den Tod des Ober-Mullahs bezeichnete die iranische Nachrichtenagentur "Tasnim" als Teil einer "psychologischen Kriegsführung". Zuvor hatten israelische Medien unter Berufung auf israelische Beamte berichtet, dass die Leiche des Regime-Führers bereits aus den Trümmern eines Gebäudes geborgen worden sei.
Auch US-Präsident Donald Trump (79) hatte diese Berichte bereits für "richtig" erklärt.
28. Februar, 21.48 Uhr: Zentrale Vertreter der iranischen Militärführung tot
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran sind nach Angaben aus Israel führende Vertreter der iranischen Militärführung getötet worden.
Unter den Toten seien unter anderem der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, sowie Irans Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
28. Februar, 21.46 Uhr: Iran feuert weiterhin Raketen auf Israel
Aus dem Iran sind offenbar erneut Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden.
In mehreren Teilen des Landes sei daraufhin Alarm ausgelöst worden, teilten die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) gegen 21.45 Uhr mit.
28. Februar, 21.30 Uhr: Auch Trump bestätigt Tod von Chamenei
In einem Interview mit dem US-Sender "NBC" hat US-Präsident Donald Trump (79) den Tod des iranischen Regime-Führers Ali Chamenei (86) bestätigt.
"Wir sind der Meinung, dass dies eine richtige Geschichte ist", erklärte Trump und ergänzte, dass "die meisten" Führungskräfte des Regimes nun "weg" seien.
28. Februar, 21.25 Uhr: Iraner feiern Tod von Ali Chamenei
In den sozialen Medien kursieren bereits Aufnahmen, die zeigen sollen, wie die iranische Bevölkerung den angeblichen Tod des Regime-Führers Ali Chamenei (86) bejubelt.
In den Videoclips sind laute Jubelschreie in den Straßen der Hauptstadt Teheran zu hören.
28. Februar, 21.14 Uhr: US-Präsident Donald Trump äußert sich zu Angriff auf Iran
In einem Interview mit der Nachrichten-Plattform "Axios" erklärte US-Präsident Donald Trump (79), dass er nach dem Angriff auf den Iran nun mehrere Optionen habe.
Einerseits könne er die Angriffe über einen längeren Zeitraum fortsetzen und das Land übernehmen, oder den Konflikt binnen "zwei oder drei" Tagen beenden. Sollen die Iraner dann mit dem Wiederaufbau ihres Atomprogramms beginnen, würde er in "ein paar Jahren" wiederkommen.
Trump sagte außerdem, dass der Iran "mehrere Jahre" benötigen würde, um sich von dem Militärschlag zu erholen.
28. Februar, 21.03 Uhr: Israels Verteidigungsminister spricht von "brillantem Eröffnungsschlag"
Israels Verteidigungsminister Israel Katz (70) hat in einer Rede am Abend den israelischen Streitkräften bezüglich des Angriffs auf den Iran zu einem "brillanten und wirkungsvollen Eröffnungsschlag" gratuliert.
Laut Katz sei durch den Angriff eine Gefahr für die gesamte Welt abgewandt worden: "Der Staat Israel hat nicht abgewartet, bis die Bedrohung konkret wurde. Wir haben gehandelt, um zu verhindern, dass ein extremistisches und mörderisches Regime Fähigkeiten erlangt, die Israel und die ganze Welt zu gefährden."
28. Februar, 20.56 Uhr: Iran droht mit "unvergesslicher Lektion"
Der Iran hat nach den israelisch-amerikanischen Angriffen mit einer harten Reaktion gedroht.
"Die tapferen Soldaten und das große Volk Irans werden den höllischen, unterdrückerischen internationalen Akteuren eine unvergessliche Lektion erteilen", schrieb der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, auf X. Man werde die "verbrecherischen Zionisten" und die "charakterlosen Amerikaner" zur Reue bringen.
28. Februar, 20.54 Uhr: Leiche von Ober-Mullah Chamenei wohl geborgen
Nachdem israelische Beamte über den Tod des iranischen Regime-Führer Ali Chamenei (86) informiert wurden (siehe Eintrag unten), wurde nun offenbar dessen Leiche geborgen.
Ein Beweisfoto für den Tod Chameneis sei Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) bereits vorgelegt worden, berichtete "The Jerusalem Post". Die Leiche habe dabei unter den Trümmern eines Gebäudes gelegen, das im Zuge eines israelischen Luftschlags zerstört worden sei.
28. Februar, 20.45 Uhr: 90 Verletzte in Israel
Am Samstag, dem ersten Tag des neuen Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran, seien in Israel nach Angaben des Rettungsdienstes MDA ingesamt 90 Menschen verletzt worden, wie israelische Medien berichteten.
Alle Betroffenen seien dabei leicht verletzt worden.
28. Februar, 20.41 Uhr: Hinweise auf Tod von Ali Chamenei verdichten sich
Nach Angaben der israelischen Nachrichtenagentur "Walla" seien hochrangige israelische Beamte über den Tod des iranischen Regime-Anführers Ali Chamenei (86) informiert worden.
Dem Bericht zufolge lag dessen Leiche in den Trümmern eines zerbombten Gebäudes.
28. Februar, 20.38 Uhr: Israel schließt Grenzübergänge nach Gaza
Aufgrund der andauernden Militäroperation gegen den Iran hat Israel die Grenzübergänge nach Gaza vorübergehend geschlossen.
"Dementsprechend wurden mehrere notwendige Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, darunter die Schließung der Grenzübergänge in den Gazastreifen, einschließlich des Grenzübergangs Rafah, bis auf Weiteres. Der Einsatz von humanitärem Personal wird vorerst ausgesetzt", teilte die israelische Koordinierungsstelle für Regierungsaktivitäten in den besetzten Gebieten (COGAT) mit.
Die Schließung habe demnach keine Auswirkungen auf die humanitäre Lage im zerbombten Gebiet, hieß es weiter: "Die seit Beginn des Waffenstillstands eingetroffenen beträchtlichen Mengen an Lebensmitteln entsprechen dem Vierfachen des Nährstoffbedarfs der Bevölkerung gemäß der UN-Methodik. Daher dürfte der vorhandene Vorrat für einen längeren Zeitraum ausreichen."
28. Februar, 20.26 Uhr: Iran schränkt Arbeit von Journalisten weiter ein
Der Iran hat die Berichterstattung ausländischer Journalisten und Fotografen weiter eingeschränkt.
Nach Angaben des Kultusministeriums dürfen Bilder und Informationen über angegriffene Ziele im Inland nur noch mit Genehmigung des Generalstabs veröffentlicht werden. Das betrifft auch Orte, von denen Raketen abgefeuert wurden, sowie militärische Einrichtungen während eines Angriffs.
Unter die neuen Richtlinien fallen auch die "Veröffentlichung jeglicher Nachrichten, die die Stärke des Feindes im Krieg suggerieren oder das Bild des Landes gegenüber dem Feind schwächen, sowie Themen, die während des Krieges Besorgnis und Unruhe in der öffentlichen Meinung hervorrufen."
28. Februar, 20.09 Uhr: Netanjahu ruft Iraner zum Regime-Sturz auf
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) hat das iranische Volk in seiner Rede am Abend dazu aufgerufen, das Regime zu stürzen.
"Wir werden die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich das tapfere iranische Volk von den Fesseln der Tyrannen befreit. Ich rufe das iranische Volk auf, nicht tatenlos zuzusehen, sondern die Aufgabe zu vollenden", sagte Netanjahu.
28. Februar, 20.03 Uhr: Laut Netanjahu "viele Anzeichen" für Tod von Ali Chamenei
Laut Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) gebe es "viele Anzeichen" dafür, dass Ober-Mullah Ali Chamenei (86) tot ist.
"Der Plan zur Zerstörung Israels ist gescheitert, und vieles deutet darauf hin, dass auch Chamenei nicht mehr da ist", sagte Netanjahu.
28. Februar, 19.59 Uhr: Netanjahu hält Rede: "Operation wird so lange fortgesetzt, wie es nötig ist"
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) hat erstmals nach den Angriffen auf den Iran öffentlich Stellung bezogen.
In seiner Rede am Abend sagte er: "Diese schicksalhafte Operation wird so lange fortgesetzt, wie es nötig ist; Geduld ist ebenfalls erforderlich."
28. Februar, 19.30 Uhr: Offenbar Angehörige von Ober-Mullah Ali Chamenei getötet
Wie die israelische Nachrichtenagentur "Walla" berichtete, wurden im Zuge des US-israelischen Angriffs auf den Iran zwei Familienangehörige des Ober-Mullahs Ali Chamenei (86) getötet.
Laut einem Mitglied des Stadtrats von Teheran handle es sich bei den Opfern um einen Schwiegersohn und eine Schwiegertochter des Regime-Anführers.
28. Februar, 19.27 Uhr: US-Streitkräfte setzten erstmals "Einweg-Drohnen" im Kampf ein
Auf Seiten der USA gebe es nach Angaben der Zentralkommandos (CENTCOM) im Zuge der Angriffe nur minimalen Sachschaden zu bedauern: "Es gab keine Berichte über US-amerikanische Verluste oder kampfbedingte Verletzungen. Die Schäden an US-Einrichtungen waren minimal und hatten keine Auswirkungen auf den Operationsbetrieb."
In einer Erklärung teilte CENTCOM mit, dass die Angriffe das Ziel gehabt hätten, den iranischen Sicherheitsapparat zu "zerschlagen." Zuerst seien iranische Ziele attackiert worden, von denen eine "unmittelbare Bedrohung" ausgegangen sei, darunter Kommando- und Kontrollzentren der Islamischen Revolutionsgarde, iranische Luftverteidigungsanlagen, Raketen- und Drohnenstartplätze sowie Militärflugplätze. Neben Kampfjets und Präzisionsgeschossen seien dabei erstmals auch "kostengünstige Einweg-Kampfdrohnen" eingesetzt worden.
Nach dem durchgeführten "Präventivschlag" seien die US-Streitkräfte damit beschäftigt, iranische Raketen- und Drohnenangriffe abzuwehren. Der laufende Einsatz sei die "größte regionale Konzentration amerikanischer Militärstreitkräfte seit einer Generation."
28. Februar, 19.08 Uhr: IDF ruft Bevölkerung zum Verlassen von Industriegebiet in Isfahan auf
Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben die Bevölkerung eines Industriegebiets in der Region Isfahan dazu aufgerufen, das Gebiet umgehend zu verlassen.
"In wenigen Minuten wird die israelische Armee die militärische Infrastruktur in diesem Gebiet angreifen", teilten die IDF mit.
28. Februar, 19.05 Uhr: Iran spricht von "grundloser Aggression"
Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte gegenüber dem US-Sender "CNN", dass man den gemeinsamen Angriff von Israel und den USA als "ungeheuerlichen Akt der Aggression ohne Grund" ansehe.
Laut dem iranischen Sprecher sei die US-Regierung in einen Konflikt gezerrt worden, von dem nur Israel profitiere. Gleichermaßen verteidigte er die iranischen Raketenangriffe auf die umliegenden Regionen: "Dies steht im Einklang mit unserem inhärenten, legitimen Recht auf Selbstverteidigung. Dies ist unsere Verantwortung, unsere Pflicht als Staat, unser Territorium und unsere Souveränität gegen diese rechtswidrige Handlung zu verteidigen."
