Nahost-Konflikt: Trump beschimpft Nato-Partner als "Feiglinge"
Iran - Israels Luftwaffe greift weiter im Iran an. Die Streitkräfte hätten eine neue "Welle" an Attacken im ganzen Land begonnen, teilte die israelische Armee in der Nacht zum Freitag mit.
Ziel sei "Infrastruktur des iranischen Terrorregimes", hieß es in einer kurzen Mitteilung auf Telegram ohne nähere Einzelheiten.
Kurz zuvor hatte der Iran gleich mehrere Raketensalven auf Israel abgefeuert. Berichte über Verletzte oder größere Schäden gab es nicht.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu (76) hatte zuvor noch laut der Zeitung "Times of Israel" gesagt: "Der Iran ist schwächer denn je." Nach knapp drei Wochen Krieg könne der Iran kein Uran mehr anreichern und auch keine ballistischen Raketen mehr herstellen.
Die Angriffe auf die Islamische Republik würden dennoch weitergehen, "so lange dies notwendig ist", sagte Netanjahu.
Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.
20. März, 16.16 Uhr: Trump beschimpft Nato-Partner als "Feiglinge"
Klatsche für die Nato-Partner! Sie bekommen wegen ihrer Haltung im Iran-Krieg harte Kritik von US-Präsident Donald Trump (79) zu hören.
"Ohne die USA ist die Nato ein Papiertiger! Sie wollten sich nicht am Kampf beteiligen, um einen atomar bewaffneten Iran zu verhindern", schreibt der 79-Jährige bei seinem Onlinedienst Truth Social. "Jetzt, da dieser Kampf militärisch gewonnen ist, [...] beschweren sie sich über die hohen Ölpreise, die sie zahlen müssen, wollen aber nicht dabei helfen, die Straße von Hormus zu öffnen - ein einfaches militärisches Manöver, das der einzige Grund für die hohen Ölpreise ist."
Trumps Fazit: "Feiglinge, und wir werden uns daran erinnern!"
20. März, 16.10 Uhr: Chamenei bleibt unsichtbar – Iran wartet auf erste Rede
Der erste öffentliche Auftritt des neuen iranischen Revolutionsführers, Modschtaba Chamenei (56), lässt weiter auf sich warten.
Viele Menschen im Iran hatten mit Spannung erwartet, ob er zum Neujahrsfest live sprechen würde. Doch das Staatsfernsehen zeigte lediglich ein Standbild mit seinem Porträt und einer iranischen Flagge. Dazu wurde eine Rede verlesen, die ihm zugeschrieben wurde.
20. März, 14.20 Uhr: NATO kündigt "Anpassung" des Irak-Einsatzes an
Die NATO erklärte, sie passe ihre Mission im Irak an, nachdem Beamte des Landes mitgeteilt hatten, dass die nicht-kämpfende Truppe aufgrund des Krieges im Nahen Osten vorübergehend abgezogen worden sei.
"Wir können bestätigen, dass wir unsere Haltung im Kontext der NATO-Mission im Irak anpassen", sagte Bündnissprecherin Allison Hart in einer Erklärung gegenüber AFP und lehnte es aus Sicherheitsgründen ab, weitere Details preiszugeben.
Die NATO arbeite in dieser Angelegenheit "in enger Abstimmung mit ihren Verbündeten und Partnern", sagte sie
20. März, 14.11 Uhr: Iran droht mit weltweiten Anschlägen auf Zivilisten im Urlaub
Das iranische Militär drohte damit, Beamte und Armeekommandeure der Vereinigten Staaten und Israels auch während ihres Urlaubs oder beim Besuch von Unterhaltungszentren aufzuspüren.
"Wir beobachten eure feigen Beamten und Kommandeure, Piloten und ruchlosen Soldaten", sagte der Sprecher der Streitkräfte, Abolfazl Shekarchi, laut staatlichem Fernsehen.
"Aufgrund der uns vorliegenden Informationen über Sie sind ab sofort auch die Promenaden, Badeorte und Unterhaltungszentren der Welt nicht mehr sicher für Sie."
20. März, 13.46 Uhr: Humanitäre Notlage im Iran nimmt rapide zu
Der Leiter des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland (68), warnt vor einer dramatischen Verschlechterung der humanitären Lage im Iran.