28. Februar, 18.48 Uhr: Schon über 200 Tote im Iran
Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf iranische Medien berichtete, starben infolge der Angriffe bereits 201 Menschen im Iran.
Zudem seien 747 Menschen verletzt worden. Der gemeinsame Angriff von Israel und den USA habe dabei insgesamt 24 iranische Provinzen getroffen.
28. Februar, 18.33 Uhr: Inzwischen 85 Tote nach Angriff auf Mädchenschule gemeldet
Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens 85 Schülerinnen ums Leben gekommen.
Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Mehr als weitere 90 Schülerinnen seien verletzt worden.
28. Februar, 18.30 Uhr: Merz verurteilt Verhalten der iranischen Führung
Kanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat nach der Eskalation im Nahen Osten das Verhalten der iranischen Führung in der Region und im eigenen Land verurteilt.
"Die Bundesregierung ruft Iran nachdrücklich dazu auf, sofort die militärischen Schläge gegen Israel und unsere anderen Partner in der Region einzustellen", erklärte Merz. "Iran muss auch andere destabilisierende Aktivitäten in der Region und darüber hinaus unterlassen." Die Führung in Teheran müsse außerdem die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung beenden.
28. Februar, 18.10 Uhr: Bisher größter Einsatz der israelischen Luftwaffe
Die gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und dem Iran sind nach israelischen Angaben auch am Abend fortgesetzt worden.
"In diesem Moment greifen israelische Luftwaffenpiloten unter erheblichem persönlichen Risiko und in Abstimmung mit US-amerikanischen Angriffen Hunderte Ziele im Iran an", sagte Israels Generalstabschef Ejal Zamir einer Mitteilung zufolge. In einer weiteren Mitteilung des Militärs hieß es, rund 200 Kampfjets seien eingesetzt worden. Es handele sich um den größten Einsatz dieser Art in der Geschichte der israelischen Luftwaffe, hieß es weiter.
Luftverteidigungssysteme und die Marine seien im Einsatz, um Israels Luftraum und Küsten vor Raketenangriffen und Bedrohungen aus der Luft und vom Meer zu schützen, hieß es von Zamir weiter. "Unsere Bodentruppen sind entlang der Grenzen positioniert, um jeden Versuch, in israelisches Gebiet einzudringen, zu vereiteln und abzuwehren."
Gleichzeitig warnte er die Bürger vor Leichtsinn und einem vorzeitigen Verlassen der Schutzräume bei Raketenalarm. "Wir dürfen die Fähigkeit des Feindes, uns Schaden zuzufügen, nicht unterschätzen", betonte er. Das Verteidigungssystem sei nicht undurchlässig.
28. Februar, 18.08 Uhr: Muslimische Gemeinde verurteilt Irans Attacken
Die iranischen Raketenangriffe auf eine Reihe von arabischen Staaten im Nahen Osten sorgt für Unmut.
Die "Muslim World League", eine unabhängige Organisation mit Vertretern mehrerer islamischer Länder, verurteilte die Handlungen des Irans als "Aggressionen gegen eine Reihe von arabischen Staaten". Der Iran würde damit sowohl gegen religiöse Werte als auch gegen Menschenrechte verstoßen, hieß es in einer Stellungnahme.
28. Februar, 18 Uhr: Mehrere Wohngebäude in Bahrain beschossen
Im Golf-Staat Bahrain sind mehrere iranische Raketen eingeschlagen.
In der Hauptstadt Manamah seien "mehrere Wohngebäude" beschossen worden, wie das Innenministerium mitteilte. Derzeit würden die Lösch- und Rettungsarbeiten andauern. Informationen zu möglichen Verletzten und Toten liegen derweil nicht vor.
28. Februar, 17.52 Uhr: Iran erklärt alle "feindlichen Einrichtungen" zu Zielen
Irans Außenminister Abbas Araghtschi (63) betont in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat das nach Artikel 51 der UN‑Charta verankerte Recht seines Landes auf Selbstverteidigung.
Die Streitkräfte der Islamischen Republik würden alle notwendigen Verteidigungsfähigkeiten und Mittel einsetzen, um dieser "kriminellen Aggression" zu begegnen und feindliche Handlungen abzuschrecken. Der Iran betrachte alle Stützpunkte, Einrichtungen und Vermögenswerte der feindlichen Kräfte als legitime militärische Ziele.
Die UN-Mitgliedsstaaten forderte er dazu auf, die Angriffe auf den Iran zu verurteilen. Der UN-Sicherheitsrat will angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran noch an diesem Samstag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen soll sich um 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MEZ) treffen.
28. Februar, 17.42 Uhr: Donald Trump verfolgt Angriffe auf Iran von Mar-a-Lago aus
US-Präsident Donald Trump (79) hat die Militäroperation über Nacht von seinem Anwesen in Florida aus verfolgt, wie seine Pressesprecherin Karoline Leavitt (28) mitteilte.
Im Zuge dessen habe Trump mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (76) telefoniert. Zuvor sei zudem der Kongress - beziehungsweise ausgewählte Mitglieder (die sogenannte "Gang of Eight") - in Kenntnis über die Angriffe in der Nacht gesetzt worden.
"Der Präsident und sein nationales Sicherheitsteam werden die Lage den ganzen Tag über weiterhin genau beobachten", schrieb Leavitt abschließend.
28. Februar, 17.33 Uhr: IDF warnt Bevölkerung vor iranischer Splitter-Rakete
Laut Angaben der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) sei es möglich, dass einige abgefeuerte iranische Raketen "die Fähigkeit besitzen, Kleinwaffen zu verteilen".
Dazu veröffentlichten die IDF ein Bild eines Sprengsatzes, der während des Einschlags offenbar weitere, kleinere Projektile in die Umgebung abfeuert.
28. Februar, 17.18 Uhr: Keine Anzeichen auf radioaktive Auswirkungen im Iran
Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gibt es nach den jüngsten Angriffen auf den Iran bislang keine Hinweise auf "radioaktive Auswirkungen".
Das teilte die Organisation in Wien auf der Plattform X mit.
Die IAEA mahnte zur Zurückhaltung, "um jegliche nukleare Sicherheitsrisiken für die Bevölkerung der Region zu vermeiden", hieß es zu dem militärischen Konflikt. Die Organisation beobachte die Lage genau und stehe in ständigem Kontakt mit Staaten der Region.
28. Februar, 17.17 Uhr: Iran fordert Sondersitzung der Internationalen Atombehörde
Der Iran fordert eine Sondersitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wegen der israelischen und US-amerikanischen Angriffe auf das Land.
Der Gouverneursrat der Organisation in Wien solle dringend tagen, hieß es in einer Mitteilung der iranischen Vertretung bei den Vereinten Nationen in der österreichischen Hauptstadt.
28. Februar, 17.15 Uhr: Lediglich Sachschaden nach Raketeneinschlägen in Zentral-Israel
Nach Angaben der israelischen Polizei gebe es nach den iranischen Raketenangriffen auf Zentral-Israel bisher keine Meldungen über Verletzte.
"Bislang wurden keine Verletzten gemeldet; es entstand Sachschaden", teilten die Einsatzkräfte via X mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur "Walla" von einem verletzten 17-Jährigen berichtet.
Die Polizei sei derweil mit Kampfmittelräumkommandos im Einsatz und suche nach Raketentrümmern.
28. Februar, 17.04 Uhr: Iranische Revolutionsgarden blockieren Straße von Hormus
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete auf Grundlage der Äußerungen eines Beamten der EU-Marinekommission, dass die Revolutionsgarden den wichtigen Schiffsweg blockieren.
"Kein Schiff darf die Straße von Hormus passieren", hieß es demnach in einer an die EU gesendeten Botschaft der Revolutionsgarden.
28. Februar, 16.58 Uhr: Britische Flugzeuge im Abwehreinsatz im Nahen Osten
Großbritannien beteiligt sich an einem defensiven Militäreinsatz im Nahen Osten.
Das sagte der britische Premierminister Keir Starmer (63) in einer Erklärung zu den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran.
Sein Land habe bei den Angriffen keine Rolle gespielt, betonte der Labour-Politiker. Er fügte jedoch hinzu: "Unsere Streitkräfte sind aktiv und britische Flugzeuge sind heute am Himmel als Teil koordinierter regionaler Verteidigungseinsätze, um unsere Leute, unsere Interessen und unsere Verbündeten zu schützen." Das geschehe im Einklang mit internationalem Recht.
28. Februar, 16.54 Uhr: Offenbar mehrere hochrangige Militärs im Iran getötet
Ein Angehöriger des israelischen Militärs erklärte gegenüber dem US-Sender "NBC", dass "mehrere hochrangige Persönlichkeiten, die für die Verwaltung der Kampagne und die Regierung des Regimes unerlässlich sind", im Zuge der Angriffe eliminiert worden seien.
Dass auch Ober-Mullah Ali Chamenei (86) unter den Opfern war, sagte der israelische Militärbeamte nicht.
28. Februar, 16.49 Uhr: Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in Nahost-Region
Das Auswärtige Amt verschärft nach der militärischen Eskalation zwischen Israel und dem Iran die Reise- und Sicherheitshinweise für die ganze Region.
Wie nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung aus dem Ministerium zu hören war, gelten jetzt Reisewarnungen für Israel, Bahrain, Irak, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Für Iran besteht schon seit 2022 eine Reisewarnung.
Die jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen stünden in Kontakt mit den deutschen Staatsangehörigen vor Ort, hieß es aus dem Ministerium weiter. Das Auswärtige Amt habe zudem Fürsorgemaßnahmen für seine entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen.
28. Februar, 16.36 Uhr: Verletzte nach Explosionen in Dubai
Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP waren in Dubai mehrere Explosionen zu hören.
Laut dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate wurden zuvor mehrere Drohnen und Raketen aus dem Iran abgefangen. Dennoch seien im Zuge des Angriffs mehrere Personen verletzt worden, darunter Mitarbeiter eines Flughafens.
28. Februar, 16.29 Uhr: Iranische Drohne schlägt am Flughafen in Kuwait ein
Der Kuwait International Airport wurde nach Angaben der staatlichen Luftfahrtbehörde von einer iranischen Drohne getroffen.
Dabei seien einige Mitarbeiter des Flughafens leicht verletzt worden. Zudem habe es Schäden an einem der Terminals gegeben.
28. Februar, 16.25 Uhr: Israelische Luftwaffe beginnt Angriffe auf Irans Raketenwerfer
Nachdem die Angriffe auf iranischen Verteidigungssysteme abgeschlossen worden seien, hat die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben damit begonnen, die Raketenabschussrampen aus der Luft zu bombardieren.
"Die Luftwaffe hat mit Luftangriffen begonnen und attackiert nun Raketenwerfer im Iran, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen", hieß es dazu.
28. Februar, 16.16 Uhr: Teenager bei iranischem Angriff von Raketensplitter getroffen
Nach Angaben der israelischen Nachrichtenagentur "Walla" wurde infolge der jüngsten Raketeneinschläge (siehe Eintrag zuvor) ein 17-Jähriger leicht verletzt.
Er sei von Splittern einer Rakete an seinen unteren Gliedmaßen getroffen worden.
28. Februar, 16.12 Uhr: Mehrere Raketeneinschläge in Zentral-Israel
Unter Berufung auf Angaben der israelischen Hilfsorganisation "Magen David Adom" (MDA) berichtete die Zeitung "The Jerusalem Post" von insgesamt drei Raketeneinschlägen in Zentral-Israel.
Angaben zu Verletzten oder Todesopfern lagen nicht vor.
28. Februar, 16.03 Uhr: Ali Chamenei angeblich kurz vor Live-Auftritt
Nach Angaben des iranischen Senders "Al-Alam TV" sei in Kürze eine Rede des iranischen Anführers Ali Chamenei (86) geplant, wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtete.
28. Februar, 15.58 Uhr: Opferzahl nach Angriff auf Mädchenschule steigt weiter
Nach Angaben des Gouverneurs der Region Mindab, Mohammad Radmehr, sei die Zahl der Todesopfer nach einem angeblichen Angriff auf eine Mädchenschule auf 63 gestiegen.
Weitere 92 Schüler seien zudem verletzt worden.
28. Februar, 15.50 Uhr: Saudi-Arabien verurteilt iranische Angriffe auf Riad
Das Außenministerium Saudi-Arabiens hat die "unverhohlenen und feigen" iranischen Angriffe auf die Hauptstadt Riad und weitere Zeile verurteilt.
Die Raketen hätten zwar erfolgreich abgefangen werden können, dennoch zeigte sich das Saudi-Königreich über die Angriffe erzürnt: "Sie sind in keiner Weise zu rechtfertigen und erfolgten, obwohl den iranischen Behörden bekannt war, dass das Königreich zugesichert hatte, seinen Luftraum und sein Territorium nicht für Angriffe auf den Iran zur Verfügung stellen zu lassen."
28. Februar, 15.43 Uhr: Iran bereit zur "Deeskalation"
Irans Außenminister Abbas Araghtschi (63) erklärte gegenüber dem US-Sender "NBC", dass der Iran grundsätzlich an einer Deeskalation interessiert sei.
"Es waren die Vereinigten Staaten und Israel, die diese Aggression begonnen haben. Es gibt also keine Grenzen für uns, uns zu verteidigen, aber sobald die Aggression gestoppt ist, würden wir auch unsere Selbstverteidigung stoppen", sagte er.
28. Februar, 15.40 Uhr: Mullah-Palast in Trümmern
Während der Verbleib von Ober-Mullah Ali Chamenei (86) weiter unklar ist, zeigen Satellitenbilder, wie dessen Anwesen in Tehran in Trümmern liegt.
28. Februar, 15.29 Uhr: Ali Chamenei laut Irans Außenminister noch am Leben
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi (63) erklärte gegenüber dem US-Sender "NBC", dass Ober-Mullah Ali Chamenei (86) seines Wissens nach noch am Leben sei.
Araghtschi bestätigte dagegen den Tod zweier Kommandanten. Ansonsten hätten alle hochrangigen Beamte des Regimes überlebt.
28. Februar, 15.23 Uhr: Merz, Macron und Starmer verurteilen iranische Gegenangriffe
Nach den israelisch-amerikanischen Angriffen gegen den Iran haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien Gegenschläge der Regierung in Teheran kritisiert.
"Wir verurteilen die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region auf das Schärfste. Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen", heißt es in einer in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) und Großbritanniens Premier Keir Starmer (63).
28. Februar, 15.20 Uhr: Israelische Angriffe auf iranische Verteidigungssysteme abgeschlossen
Die israelische Luftwaffe hat ihre Angriffe auf "strategische Verteidigungssysteme des iranischen Terrorregimes" offenbar abgeschlossen und konzentriert sich nun auf die Infrastruktur.
"Die IDF greifen derzeit weiterhin die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes an, um dem Regime zu schaden und Bedrohungen für das Hinterland des Staates Israel abzuwehren", teilte die Luftwaffe mit. Im Zuge der Angriffe auf die Verteidigungssysteme sei unter anderem ein modernes Luftabwehrsystem in der Provinz Kermanschah im Westen des Iran ausgeschaltet worden.
28. Februar, 15.14 Uhr: Israelis sehen Anzeichen für Tod von Chamenei
Im Zuge der laufenden Militäroperation drängt sich die Frage auf, wie es um den Oberstern Führer des Irans, Ali Chamenei (86) steht.
"Laut Sicherheitskreisen herrscht vorsichtiger Optimismus, dass der iranische Oberste Führer Ali Chamenei bei dem Anschlag verletzt wurde.
Dieselbe Quelle gab jedoch auch an, dass es zunehmend Anzeichen dafür gebe, dass Khamenei getötet wurde", schrieb die israelische Nachrichtenagentur "Walla".
28. Februar, 15.05 Uhr: Wieder Raketenalarm in Israel
Gegen 15 Uhr heulten in weiten Teilen Israels erneut die Sirenen.
Der Alarm wurde ausgelöst, da der Iran mehrere Raketen auf Israel abgefeuert habe, teilte die israelische Luftwaffe mit.
28. Februar, 14.56 Uhr: Kontakt zu Irans Oberstem Führer Ali Chamenei abgebrochen
Wie die israelische Nachrichtenagentur "Walla" aus Sicherheitskreisen erfahren haben will, wurde im Zuge der Militärschläge der Oberste Führer des Irans, Ali Chamenei (86), von der Außenwelt abgeschnitten und möglicherweise sogar verwundet.
Gleichermaßen verwies die Nachrichtenagentur auf Berichte aus dem Iran, wonach zeitnah eine Botschaft des 82-Jährigen veröffentlicht werden solle.
28. Februar, 14.45 Uhr: Israelische Luftverteidigung gefordert
Vor wenigen Minuten vermeldeten die israelischen Streitkräfte (IDF) einen weiteren Raketenangriff aus dem Iran.
"Derzeit arbeitet die Luftwaffe daran, die Bedrohung abzufangen und gegebenenfalls anzugreifen, um sie zu beseitigen", hieß es dazu in einer Stellungnahme.
28. Februar, 14.40 Uhr: Raketenalarm in fast ganz Israel
Der Iran hat offenbar eine weitere Raketen-Salve in Richtung Israel abgefeuert.
Nach Angaben der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) heulten gegen 14 Uhr fast landesweit die Raketen. Berichte über Einschläge gab es derweil noch nicht.
Die IDF haben unterdessen Drohnenaufnahmen veröffentlicht, die zeigen sollen, wie mehrere iranische Soldaten beim Beladen eines Raketenwerfers per Luftschlag eliminiert worden seien: "Die Bedrohung wurde erkannt und schnell abgewehrt, wodurch der auf Israel gerichtete Raketenstart verhindert wurde."
28. Februar, 14.29 Uhr: Israel bombardiert Hunderte Ziele im Westen Irans
Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben nach eigenen Angaben Hunderte Ziele im Westen des Irans angegriffen.
Die IDF veröffentlichten dazu Drohnenaufnahmen, die zeigen sollen, wie iranische Raketenabschussrampen im Zuge der Militäroperation "Brüllender Löwe" dem Erdboden gleichgemacht wurden.
28. Februar, 14.04 Uhr: Aktivisten - Fünf Todesopfer in Syrien durch iranische Rakete
In Syrien sind durch Trümmerteile einer mutmaßlich iranischen Rakete laut Menschenrechtsaktivisten mindestens fünf Menschen getötet worden.
In der syrischen Stadt Suwaida im Süden seien Trümmer auf ein Wohngebäude gefallen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Fünf Zivilisten, darunter ein Kind, seien getötet worden. Die syrische Staatsagentur Sana berichtete zunächst von vier Todesopfern unter Berufung auf die örtliche Gesundheitsbehörde.
Der Vorfall folgt auf die jüngsten amerikanisch-israelischen Militärschläge im Iran und Angriffe Teherans auf Israel und weitere Ziele im Nahen Osten. Syrien grenzt im Süden an Israel und liegt geografisch auf einer Luftlinie zwischen Israel und dem Iran.
28. Februar, 13.57 Uhr: Iran - Zweite Raketenwelle auf Israel gefeuert
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mit einer zweiten Raketenwelle auf Israel begonnen.
Erneut seien ballistische Raketen auf die "besetzten Gebiete" gefeuert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. Gemeint ist damit israelisches Staatsgebiet, das der Iran nicht offiziell anerkennt.
Irans reguläre Armee teilte unterdessen mit, Dutzende Kampfdrohnen in Richtung Israel geschickt zu haben. "Diese Operation wird bis zur vollständigen Bestrafung der aggressiven Feinde fortgesetzt werden", hieß es in der Mitteilung, die iranische Staatsmedien verbreiteten.
Die israelische Armee teilte mit, eine weitere Raketensalve sei vom Iran aus auf Israel abgefeuert worden. Die Bürger seien aufgerufen, den Anweisungen des Zivilschutzes Folge zu leisten und sich bis auf weiteres in Schutzräumen aufzuhalten. Israels Raketenabwehr identifiziere gegenwärtig Bedrohungen und fange diese ab.
28. Februar, 13.56 Uhr: Irans Außenminister spricht von illegalem Krieg
Irans Außenminister Abbas Araghtschi (63) hat die Angriffe auf sein Land scharf verurteilt.
Es handele sich um einen Krieg, der "völlig unprovoziert, illegal und unrechtmäßig" sei, schrieb der Minister auf X. "Unsere mächtigen Streitkräfte sind auf diesen Tag vorbereitet und werden den Aggressoren die Lektion erteilen, die sie verdienen", fügte er hinzu.
28. Februar, 13.52 Uhr: Führung in Teheran wurde gezielt angegriffen
Israel hat im Iran nach Militärangaben versucht, gezielt Vertreter der Führung in Teheran anzugreifen. Am Morgen seien gleichzeitig mehrere Orte in der Hauptstadt attackiert worden, teilte die israelische Armee mit. Dort hätten sich "hochrangige Vertreter der politischen und sicherheitspolitischen Führung Irans versammelt".
Die Armee habe sich mit Unterstützung des Militärgeheimdienstes monatelang vorbereitet, hieß es weiter. Es sei darum gegangen, "den operativen Moment zu identifizieren, in dem sich führende Repräsentanten des Regimes versammeln".
Die Entscheidung, am Morgen und nicht in der Nacht anzugreifen, sei absichtlich gefällt worden. Israel sei es damit ein zweites Mal gelungen, "trotz umfassender iranischer Vorbereitungen eine taktische Überraschung zu erzielen". Es sei eine "präzise Lokalisierung von Kommandeuren und der iranischen Führungsspitze erreicht" worden.
28. Februar, 13.34 Uhr: Israels Armee - Hunderte Militärziele im Iran angegriffen
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit dem Morgen "Hunderte iranische Militärziele" im Westen des Irans angegriffen. Ins Visier habe das Militär etwa Raketenwerfer genommen, hieß es in einer Mitteilung. Die Armee greife weiterhin Ziele im Westen des Irans an.
Israel und die USA hatten am Morgen mit Angriffen auf den Iran begonnen. Israels Ministerpräsident Netanjahu begründet die Angriffe auf Iran mit dem Schutz vor einer existenziellen Bedrohung durch Teheran.
Laut einem israelischen Militärvertreter feuerte der Iran als Reaktion Dutzende Raketen Richtung Israel.
28. Februar, 13.31 Uhr: Dritte Angriffswelle abgewehrt - keine Schäden oder Opfer
Der Iran hat nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen im Land offenbar mehrmals den wichtigen US-Verbündeten Katar angegriffen.