Schätzungen zufolge seien mehr als drei Millionen Menschen im Land auf der Flucht, sagte Egeland dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera. Der Iran sei riesig und der Bedarf wachse rasant, so der NRC-Generalsekretär. Seine Hilfsorganisation sei "überlastet, überfordert und unterfinanziert".
Schiffs- und Flugverkehr seien unterbrochen, sodass lokale und internationale Gruppen Schwierigkeiten hätten, dringend benötigte Hilfsgüter ins Land zu bringen.
20. März, 13.37 Uhr: Trotz des Kriegs im Iran, Frankreich unterstützt weiterhin die Ukraine
Der Präsident Emmanuel Macron (48) erklärte am Freitag, Frankreich werde seine Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine fortsetzen.
Er äußerte sich, nachdem die französische Marine einen aus Russland kommenden Öltanker abgefangen hatte.
"Wir bleiben bei unserem Kurs", sagte Macron auf X. "Der Krieg im Iran wird Frankreich nicht davon abhalten, die Ukraine zu unterstützen, wo Russlands Angriffskrieg weitergeht".
20. März, 12.07 Uhr: Israels Armee beginnt neue Luftangriffe im Iran
Die israelische Armee greift eigenen Angaben zufolge erneut Ziele im Iran an.
Das Militär habe neue Bombardements auf Stellungen der iranischen Führung in der Gegend der Stadt Nur im Norden des Landes begonnen, hieß es in einer Mitteilung am Mittag.
Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.
20. März, 10.12 Uhr: Iran meldet Tod des Pressesprechers der Revolutionsgarden
Die iranischen Revolutionsgarden melden den Tod ihres Sprechers, Ali Mohammed Naini (†69).
Nach Angaben der ihnen nahestehenden Nachrichtenagentur Tasnim ist der General bei einem Angriff getötet worden, für den sie Israel und die USA verantwortlich machen.
Die Garden würdigten Naini als langjährigen Kommandeur, der mehr als vier Jahrzehnte im Dienst der islamischen Revolution gestanden habe.
20. März, 9.56 Uhr: Teile von Ölraffinerie in Kuwait abgeschaltet
In Kuwait sind nach Drohnenangriffen Teile einer Ölraffinerie abgeschaltet worden.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf die Kuwait Petroleum Corporation (KPC) berichtete, wurde die Ölraffinerie Mina al-Ahmadi am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) Ziel mehrerer Drohnenangriffe. Dabei sei in einigen Anlagen der Raffinerie Feuer ausgebrochen.
KPC erklärte demnach weiter, dass Feuerwehr und Rettungskräfte sofort mit den Löscharbeiten begannen und mehrere Anlagen der Raffinerie abgeschaltet wurden.
20. März, 9.43 Uhr: Irans Führung appelliert an Geheimdienst
Die iranische Führung hat die Mitarbeiter des Geheimdienstes dazu aufgerufen, den "Feinden im In- und Ausland" die Sicherheit zu entziehen.
In einer Mitteilung auf dem X-Profil des neuen obersten Führers, Modschtaba Chamenei (56), hieß es weiter, nach dem Tod von Geheimdienstchef Ismail Chatib müssten die "übrigen Beamten und Mitarbeiter dieses sensiblen Ministeriums" diese Lücke ausgleichen.
Geheimdienstminister Chatib wurde nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff in der Nacht zum Mittwoch getötet.
20. März, 8.57 Uhr: Iranische Raketenproduktion wird trotz des Krieges fortgesetzt
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, die Islamische Republik produziere trotz des Krieges mit Israel und den Vereinigten Staaten weiterhin Raketen.
"Unsere Raketenindustrie verdient die Bestnote… und es gibt diesbezüglich keinen Grund zur Sorge, denn selbst unter Kriegsbedingungen setzen wir die Raketenproduktion fort", sagte der Sprecher der Revolutionsgarden, Ali Mohammad Naini, laut der Nachrichtenagentur Fars.
20. März, 6.39 Uhr: Vereinigten Arabischen Emirate verhaften Mitglieder eines "Terrornetzwerks"
Die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate haben mindestens fünf Mitglieder eines "terroristischen Netzwerks" festgenommen, das Verbindungen zum Iran und zur libanesischen Hisbollah-Miliz unterhält, wie staatliche Medien am Freitag mitteilten.