Man habe eine "dritte Angriffswelle" erfolgreich abgewehrt, teilte das katarische Verteidigungsministerium mit. Diese habe auf "mehrere Gegenden" in dem kleinen Staat am Persischen Golf gezielt. Größere Schäden oder Opfer gab es ersten Berichten zufolge aber nicht.
Anwohner in Katar berichteten von mehreren Explosionen - offenbar durch den Abschuss iranischer Raketen. Am US-Stützpunkt al-Udaid, der wichtigsten Basis des US-Militärs im Nahen Osten, war Anwohnern zufolge Luftalarm zu hören. Der Nachrichtenkanal Al Jazeera zeigte eine Rauchwolke am Himmel über der Hauptstadt Doha, die den Moment nach dem Abschuss einer Rakete zeigt.
Das katarische Innenministerium teilte mit, es gebe einer ersten Einschätzung zufolge keine Opfer und auch keine Schäden. Die Sicherheit der Anwohner habe höchste Priorität.
28. Februar, 11.55 Uhr: Berichte über Einschläge in Israel
Nach der Ankündigung iranischer Gegenangriffe hat es Medienberichten zufolge vereinzelte Einschläge in Israel gegeben.
Die Polizei habe Granatsplitter in Jerusalem und in der Stadt Beit Schemesch beseitigt, schrieb der israelische Rettungsdienst Magen David Adom auf der Plattform X. Ein Gebäude in der Stadt Tirat Carmel südlich von Haifa sei beschädigt worden. Im Norden sei ein Mann durch die Druckwelle einer Explosion verletzt worden, berichtete die Zeitung "Times of Israel".
In vielen Teilen Israels und des Westjordanlands gab es Luftalarm, um vor anfliegenden Raketen und Geschossen zu warnen. Sirenen heulten im Großraum Tel Aviv, in Jerusalem, in Samaria und im Negev, wie die Nachrichtenseite Ynet berichtete. Auch aus dem Norden Israels wurde Luftalarm gemeldet.
28. Februar, 11.53 Uhr: Ein Verletzter in Israel nach iranischem Angriff
In Israel ist ein Mann bei einem iranischen Raketenangriff verletzt worden. Er sei durch eine Druckwelle nach einem Einschlag leicht verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.
Zudem hätten sich auch Menschen auf dem Weg in Schutzräume verletzt. Den Angaben zufolge wurden auch Personen wegen Angstzuständen behandelt.
Israel und die USA hatten am Morgen neue Angriffe auf den Iran begonnen, Teheran attackierte darauf unter anderem Israel. Dort gab es mehrfach Raketenalarm.
28. Februar, 11.52 Uhr: Mindestens 57 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet
Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens 57 Schülerinnen ums Leben gekommen.
Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den dortigen Vizegouverneur.
"Diese Schule war ein direktes Ziel dieses Angriffs", hieß es in dem Bericht. Die Trümmerbeseitigung sowie die Rettungsmaßnahmen für die Schülerinnen seien im Gange. Der Vorfall ereignete sich demnach im Kreis Minab unweit der Küste am Persischen Golf. Rund 170 Schülerinnen sollen sich in der Schule zum Zeitpunkt des Raketenangriffs aufgehalten haben.
In der Provinz Hormusgan liegen mehrere Marinestützpunkte der iranischen Streitkräfte. Weitere Details zu dem Angriff lagen zunächst nicht vor.
28. Februar, 11.39 Uhr: Irans Sicherheitsrat rät zur Flucht aus Teheran
Angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe hat Irans Sicherheitsrat der Bevölkerung zur Flucht aus der Hauptstadt Teheran geraten.
Wegen der Angriffe "sollten Sie, soweit möglich und unter Wahrung der Ruhe, in andere Orte und Städte reisen, sofern es Ihnen möglich ist", hieß es in einer Erklärung des mächtigen Sicherheitsgremiums der Islamischen Republik.
Es bestehe keinerlei Sorge hinsichtlich der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, teilte das Gremium weiter mit. Die Bevölkerung soll Ansammlungen in Einkaufszentren vermeiden, da dies Gefahren für sie mit sich bringen könnte. Schulen und Universitäten bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Banken sollen weiter geöffnet sein. Einschränkungen gebe es bei Behördendiensten, hieß es.
28. Februar, 11.12 Uhr: Iran - Werden USA und Israel nie dagewesene Lektion erteilen
Nach Beginn israelisch-amerikanischer Angriffe auf den Iran hat dessen Militär mit einer entschlossenen Reaktion gedroht.
"Wir werden Israel und den USA eine Lektion erteilen, wie sie sie in ihrer Geschichte noch nicht erlebt haben", zitierte der staatliche Rundfunk den Sprecher des Generalstabs der Streitkräfte. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai sprach von einem "offenkundigen Verbrechen".
Irans Erwartung an andere Länder sei, dass sie nicht gleichgültig blieben, sagte der Sprecher laut dem Rundfunk. "Auch der Sicherheitsrat muss unverzüglich eine Dringlichkeitssitzung einberufen."
28. Februar, 10.52 Uhr: Israel sagt, Angriff auf militärische Ziele von Irans Führung
Israels Luftwaffe führt Militärangaben zufolge derzeit einen "groß angelegten Angriff" auf "militärische Ziele" der iranischen Führung im Westen des Irans aus.
Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, sie habe einen "umfassenden gemeinsamen Einsatz" mit der US-Armee begonnen, um die Regierung in Teheran nachhaltig zu schwächen und "die existenziellen Bedrohungen für den Staat Israel langfristig zu beseitigen".
Die neuen Angriffe auf den Iran erfolgten nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik.
28. Februar, 10.51 Uhr: Iran hat vier US-Stützpunkte in der Region angegriffen
Nach dem Beginn der jüngsten israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran hat Teheran nach eigenen Angaben vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert.
Das Verteidigungsministerium in Katar teilte mit, man habe eine Reihe von Angriffen auf das eigene Territorium erfolgreich abgewehrt. Die Lage sei unter Kontrolle. Die Menschen wurden aufgerufen, Ruhe zu bewahren.
Die staatliche Nachrichtenagentur in Bahrain berichtete, ein Versorgungszentrum der US-Marine sei mit Raketen angegriffen worden. Bahrain beherbergt die fünfte Flotte der US-Seestreitkräfte. Berichten zufolge sollen auch in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad Explosionen zu hören gewesen sein.
Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars waren der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain unter den Zielen.
28. Februar, 10.50 Uhr: Lufthansa setzt Flüge zu Zielen im Nahen Osten aus
Der Angriff auf den Iran durch Israel und die USA hat Auswirkungen auf den Luftverkehr. Die Lufthansa setzt nach Angaben eines Sprechers mehrere Flüge mit Ziel Naher Osten aus. Die Städte Tel Aviv (Israel), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak) und Teheran (Iran) würden bis einschließlich 7. März nicht angeflogen.
Ebenfalls bis einschließlich 7. März würden folgenden Lufträume nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak und Iran. Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi fänden heute und morgen nicht statt, sagte der Sprecher.
Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhielten den Ticketpreis zurück. Die Lufthansa bedauere die Unannehmlichkeiten, die Sicherheit für Passagiere und Crews habe für die Lufthansa Group aber oberste Priorität.
28. Februar, 10.48 Uhr: Bundesregierung berät mit Partnern über Nahost
Die Bundesregierung berät über die Eskalation in Nahost nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran. "Sie beobachtet die Entwicklung genau und befindet sich in enger Abstimmung mit den europäischen Partnern", teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit.
Kanzler Friedrich Merz (70, CDU) habe sich außerdem mit seinen Fachministern der sicherheitsrelevanten Ressorts beraten und werde im Laufe des Tages weitere Gespräche führen. Die Bundesregierung sei am Morgen über die Militärangriffe
Israels auf den Iran vorab informiert worden, sagte Kornelius.
Wie das Auswärtige Amt mitteilte, soll der Krisenstab der Bundesregierung um 12.00 Uhr im Ministerium zusammenkommen. Das Auswärtige Amt stehe in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften im Iran und in Israel sowie weiteren Vertretungen in der Region, erklärte ein Sprecher.
28. Februar, 10.47 Uhr: Iran fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft
Der Iran hat die Weltgemeinschaft angesichts der Angriffe der USA und Israels zum Handeln aufgefordert.
In einer Mitteilung des Außenministeriums forderte die Regierung in Teheran die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die Attacken zu verurteilen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Sicherheit der Region und der Welt seien einer beispiellosen Bedrohung ausgesetzt, hieß es.
"Die erneute militärische Aggression der USA und des zionistischen Regimes (Israel) gegen Iran erfolgt unter Bedingungen, in denen sich Iran und die USA inmitten eines diplomatischen Prozesses befanden", kritisierte das Ministerium.
Man sei über den Krieg nicht überrascht. "Wir sind erneut in Verhandlungen eingetreten, um gegenüber (...) der Welt den Beweis der Rechtschaffenheit des iranischen Volkes zu erbringen", teilte das Außenministerium mit.
28. Februar, 10.19 Uhr: Militäreinrichtung der USA in Bahrain angegriffen
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA auch eine US-Militäreinrichtung attackiert.
Ein Logistikzentrum der US-Marine sei im Golfstaat Bahrain mit Raketen angegriffen worden, hieß es im staatlichen Rundfunk.
28. Februar, 9.55 Uhr: Netanjahu sagt, Angriff auf Iran wegen existenzieller Bedrohung
Israel will nach Darstellung seines Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den neuen Angriffen im Iran gemeinsam mit den USA eine existenzielle Bedrohung durch Teheran beseitigen.
"Es darf nicht zugelassen werden, dass sich das mörderische Terrorregime mit Atomwaffen ausrüstet, die es ihm ermöglichen würden, die gesamte Menschheit zu bedrohen", sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Er danke dem US-Präsidenten Donald Trump "für seine historische Führung".
"Unser gemeinsames Handeln wird die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das mutige iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nimmt", sagte der Regierungschef mit Blick auf die iranische Protestbewegung. "Die Zeit ist gekommen für alle Teile des iranischen Volkes (...), das Joch der Tyrannei abzuwerfen und ein freies, friedliebendes Iran zu schaffen."
Netanjahu rief die Bürger Israels dazu auf, sich an die Anweisungen des Zivilschutzes zu halten. "In den kommenden Tagen der Operation "Brüllen des Löwen" werden wir alle Geduld und seelische Stärke benötigen."
28. Februar, 9.53 Uhr: Iran hat Raketenwelle auf Israel gefeuert
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben eine Raketenwelle auf Israel gefeuert.
Die Revolutionsgarden sprachen von einer "Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners", wie aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hervorging.
28. Februar, 9.28 Uhr: Iran beginnt Gegenangriff
Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs zum Gegenschlag ausgeholt. Es seien Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden, teilte das Militär mit.
Die iranischen Revolutionsgarden sprachen von einer "Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners", wie aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hervorging. Die israelische Luftabwehr sei aktiviert, teilte das Militär mit.
In Irans Hauptstadt Teheran gab es Explosionen im Zentrum. In der Millionenmetropole brach Panik aus. Menschen versuchten massenhaft, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten.
Iranische Staatsmedien meldeten zudem Explosionen am Rande der Stadt Isfahan. Südöstlich davon liegt ein Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr vom US-Militär in Begleitung israelischer Angriffe bombardiert worden war.
28. Februar, 9. 26 Uhr: Iran meldet massive Cyberangriffe
Der Iran ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars Ziel von massiven Cyberangriffen geworden.
Betroffen sind demnach mehrere inländische Nachrichtenagenturen und zentrale Plattformen, die mit erheblichen Störungen zu kämpfen hätten. Dazu zählten auch die Websites der Nachrichtenagenturen Irna und Isna. Die Agentur Fars steht den Revolutionsgarden nahe.
Die Behörden verhängten eine Internetsperre. Die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks berichtete, es sei ein "fast vollständiger Internetausfall".
Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich - solange sie Zugang zum Internet haben - über Websites der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram.
28. Februar, 9.12 Uhr: Präsident Peseschkian am Leben
Irans Präsident ist nach den Angriffen auf sein Land Staatsmedien zufolge am Leben. Massud Peseschkian sei wohlauf, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.
Bislang hat sich noch kein Regierungsmitglied zu den neuen Attacken der USA und Israel geäußert. Die Polizei teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle und es bestehe keinerlei Anlass zur Sorge. Explosionsgeräusche waren neben Teheran auch in Ghom, Lorestan, Kermanschah, Karadsch und Tabris zu hören.
Aus dem Land dringen Nachrichten kaum nach außen und Kontakte waren nicht zu erreichen. Das Internet wurde wieder massiv eingeschränkt. Es gab Medienberichten zufolge parallel zu den Militärangriffen auch landesweit Cyberangriffe auf iranische Infrastruktur.
28. Februar, 9.05 Uhr: Trump sagt, Iran wird nie eine Atomwaffe haben
Trump kündigte an, die Raketen des Irans zu vernichten. "Wir werden ihre Marine vernichten", sagte Trump weiter.
Man werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe haben werde. "Sie werden nie eine Atomwaffe haben", betonte er. Die iranische Führung werde bald lernen, dass man die Stärke der US-Streitkräfte nie herausfordern sollte.
Trump forderte die Revolutionsgarden, iranischen Streitkräfte und Polizeikräfte zudem auf, ihre Waffen niederzulegen. Er stellte in diesem Falle vollständige Immunität in Aussicht. Andernfalls würden sie einem sicheren Tod entgegensehen.
An das iranische Volk gewandt sagte Trump: "Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen." Die Menschen sollten in Sicherheit bleiben und ihre Häuser nicht verlassen. Bomben würden fallen. "Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung."
28. Februar, 8.43 Uhr: Trump bestätigt Angriff gegen den Iran
Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump umfangreiche Angriffe gegen den Iran begonnen.
Vor der Bekanntmachung hatte Israel bereits mitgeteilt, einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet habe. Ziel sei es, das amerikanische Volk zu verteidigen, indem man die unmittelbare Bedrohung durch die iranische Führung beseitige.
US-Streitkräfte führten einen "massiven und andauernden Einsatz durch", um zu verhindern, dass durch diese "radikale Diktatur" die nationalen Sicherheitsinteressen der USA bedroht würden.
28. Februar, 8.40 Uhr: Israels Luftraum für zivile Flüge geschlossen
Nach Israels Angriff auf Ziele im Iran ist der Luftraum über Israel in Erwartung eines iranischen Gegenschlags bis auf weiteres geschlossen worden.
Verkehrsministerin Miri Regev habe die zivile Luftfahrtbehörde angewiesen, den Luftraumraum für zivile Flüge zu schließen, teilte die israelische Flughafenbehörde mit. Grund sei die Sicherheitslage. Reisende seien angewiesen, vorerst nicht zum Flughafen zu kommen. Passagiere im Ausland sollten die Fluginformationen über Medien und die verschiedenen Fluggesellschaften verfolgen.
Der israelische Zivilschutz veröffentlichte außerdem neue Anweisungen für die Bürger des Landes. Es sollten nur noch notwendige Aktivitäten im ganzen Land stattfinden. Schulen und andere Bildungseinrichtungen sollen vorerst geschlossen bleiben. Große Versammlungen sollen unterbleiben. Ausgenommen sei der lebensnotwendige Versorgungssektor. Die neuen Regelungen sollten vorerst bis Montagabend um 19.00 Uhr MEZ gelten.
28. Februar, 8.30 Uhr: Iran nach Israels Angriff - Wir haben Euch gewarnt
Der Iran hat nach Beginn der Angriffe Israels und seines Verbündeten USA mit drastischen Worten reagiert.
"Wir haben Euch gewarnt. Nun habt Ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in Eurer Hand liegt", sagte der Leiter der Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi. Israel hatte kurz zuvor einen "Präventivschlag" gegen den Erzfeind gestartet, "um Bedrohungen für Israel zu beseitigen", wie Verteidigungsminister Israel Katz sagte.
Nach Augenzeugenberichten aus der iranischen Hauptstadt Teheran wurde unter anderem die Residenz von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getroffen. Er selbst habe sich aber vermutlich in Sicherheit gebracht.
Irans Präsident Massud Peseschkian hatte mit einem "umfassenden Krieg" gedroht, sollte Chamenei attackiert werden.
28. Februar, 8.16 Uhr: Iran drohte bereits mit Vergeltung
Irans Staatsführung betonte zuletzt ihre Bereitschaft zu einem Abkommen wie auch zu einer militärischen Eskalation.
Präsident Massud Peseschkian drohte mit einem "umfassenden Krieg", sollte etwa Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei attackiert werden.
Chamenei selbst warnte die USA Anfang Februar: "Die Amerikaner sollen wissen, wenn sie einen Krieg vom Zaun brechen, wird es dieses Mal ein regionaler Krieg sein." Der Iran wolle keinen Krieg und werde ihn auch nicht beginnen, sagte der Religionsführer, der in allen strategischen Belangen das letzte Wort in Teheran hat.
28. Februar, 8.15 Uhr: Ausnahmezustand in Israel
Der Verteidigungsminister Israel Katz teilte nun mit, er habe einen sofortigen Ausnahmezustand im gesamten Land ausgerufen. In ganz Israel heulten die Sirenen. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es Explosionen in der Stadtmitte.
Israel hatte bereits im vergangenen Jahr Krieg gegen den Iran geführt. Der neue Angriff erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik.
Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben. US-Präsident Donald Trump hatte der iranischen Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Angriffen gedroht – auch vor dem Hintergrund des brutalen Vorgehens des iranischen Sicherheitsapparats gegen die Proteste zu Jahresbeginn. Trump stellte dem Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März. "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich".
28. Februar, 8.02 Uhr: USA beteiligt sich an Angriff auf den Iran
Die "New York Times" berichtet, dass das US-Militär sich an dem Angriff auf den Iran beteiligen würde.
Ein US-Beamter sagte, dass amerikanische Militärschläge auf den Iran im Gange seien.
28. Februar, 7.59 Uhr: Israel startet "Präventivschlag" gegen den Iran
Israel greift den Iran an. Der Staat Israel habe einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, gab Verteidigungsminister Israel Katz bekannt.
Er habe einen sofortigen Ausnahmezustand im gesamten Land ausgerufen. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es Explosionen in der Stadtmitte.
Israel hatte bereits im vergangenen Jahr Krieg gegen den Iran geführt. Der neue Angriff erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik. Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben.
28. Februar, 7.57 Uhr: USA beschuldigen Iran der Geiseldiplomatie
Die US-Regierung bezeichnet den Iran nun offiziell als "Staat, der unrechtmäßige Inhaftierungen betreibt" (State Sponsor of Wrongful Detention)
Außenminister Marco Rubio warf Teheran in einem X-Post zu der Entscheidung vor, seit Jahrzehnten unschuldige Ausländer – darunter US-Amerikaner – als politisches Druckmittel festzuhalten.
Diese "abscheuliche Praxis" der politischen Geiselnahme müsse beendet werden. Sollte die Islamische Republik ihr Vorgehen nicht ändern, könnten weitere Maßnahmen folgen, erklärte Rubio.
28. Februar, 7.56 Uhr: Massive US-Militärpräsenz im Nahen Oste
Trump betonte, dass er das "stärkste Militär der Welt" nicht gerne einsetzen wolle. Er verwies zudem darauf, dass er durchaus ein Risiko für einen länger währenden Konflikt im Nahen Osten infolge eines US-Angriffs sehe.
"Krieg birgt immer Risiken, sowohl positive als auch negative." Eine abschließende Entscheidung über den weiteren Kurs habe er bislang nicht gefällt, sagte Trump. In Washington hatte er kurz zuvor an die Staatsführung in Teheran gerichtet gesagt: "Sie sollten ein Abkommen abschließen, das wäre klug von ihnen."
Washington hatte seine militärische Präsenz in der Region zuletzt deutlich verstärkt. Sollten die USA im Iran angreifen, wird damit gerechnet, dass Teheran Ziele in Israel attackiert. Die Bundesregierung rät angesichts der angespannten Lage "dringend" von Reisen nach Israel ab.
28. Februar, 7.54 Uhr: Trump sagt, ein Deal muss Sinn machen
Trump sagte: "Sie wollen einen Deal machen, aber es muss ein Deal sein, der Sinn macht." Zuletzt verhandelten die USA und der Iran am Donnerstag.
Am Montag sind laut Irans Außenminister Abbas Araghtschi zunächst "technische Gespräche" in Wien geplant, wo die IAEA-Zentrale sitzt. Ob es danach zu einer weiteren, vierten Verhandlungsrunde beider Seiten kommt, ist noch unklar.
Trump hatte dem Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März gestellt. "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich". Er hat mit militärischen Maßnahmen gedroht, sollte keine Einigung erzielt werden. "Ich würde es aber lieber auf friedliche Weise machen. Aber sie sind sehr schwierige Leute ... sie sind sehr gefährliche Leute, sehr schwierige Leute", sagte Trump nun. Es wäre netter, wenn ein Militäreinsatz nicht nötig sei, sagte er vor seinem Abflug nach Texas – "aber manch
28. Februar, 7.52 Uhr: Omans Außenminister: "Der Frieden ist zum Greifen nah"
Nach Ansicht al-Bussaidis verliert das Argument der Urananreicherung dagegen an Bedeutung, "denn jetzt sprechen wir von null Lagerung". Wenn man kein angereichertes Nuklearmaterial lagern könne, sei es "unmöglich, eine Bombe herzustellen", sagte er.
Im Falle eines Abkommens würde der Iran nach seinen Worten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zudem vollen Zugang zu seinen Atomanlagen gewähren. Er sei ziemlich zuversichtlich, "dass auch US-Inspektoren irgendwann Zugang erhalten werden", fügte er hinzu.
Angesprochen auf Irans Raketenprogramm sagte Omans Außenminister: "Ich glaube, dass der Iran offen ist, über alles zu diskutieren." Der Iran hatte bisher deutlich gemacht, dass eine Begrenzung des Raketenprogramms nicht verhandelbar sei. Al-Bussaidi sagte nun, dass man sich auf die wichtigsten Punkte schon "morgen" einigen könne.
27. Februar, 18.47 Uhr: Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Israel ab
Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für Israel herausgegeben.
"Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten", hieß es darin. Deutsche Staatsangehörige, die sich darüber hinaus im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten schnellstmöglich ausreisen.