Das mutmaßliche Netzwerk habe versucht, "in die nationale Wirtschaft einzudringen und externe Machenschaften durchzuführen, die die Finanzstabilität des Landes gefährden", so die offizielle Nachrichtenagentur WAM unter Berufung auf den Staatssicherheitsapparat der VAE.
Dies sei Teil eines "vorab festgelegten strategischen Plans in Abstimmung mit externen Parteien, die Verbindungen zur Hisbollah und zum Iran unterhalten".
20. März, 6.21 Uhr: Drohnenangriff verursacht Brand in kuwaitischer Ölraffinerie
Bei Drohnenangriffen auf die Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait am Freitag kam es zu mehreren Bränden, jedoch zu keinen Opfern, wie staatliche Medien unter Berufung auf die nationale Ölgesellschaft berichteten.
"Die Raffinerie Mina Al-Ahmadi wurde heute früh Ziel mehrerer feindlicher Drohnenangriffe, die in einigen Anlagen Brände verursachten“, teilte die offizielle kuwaitische Nachrichtenagentur mit und fügte hinzu, dass "mehrere Raffinerieanlagen abgeschaltet wurden"
20. März, 3.58 Uhr: Golfstaaten erneut unter iranischem Beschuss
Als Reaktion auf die amerikanisch-israelischen Militärschläge hat der Iran in der Nacht zum Freitag seine Angriffe gegen arabische Staaten, in denen es US-Militärstützpunkte gibt, fortgesetzt.
Die Armee von Kuwait meldete auf der Plattform X erneuten Beschuss durch Raketen und Drohnen. Die Luftabwehr sei dabei, die Geschosse abzufangen. Das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien wehrte nach eigenen Angaben gleich mehrere Drohnenangriffe ab.
Auch die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten auf X die erfolgreiche Abwehr eines Luftangriffs.
19. März, 21.33 Uhr: Iran kann laut Netanjahu kein Uran mehr anreichern
Nach knapp drei Wochen Krieg kann der Iran laut israelischem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu (76) kein Uran mehr anreichern und auch keine ballistischen Raketen mehr herstellen. "Der Iran ist schwächer denn je", sagte er in Jerusalem nach Angaben der Times of Israel. Die Angriffe auf den Mullah-Staat würden aber weitergehen, "so lange dies notwendig ist".
Netanjahu bekräftigte auf der Pressekonferenz die Ziele der Militärkampagne, die Israel und die USA gestartet haben. Es gehe darum, die Bedrohung auszuschalten, die von den nuklearen Ambitionen und von den ballistischen Raketen des Irans ausgehen würden. Damit werde man die Bedingungen dafür schaffen, dass sich das iranische Volk die Freiheit nehmen kann, "sein Schicksal selbst zu gestalten".
19. März, 21 Uhr: Internationale Energieagentur beginnt mit Freigabe ihrer Öl-Notvorräte
Die Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) haben mit der wegen des Iran-Kriegs beschlossenen Freigabe eines Teils ihrer Ölreserven begonnen.
Die freigegebenen Reserven werden "größtenteils aus Rohöl bestehen", die Beiträge in Europa "vorrangig in Form raffinierter Produkte", teilte die IEA am Donnerstag mit.
19. März, 20.39 Uhr: Vertrauen zum Iran muss laut Katar wiederhergestellt werden
Katar sieht die Beziehungen zum Iran nach dessen wochenlangen Angriffen am Golf als stark beschädigt an. "Nach diesem feindlichen Akt ist es notwendig, verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen", sagte Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman (45). "Das iranische Volk und uns verbinden Geografie, Nachbarschaft und Geschichte."
Der Regierungschef rief den Iran erneut dazu auf, die Angriffe umgehend einzustellen, damit die Region nicht in einen "gefährlichen Strudel" gezogen werde. Die Handlungen des Irans würden die Sicherheit "für alle Länder in der Region" gefährden.
19. März, 19.32 Uhr: Moskau wirft Israel "gezielten" Angriff auf russisches TV-Team vor
Russland wirft Israel einen "gezielten" Angriff auf ein russisches Fernsehteam im Südlibanon vor. Ein Reporter und ein Kameramann seien bei dem Angriff verletzt worden, erklärte die zum Staatssender RT gehörende Videoagentur Ruptly am Donnerstag im Onlinedienst Telegram. Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa schrieb bei Telegram, das als Presse gekennzeichnete Team sei "vorsätzlich und gezielt" angegriffen worden. Der israelische Botschafter in Moskau werde einbestellt.
Die israelische Armee erklärte, auf veröffentlichtem Filmmaterial sei ein Journalist in einem Gebiet zu sehen, für das "eine ausdrückliche Warnung ausgegeben" worden sei. Der Angriff in dem Gebiet sei erfolgt, "nachdem seit den Warnungen ausreichend Zeit verstrichen war". Die israelische Armee geht derzeit massiv gegen die pro-iranische Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon vor.
19. März, 19.14 Uhr: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen
Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump (79) könnte seine Regierung den Kongress um deutlich mehr Geld bitten als der Iran-Krieg kostet. Der Finanzbedarf gehe "über das hinaus, worüber wir im Zusammenhang mit dem Iran sprechen, denn wir leben in einer äußerst instabilen Welt", sagte Trump am Donnerstag in Washington. Die "Washington Post" hatte berichtet, seine Regierung wolle vom Kongress 200 Milliarden Dollar (rund 174 Milliarden Euro) fordern. Das wäre mehr als die gesamten bisherigen Ukraine-Hilfen der USA.
"Es ist ein kleiner Preis, um sicherzustellen, dass wir ganz oben bleiben", sagte Trump bei einem Auftritt mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Oval Office weiter. Er antwortete damit auf die Frage einer Journalistin, ob der Bericht der "Washington Post" zutreffe und warum die USA so viel Geld bräuchten, wenn der Iran-Krieg nach Trumps Worten doch so gut wie beendet sei.
19. März, 18.13 Uhr: Weltschifffahrtsorganisation (IMO) arbeitet an Evakuierungsplänen für Straße von Hormus
Die Weltschifffahrtsorganisation (IMO) arbeitet an Evakuierungsplänen für die durch den Iran-Krieg in der Straße von Hormus festsitzenden Schiffe und Seefahrer. Der erste Ansprechpartner seien nun die Länder der Region, um Gespräche darüber zu beginnen, wie eine Evakuierungsroute eingerichtet werden könnte, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez nach einer Dringlichkeitssitzung.
"Es geht nicht darum, alle Schiffe an einem einzigen Tag hinauszuführen", sagte Dominguez. "Wir sprechen von der Straße von Hormus, die etwa 30 Kilometer breit ist."
19. März, 17.25 Uhr: Katar warnt nach iranischem Angriff auf Gaskomplex vor Folgen für weltweite Energieversorgung
Katar hat nach dem iranischen Angriff auf den größten Gaskomplex des Landes vor massiven Folgen für die gesamte Welt gewarnt. Der Angriff auf das Erdgas-Industriegebiet in Ras Laffan habe "erhebliche Auswirkungen auf die weltweite Energieversorgung", sagte der katarische Regierungschef Mohammed bin Abdulrahman al-Thani am Donnerstag vor Journalisten.
Dass der Iran Anlagen in Ras Laffan attackiert habe, sei zudem ein "eindeutiger Beleg" dafür, dass Teheran - anders als behauptet - nicht nur US-Interessen in der Golfregion ins Visier nehme. "Es gab immer wieder Behauptungen seitens des Iran, diese Angriffe richteten sich gegen amerikanische Interessen", sagte Regierungschef al-Thani und fügte an: "Diese Behauptung wird zurückgewiesen und kann nicht akzeptiert werden."
19. März, 17.19 Uhr: Reaktion auf Israel laut Iran "nur ein Bruchteil" der Schlagkraft
Irans Außenminister Abbas Araghtschi warnt vor einer härteren Reaktion, sollte Israel erneut die iranische Infrastruktur angreifen.
Auf der Plattform X erklärte er, Irans Reaktion auf den israelischen Angriff habe nur einen Bruchteil der Schlagkraft ausgeschöpft. "Der EINZIGE Grund für diese Zurückhaltung war der Respekt vor der geforderten