"Die Sicherheitslage in der Region ist angespannt und zunehmend volatil. Bei einer Eskalation könnte es auch in Israel und den Palästinensischen Gebieten ohne Vorwarnung zu sicherheitsrelevanten Vorfällen kommen. Zudem muss jederzeit mit Einschränkungen des Flugverkehrs gerechnet werden: Flüge können storniert werden und auch längerfristige Sperrungen des Luftraums sind möglich", warnt das Auswärtige Amt.
27. Februar, 6.10 Uhr: US-Militärpräsenz in der Region massiv aufgestockt
Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Region zuletzt stark ausgebaut. Dem "Wall Street Journal" zufolge ist es der größte Aufmarsch von US-Luftstreitkräften in der Region seit dem Irak-Krieg 2003.
Am Donnerstag lief der größte Flugzeugträger der US-Marine, die USS Gerald R. Ford, vor der griechischen Insel Kreta aus. Er dürfte die US-Flotte im Nahen Osten verstärken.
Anfang Februar hatten beide Staaten überraschend neue Verhandlungen aufgenommen. Zuvor hatte Trump der iranischen Führung wegen ihres brutalen Vorgehens gegen Massenproteste gedroht. Viele Menschen im Iran sehen die Gespräche ihrer Regierung mit den USA daher kritisch. Sie fordern einen Machtwechsel und fürchten, ein Deal könne der Regierung den Rücken stärken.
27. Februar, 6.09 Uhr: Iran übermittelte Entwurf für Abkommen
Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm.
Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen.
Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch übermittelte der Iran einen ersten Entwurf für ein neues Abkommen - Details des Entwurfs wurden nicht bekannt.
Über andere von den USA eingebrachte Themen will die Islamische Republik Iran nicht sprechen – darunter eine Begrenzung ihres Raketenarsenals oder ein Ende der Unterstützung militanter Gruppen wie der Hisbollah im Libanon.
25. Februar, 6.19 Uhr: Trump wirft Iran Bau von Raketen für mögliche Angriffe auf die USA vor
Die Iraner hätten "bereits Raketen entwickelt, die Europa und unsere Stützpunkte in Übersee bedrohen können, und sie arbeiten daran, Raketen zu bauen, die bald die Vereinigten Staaten von Amerika erreichen werden", sagte Trump.
Mit Blick auf die Atomgespräche mit dem Iran sagte Trump, er bevorzuge eine diplomatische Lösung. Er hatte dem Land wiederholt mit einem Angriff gedroht und zwei Flugzeugträger in die Region beordert.
Die USA und der Iran hatten Anfang Februar unter Vermittlung des Oman die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm wieder aufgenommen.
Die westlichen Staaten werfen dem Iran seit Langem vor, eine Atombombe anzustreben. Teheran streitet dies ab und pocht auf sein Recht, den Atomsektor für zivile Zwecke auszubauen.
24. Februar, 21.08 Uhr: Eskalationsgefahr - Deutschland warnt Bundesbürger in Nahost
Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran mit Folgen auch für Israel und weitere Länder in der Region hat das Auswärtige Amt Bundesbürger vor Ort zu Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen.
Deutsche in Israel sollen sich etwa für den Fall, dass der Luftraum wegen iranischer Angriffe gesperrt wird, darauf vorbereiten, einige Zeit an ihrem Aufenthaltsort bleiben zu können.
Im Falle einer Luftraumschließung seien "die Unterstützungsmöglichkeiten durch die Botschaft und das Auswärtige Amt sehr eingeschränkt", hieß es in einer Mitteilung weiter.
Bundesbürgern in Israel sollten sich auch eine App auf dem Handy installieren, die vor anstehenden Raketenangriffen warnt. Betroffene sollen sich zudem Vorräte anschaffen.
Das Auswärtige Amt warnte vor einer Verschärfung der Sicherheitslage auch in Israels Nachbarland Libanon.
23. Februar, 20.25 Uhr: US-Botschaftspersonal soll Libanon verlassen
Inmitten der Spannungen zwischen Washington und Teheran hat das US-Außenministerium einen Teil seines Botschaftspersonals in Beirut zur Ausreise aus dem Libanon aufgefordert.
"Nicht für den Notfall" benötigtes Personal sowie berechtigte Familienangehörige aus der Botschaft sollten das Land verlassen, verlautete aus dem Ministerium in der US-Hauptstadt.
Nach einer jüngsten Bewertung der Sicherheitslage sei man zum Schluss gekommen, "dass es ratsam sei, unsere Präsenz auf das wesentliche Personal zu reduzieren", hieß es von einem hochrangigen Ministeriumsbeamten. Das US-Ministerium betonte, dass eine "Kernmannschaft" einsatzbereit bleibe und die Reduzierung des Personals nur temporär sei.
23. Februar, 12.39 Uhr: Iran warnt vor Reaktion mit "voller Härte" auch auf "begrenzten" US-Angriff
Der Iran hat die USA erneut vor einem Angriff auf das Land gewarnt. Teheran würde wie jeder andere Staat auch "als Teil seines Rechts auf Selbstverteidigung mit voller Härte" auf jede Art von Angriff reagieren, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums Esmail Bakaei am Montag vor Journalisten.
Im Hinblick auf eine vorherige Äußerung von US-Präsident Donald Trump fügte er hinzu: "So etwas wie einen begrenzten Angriff gibt es meines Erachtens nicht. Ein Angriff ist ein Angriff."
Trump hatte am Freitag auf Nachfrage eines Journalisten gesagt, er erwäge einen "begrenzten" Angriff auf den Iran, wenn Teheran nicht zu einem Abkommen mit den USA bereit sei.
23. Februar, 10.57 Uhr: Hamas-Vertreter berichten über Wahl eines neuen Anführers
Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas steht nach Angaben eines ranghohen Vertreters kurz vor der Wahl eines neuen Anführers.
Zur Auswahl stünden die langjährigen Hamas-Funktionäre Chaled Meschaal und Chalil al-Hajja, teilte der Hamas-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag mit. Zuvor seien in einer internen Wahl die Besetzung des Schura-Rates mit mehr als 80 Mitgliedern und des 18-köpfigen Politbüros bestimmt worden.
Ein weiterer Hamas-Vertreter bestätigte die Entwicklungen. Einem dritten Hamas-Vertreter zufolge wird der neue Anführer die Organisation nur ein Jahr lang leiten. Der neue Kopf der Organisation wird zwischen Forderungen der USA und Israels nach einer Entwaffnung der Hamas und dem Widerstand dagegen durch ihren bewaffneten Flügel, die Essedin-al-Kassam-Brigaden, navigieren müssen.
22. Februar, 21.19 Uhr: Iran - Verhandlungen mit USA wohl Donnerstag in Genf
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat im Konflikt um das umstrittene Atomprogramm des Landes eine weitere Verhandlungsrunde mit den USA in wenigen Tagen in Aussicht gestellt.
"Ich gehe davon aus, dass wir bei unserem erneuten Treffen an diesem Donnerstag in Genf einen tragfähigen Text ausarbeiten und rasch zu einer Einigung kommen können", sagte Araghtschi dem US-Sender CBS News.
Er zeigte sich zuversichtlich, dass ein besserer Deal als das Wiener Atomabkommen von 2015 möglich sei.
22. Februar, 21.18 Uhr: Iran verlangt Aufhebung westlicher Sanktionen
Die USA und Israel haben bislang vom Iran die vollständige Aufgabe seines Atomprogramms und insbesondere eine Null‑Urananreicherung gefordert.
Teheran ist jedoch lediglich bereit, den derzeitigen Anreicherungsgrad von 60 Prozent zu senken, um zu bekräftigen, dass sein Nuklearprogramm friedlichen Zwecken dient und das Land – anders als im Westen befürchtet – nicht an Atomwaffen arbeitet. Im Gegenzug verlangt der Iran die Aufhebung der westlichen Sanktionen.
22. Februar, 7.21 Uhr: US-Botschafter erzürnt arabische Welt mit Israel-These
Arabische und muslimische Staaten haben empört auf Aussagen des US-Botschafters in Israel, Mike Huckabee, reagiert, wonach der jüdische Staat ein biblisches Recht auf weite Teile des Nahen Ostens habe.
In einem Interview hatte ihn der rechte Online-Kommentator Tucker Carlson gefragt, ob Israel gemäß wörtlicher Auslegung der Bibel das Recht habe, große Teile des heutigen Nahen Ostens zu beanspruchen. Huckabee antwortete: "Es wäre in Ordnung, wenn sie alles nähmen." Kurz darauf ruderte er zurück und sagte, Carlsons Frage sei irrelevant, da Israel keine solchen Absichten habe. Israel habe das Recht, in dem Land zu leben, das es derzeit besitze, sagte er.
In einer vom saudischen Außenministerium auf der Plattform X veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme verurteilten die Außenministerien mehrerer arabischer und muslimischer Staaten zusammen mit der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), der Arabischen Liga und dem Golf-Kooperationsrat die Äußerungen des US-Botschafters "auf das Schärfste".
Sie äußerten ihre "tiefe Besorgnis" darüber. Huckabees "gefährliche und hetzerische Äußerungen" stellten einen "eklatanten Verstoß" gegen die Grundsätze des Völkerrechts und die Charta der Vereinten Nationen dar.
21. Februar, 22.27 Uhr: Neue Proteste an iranischer Elite-Universität
Mit Beginn des neuen Semesters im Iran sind an einer renommierten Universität neue Proteste gegen das autoritäre Herrschaftssystem ausgebrochen.
An der Scharif-Universität für Technologie in der Hauptstadt Teheran riefen Studierende Protestslogans, wie Aktivisten in den sozialen Medien berichteten. Dabei kam es auch zu Zusammenstößen mit den paramilitärischen Basidsch-Einheiten, wie es in dem Bericht des studentischen Newsletters "Amirkabir" hieß. Weitere Proteste gab es demnach auch von Medizinstudenten in der nordöstlichen Millionenmetropole Maschhad.
21. Februar, 15.14 Uhr: Libanon - Israels Angriffe untergraben Stabilisierungsbemühungen
Libanons Präsident Joseph Aoun hat Israel nach den jüngsten tödlichen Angriffen auf Stellungen der Hisbollah vorgeworfen, die diplomatischen Bemühungen zur Stabilisierung seines Landes zu untergraben.
Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium kamen bei den Angriffen im Libanon am Freitagabend zehn Menschen ums Leben. Demnach wurden 24 weitere verletzt, darunter drei Kinder. Die Schiitenmiliz Hisbollah teilte mit, unter den Toten seien acht ihrer Mitglieder und eine Hausangestellte aus Äthiopien.
Israels Armee teilte am Morgen mit, sie habe mehrere Mitglieder der Hisbollah getötet, die für Raketenbeschuss zuständig gewesen seien. Demnach soll die vom Iran unterstützte Organisation zuletzt Raketenangriffe auf Israel geplant haben. Die Hisbollah-Mitglieder seien in Kommandozentralen der Miliz im Osten des Nachbarlandes getroffen worden.
21. Februar, 8.15 Uhr: Nach Protesten im Iran drohen laut Amnesty 30 Todesstrafen
Mindestens 30 Menschen im Iran droht im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten laut Informationen von Amnesty International die Todesstrafe.
In acht Fällen sei bereits ein Urteil gesprochen worden, berichtete die bekannte Menschenrechtsorganisation. Unter den 22 weiteren vor Gericht verhandelten Fällen seien zwei Männer noch minderjährig, berichtete Amnesty weiter. Die iranische Justiz hat bislang offiziell kein Todesurteil verkündet.
Amnesty wirft der iranischen Führung vor, mit den Todesurteilen und deren möglichen Vollstreckung die Protestbewegung brechen zu wollen.
"Indem sie die Todesstrafe als Waffe einsetzen, versuchen sie, Angst zu schüren und den Geist einer Bevölkerung zu brechen, die grundlegende Veränderungen fordert", sagte Diana Eltahawy, stellvertretende Regionaldirektorin für den Nahen Osten.
21. Februar, 6 Uhr: Zweiter US-Flugzeugträger im Mittelmeer eingetroffen
Vor dem Hintergrund der militärischen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran hat ein zweiter US-Flugzeugträger das Mittelmeer erreicht.
Von Gibraltar aus war am Freitag zu sehen, wie die "USS Gerald R. Ford" - der größte Flugzeugträger der Welt - die Straße von Gilbraltar passierte, die Meerenge zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer. Trump hatte zuvor bereits den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" entsandt, er ist seit Ende Januar in der Nahost-Region.
Mit Blick auf die Atomverhandlungen mit Teheran hatte Trump zuvor erklärt, er erwäge einen "begrenzten Militärschlag" auf den Iran, falls es zu keiner Einigung kommen sollte. Zuvor hatte er Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt.
20. Februar, 22.21 Uhr: Tote bei israelischem Angriff auf Hisbollah-Ziele im Libanon
Bei israelischen Luftangriffen im Osten des Libanon sind einem libanesischen Bericht zufolge sechs Menschen getötet und 25 weitere verletzt worden.
Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete insgesamt sechs Luftangriffe auf Gebäude, unter anderem nahe der Stadt Baalbek. Israels Armee bestätigte Angriffe in der Gegend und erklärte, Ziel seien Kommandozentralen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz gewesen.
Unter den Getöteten ist ein hochrangiger Hisbollah-Kommandeur, wie es aus Sicherheitskreisen im Libanon hieß. Zur Identität der anderen Opfer war zunächst nichts bekannt.
20. Februar, 17.56 Uhr: Israels Armee greift Palästinensercamp im Libanon an
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben das größte Flüchtlingslager für Palästinenser im Libanon angegriffen. Die Attacke habe einer "Kommando-Zentrale" der islamistischen Hamas in dem Camp gegolten, teilte die Armee mit.
Aus palästinensischen Kreisen im Lager hieß es, mindestens eine Person sei getötet worden. Die Angaben beider Seiten waren zunächst nicht überprüfbar.
Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von mehreren Verletzten, ohne eine genaue Zahl zu nennen.
Ain al-Hilwah im Süden des Landes ist mit rund 80.000 Einwohnern das größte palästinensische Flüchtlingslager im Libanon. Das Camp liegt etwa 70 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt.
20. Februar, 7.15 Uhr: Ankündigung von Milliardenhilfe
Trump hatte bei der Sitzung des Friedensrats gesagt, Kasachstan, Aserbaidschan, die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko, Bahrain, Katar, Saudi-Arabien, Usbekistan und Kuwait hätten sieben Milliarden US-Dollar (5,9 Milliarden Euro) für ein Hilfspaket für Gaza zugesagt.
Der Gesamtbedarf für den Wiederaufbau des Gebiets wird auf 70 Milliarden Dollar geschätzt. Gegründet hatte Trump den Friedensrat kürzlich beim Weltwirtschaftsforum in Davos, er selbst hat den Vorsitz inne - auf Lebenszeit. Grundsätzlich soll sich das Gremium - anders als erwartet - aber nicht nur mit der Überwachung einer Befriedung des Gazastreifens befassen. Vielmehr soll es globale Konflikte im Allgemeinen lösen. Aktuell gehören etwa zwei Dutzend Länder dazu, darunter Ungarn, Israel, Belarus, Katar, Saudi-Arabien und die Türkei.
Deutschland und viele andere europäische Staaten lehnen eine Beteiligung ab, weil das Gremium als Konkurrenz zu den von Trump kritisierten Vereinten Nationen gesehen wird.
20. Februar, 7.12 Uhr: "Enorme Bewährungsprobe"
Der israelische Kabinettssekretär Jossi Fuchs hatte am Montag Medienberichten zufolge gesagt, man setze der Hamas eine Frist von rund zwei Monaten, ihre Waffen niederzulegen.
Dies geschehe in Abstimmung mit den USA. Sollte die Terrororganisation sich nicht freiwillig entwaffnen, müsse Israel "die Arbeit erledigen". Der israelische Ex-Militärgeheimdienstchef Tamir Hayman sagte, der Friedensrat stehe vor einer "enormen Bewährungsprobe".
Entscheidend sei neben der Entwaffnung der Hamas die Frage, wann die palästinensische Übergangsverwaltung ihre Arbeit im Gazastreifen aufnehmen könne. Es müsse sich außerdem zeigen, ob es gelinge, palästinensische Ordnungskräfte in der von der Hamas kontrollierten Zone zu stationieren. "Dies sind die drei zentralen Prüfsteine, die wir in den kommenden Tagen oder Wochen erleben werden", sagte Hayman, der Leiter der Denkfabrik INSS ist.
20. Februar, 7.07 Uhr: Hamas festigt wieder Macht in Teilen Gazas
Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe, ihre Herrschaft in den von ihr kontrollierten Gebieten wieder weitgehend zu festigen. Das "Wall Street Journal" zitierte Beamte in den USA und in Nahost, wonach kein Friedensplan Bestand haben werde, solange die Islamistenorganisation eine militärische Bedrohung darstelle.
Die seit dem 10. Oktober geltende Waffenruhe ist brüchig; immer wieder kommt es im Gazastreifen zu tödlichen Zwischenfällen.
19. Februar, 22 Uhr: Trump will in "10, 15 Tagen" einen Deal mit Iran machen
Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump (79) eine Frist für einen Deal genannt. Vor Journalisten sagte er auf einem Flug mit der Air Force One, dass 10 bis 15 Tage ausreichend seien. Das sei "so ziemlich das Maximum".
Trump zeigte sich zuversichtlich: "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich."
Am Donnerstagvormittag hatte Trump die Führung in Teheran bereits gewarnt: Sollte sie sich nicht auf einen Deal einlassen, werde es "einen sehr anderen Weg" geben, drohte Trump bei der ersten Sitzung seines Friedensrats.
In welche Richtung es gehen wird, werde die Welt "wahrscheinlich in den nächsten zehn Tagen herausfinden", sagte er zu diesem Zeitpunkt.
19. Februar, 17.42 Uhr: Laut Trump werden fünf Staaten Soldaten nach Gaza schicken
Um einen dauerhaften Frieden im Gazastreifen zu sichern, wollen fünf Staaten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump (79) Soldaten in den zerstörten Küstenstreifen schicken.
Trump nannte bei der ersten Sitzung des Friedensrats in der US-Hauptstadt Washington Marokko, Albanien, Kosovo, Kasachstan und Indonesien. Details nannte er nicht.
Der Friedensrat soll die sogenannte internationale Stabilisierungstruppe (ISF) aufbauen, die die im Gazastreifen für Ordnung sorgen soll.
Bereits zuvor hatten mehrere mehrheitlich muslimische Länder Bereitschaft signalisiert, Soldaten zu stellen, eine konkrete Ankündigung machte bislang aber nur Indonesien.
19. Februar, 15.13 Uhr: Iranische und russische Marine üben im Golf von Oman
Iran und Russland führen ein gemeinsames Marinemanöver vor der Küste der Islamischen Republik durch – im strategisch wichtigen Golf von Oman und dem angrenzenden nördlichen Indischen Ozean.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna sind neben den russischen und iranischen Marineeinheiten auch die Revolutionsgarden (IRGC) beteiligt.
Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen in der Region erhält das Manöver zusätzliche Brisanz. Die USA haben zuletzt wiederholt einen militärischen Einsatz gegen den Iran ins Gespräch gebracht.
Die Revolutionsgarden hatten bereits am Montag ein Militärmanöver in der nordwestlich gelegenen Straße von Hormus abgehalten und dabei Raketen auf Ziele im Persischen Golf abgefeuert.
19. Februar, 8.21 Uhr: Israel greift erneut Ziele im Libanon an
Die israelische Armee hat erneut mehrere Ziele im Libanon angegriffen.
Im Süden des Nachbarlandes seien in mehreren Gebieten Waffenlager und Raketenwerfer der Hisbollah-Miliz attackiert worden, teilte das Militär mit.
Zu den angegriffenen Zielen gehöre außerdem militärische Infrastruktur, die der Miliz für Terroranschläge gegen Israels Armee und den jüdischen Staat gedient habe, hieß es. Dessen Präsenz stelle einen Verstoß gegen die Waffenruhevereinbarung zwischen Israel und dem Libanon dar.
19. Februar, 8.19 Uhr: Ministerin Alabali Radovan fordert konkrete Gaza-Hilfen
Vor der ersten Sitzung des sogenannten Friedensrats unter Vorsitz von US-Präsident Donald Trump hat Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) konkrete Hilfen für die Menschen im Gazastreifen gefordert.
Es sei wichtig, dass das Treffen am Donnerstag "tatkräftiges Handeln und konkrete Hilfen in den Fokus stellt, die den Menschen in Gaza schnell zu Gute kommen", sagte Alabali Radovan der "Frankfurter Rundschau".
"Deutschland ist nicht Teil dieses Friedensrats, aber wir stehen in intensivem Austausch mit seinen Mitgliedern", fügte die Ministerin hinzu. Deutschland stehe weiterhin bereit, den Wiederaufbau im Gazastreifen zu unterstützen und zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation dort und in der Region beizutragen.
18. Februar, 19.53 Uhr: Herzog vor erstem Treffen des Friedensrats hoffnungsvoll
Der israelische Präsident Izchak Herzog (65) hat sich vor dem ersten Treffen des Friedensrats in Washington hoffnungsfroh geäußert.
"Wir blicken einer hoffnungsvollen Zukunft für Gaza entgegen", sagte Herzog nach Angaben seines Büros bei einem Besuch des US-geführten Koordinationszentrums (Civil Military Coordination Centre, CMCC) in Südisrael, das die Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas überwachen soll.
"Man sieht, wie etwas Neues geschaffen wird", sagte Herzog mit Blick auf den 20-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump (79) für eine Befriedung des Gazastreifens. "Man spürt Hoffnung in der Luft, und man sieht sehr ernsthafte Pläne, die den Menschen in Gaza einen anderen Weg eröffnen können."
18. Februar, 12.39 Uhr: Israel verstärkt Sicherheitsmaßnahmen während Ramadan
Aus Sorge vor Gewalt verstärkt Israel die Sicherheitsmaßnahmen während des muslimischen Fastenmonats Ramadan.
Die Zahl der muslimischen Betenden aus dem Westjordanland, die zum traditionellen Freitagsgebet auf den Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) in der Jerusalemer Altstadt dürfen, soll wie in den Vorjahren auf 10.000 beschränkt werden, wie die zuständige israelische Behörde Cogat mitteilte.
Der israelische Sender Kan meldete zudem, dass Tausende Sicherheitskräfte im arabisch geprägten Ostteil Jerusalems im Einsatz seien.
18. Februar, 10.13 Uhr: Deutscher Botschafter nach Iran einbestellt
Der Iran hat nach eigenen Angaben aus Protest den designierten deutschen Botschafter einbestellt. Grund dafür seien "antiiranische Aktivitäten" in Deutschland und "destruktive" Positionen deutscher Politiker, berichtete der staatliche Rundfunk.
Bei einem Gespräch im Außenministerium in Teheran wurde Axel Dittmann demnach der Protest der iranischen Regierung übermittelt. Wann das Treffen stattfand, war zunächst unklar. Eine Stellungnahme des Auswärtigen Amtes lag zunächst nicht vor.
Hintergrund dürfte vor allem die Großdemonstration gegen Irans Führung sein, an der am Samstag in München rund 250.000 Menschen teilgenommen hatten - so viele wie nie zuvor bei einer Iran-Demo in Deutschland.
18. Februar, 6.16 Uhr: Mexiko will nur als Beobachter in Trumps "Friedensrat" dabei sein
Mexiko will nur als Beobachter und auf Botschafterebene am von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen "Friedensrat" teilnehmen.
Wie Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte, ist ihre Teilnahme ausgeschlossen. Der mexikanische UN-Botschafter soll das lateinamerikanische Land vertreten. Das Gremium soll erstmals an diesem Donnerstag in Washington zusammenkommen.
Laut dem Plan von Trump soll der "Friedensrat" eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) aufbauen, die im Gazastreifen für Ordnung sorgen soll. Auch will Trump ein Milliardenpaket an humanitärer und Wiederaufbau-Hilfe für den Gazastreifen vorstellen.
17. Februar, 20.07 Uhr: Junge im Westjordanland beim Spielen mit Blindgängern getötet
Beim Spielen mit Blindgängern ist palästinensischen Angaben zufolge ein 13-Jähriger im Westjordanland ums Leben gekommen. Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa wurden zwei weitere Jungen bei der Explosion der Blindgänger des israelischen Militärs verletzt.
Israels Armee teilte mit, die drei Palästinenser hätten sich in einer Schießübungszone des Militärs aufgehalten. Das Betreten des Gebiets sei verboten. Israelische Soldaten hätten vor Ort Erste Hilfe geleistet, hieß es in einer Stellungnahme der Armee weiter.
Der Vorfall, der sich im Osten des Westjordanlands nahe der Grenze zu Jordanien ereignete, werde untersucht. Die Armee bestätigte zunächst kein Todesopfer. Der palästinensische Rote Halbmond teilte derweil mit, Israel habe die Leiche des Jungen an die Organisation übergeben.
Israelischen Krankenhausangaben zufolge werden die beiden bei dem Vorfall verletzten Jungen im Alter von zwölf und 14 Jahren inzwischen in einer israelischen Klinik behandelt. Sie seien per Hubschrauber eingeflogen worden. Ihr Zustand sei stabil, beide würden aber derzeit operiert.
17. Februar, 16.02 Uhr: Skepsis nach Verhandlungen zwischen USA und Iran bleibt groß
Der Iran dämpft nach der zweiten Verhandlungsrunde mit den USA die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch.
Außenminister Abbas Araghtschi sagte dem iranischen Staatsfernsehen nach einem mehr als dreistündigen Treffen in Genf: "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen, wir sind bereit." Er fügte hinzu: "Aber das bedeutet nicht, dass wir eine Einigung erzielt haben." Die Ausarbeitung werde Zeit in Anspruch nehmen.
Außenminister Araghtschi sagte, bei den Gesprächen sei eine allgemeine Übereinkunft über "eine Reihe von leitenden Prinzipien" erzielt worden. Auf deren Grundlage könne ein Abkommen erzielt werden. Die Atmosphäre beschrieb Araghtschi als konstruktiv. Ein Termin für eine dritte Verhandlungsrunde steht ihm zufolge jedoch noch nicht fest.
17. Februar, 11.45 Uhr: Israel plant Militärtribunal für Hamas-Terroristen
Israel will mutmaßliche Teilnehmer des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023 vor ein spezielles Militärgericht stellen.
Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara teilte nach Medienberichten mit, die Militärstaatsanwaltschaft solle für die Verfahren zuständig sein und nicht die zivile Staatsanwaltschaft.
Sie verwies dabei auf einen Gesetzesentwurf, der im israelischen Parlament bereits in erster Lesung gebilligt wurde.
17. Februar, 6.31 Uhr: Trotz Skepsis, Iran sieht Chancen bei Verhandlungen mit USA
Die USA und der Iran gehen trotz tiefen gegenseitigen Misstrauens in eine zweite Verhandlungsrunde. In Genf wollen Delegationen beider Staaten heute ihre Gespräche unter Vermittlung des Golfstaats Oman fortsetzen.
Die indirekten Gespräche zwischen Irans Außenminister Abbas Araghtschi (63) und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff (68) finden laut iranischen Medien in der omanischen Botschaft statt.
US-Präsident Donald Trump (79) sagte zu Journalisten, dass er indirekt in diese Gespräche involviert sein werde. Man werde sehen, was passieren könne.
16. Februar, 15.40 Uhr: Steinmeier sagt dem Libanon weitere deutsche Hilfe zu
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem Libanon weitere deutsche Unterstützung zur Stabilisierung des Landes zugesagt. "Wir stehen weiter an der Seite Ihres Landes", sagte er in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in Beirut.
Zugleich rief er den Libanon und Israel dazu auf, ihre Verpflichtungen aus dem Waffenstillstandsabkommen vom November 2024 zu erfüllen. Dieses Abkommen sei "eine Chance" für beide Länder. Der Libanon müsse für die Entwaffnung der Hisbollah sorgen, damit die Voraussetzungen für einen israelischen Rückzug gegeben seien, sagte Steinmeier. "Glauben Sie nicht, dass wir uns das in Deutschland so einfach vorstellen. Wir wissen, dass das eine anspruchsvolle Aufgabe ist."
16. Februar, 11.58 Uhr: "verdächtiger Umschlag" in Netanjahus Büro gefunden
Im Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu (76) haben Mitarbeiter Medienberichten zufolge einen "verdächtigen Umschlag" entdeckt.
Es habe keine Gefahr für die Menschen bestanden, meldete unter anderem die Nachrichtenseite "ynet" unter Berufung auf eine zuständige Abteilung von Netanjahus Büro.
Die israelische Zeitung "Maariv" berichtete unter Berufung auf eine mit den Einzelheiten des Vorfalls vertrauten Person, dass sich in dem Umschlag Ampullen mit einer unbekannten Substanz befunden haben sollen. Der Umschlag sei in ein Labor geschickt worden.
16. Februar, 6.12 Uhr: Israel billigt umstrittene Westjordanland-Entscheidung
Die israelische Regierung hat nach Medienberichten einen höchst umstrittenen Vorschlag gebilligt, der israelischen Siedlern den Erwerb von Land im Westjordanland erleichtern soll.
Die Bundesregierung hatte bereits scharfe Kritik an einer entsprechenden vorherigen Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts geübt. Der Schritt könnte weitreichende Folgen für die palästinensische Bevölkerung im Westjordanland haben.
16. Februar, 6.10 Uhr: "Friedensrat" stellt Milliarden für Gaza-Hilfe bereit
US-Präsident Donald Trump (79) will in der nächsten Woche mit seinem initiierten "Friedensrat" ein Milliardenpaket an humanitärer und Wiederaufbau-Hilfe für den Gazastreifen vorstellen.
Mitgliedstaaten hätten mehr als fünf Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro) zugesagt, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Zudem stelle man Tausende Einsatzkräfte bereit, die die lokale Polizei unterstützen und in der Region für Stabilisierung sorgen sollen. Der "Friedensrat", der von Kritikern als Konkurrenz zu den von Trump kritisierten Vereinten Nationen wahrgenommen wird, kommt am Donnerstag (19. Februar) in Washington zusammen.
16. Februar, 6.09 Uhr: Klinik in Gaza weist Vorwürfe von Ärzten ohne Grenzen zurück
Eines der größten noch funktionierenden Krankenhäuser im Gazastreifen hat Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) über die Präsenz Bewaffneter auf dem Klinikgelände zurückgewiesen.
MSF hatte mitgeteilt, die Organisation müsse aus diesem Grund ihre nicht dringlichen Aktivitäten im Nasser-Krankenhaus in Chan Junis im Süden des Gazastreifens einstellen.
Das Nasser-Krankenhaus teilte mit, die Vorwürfe seien falsch und gefährdeten die Klinik. Es habe "vereinzelt gewalttätige Aktionen von Einzelpersonen" gegeben. Deshalb sei eine zivile Polizeitruppe eingerichtet worden, um Mitarbeiter und Patienten zu schützen. Es handele sich "nicht um militärische Aktivitäten, sondern um Schutzmaßnahmen".
16. Februar, 6.06 Uhr: Indonesien zu Gaza-Mission - Truppen sollen nicht kämpfen
Indonesiens Militär hat seine Rolle in den geplanten Friedenstruppen für den Gazastreifen konkretisiert.
"Indonesisches Personal wird nicht an Kampfhandlungen oder Aktionen beteiligt sein, die zu einer direkten Konfrontation mit bewaffneten Parteien führen", erklärte das Außenministerium. Die Streitkräfte sollen ausschließlich für humanitäre Anliegen und Stabilisierungsaufgaben wie Zivilschutz, medizinische Hilfe, Wiederaufbauhilfe oder die Ausbildung der palästinensischen Polizei eingesetzt werden, hieß es. Gewalt dürfe nur zur Selbstverteidigung oder zur Aufrechterhaltung des Missionsauftrags und nur "als letztes Mittel" eingesetzt werden.
16. Februar, 6.04 Uhr: Trump attackiert Israels Präsident – Streit um Begnadigung
Eine verbale Attacke des US-Präsidenten Donald Trump (79) gegen den israelischen Staatspräsidenten Izchak Herzog sorgt in Israelfür Spannungen.
Trump hatte vor Reportern im Weißen Haus gesagt, Herzog müsse sich "schämen", weil er den wegen Korruption angeklagten israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu (76) bislang nicht begnadigt habe. Der Regierungschef habe immerhin in Kriegszeiten Außergewöhnliches geleistet, erklärte der US-Präsident.
15. Februar, 7.01 Uhr: Erneut tödlicher Zwischenfall im Gazastreifen
Israels Militär hat nach eigenen Angaben erneut Palästinenser im Gazastreifen getötet.
Wie die Armee mitteilte, seien im Norden des abgeriegelten Küstengebiets "mehrere bewaffnete Terroristen" auf der israelischen Seite der sogenannten gelben Linie identifiziert worden.
15. Februar, 7 Uhr: Israel greift erneut Ziele im Libanon an
Das israelische Militär hat erneut mehrere Ziele im Libanon angegriffen.
Im Süden des Nachbarlandes seien in mehreren Gebieten Waffenlager und Raketenwerfer der Hisbollah-Miliz attackiert worden, teilte das Militär in der Nacht mit. Die Präsenz der Waffen stelle einen Verstoß gegen die Waffenruhevereinbarung zwischen Israelund dem Libanon dar, hieß es. Die Informationen ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Das Militär machte keine Angaben zu möglichen Opfern der Luftangriffe.
Titelfoto: Vahid Salemi/AP/dpa
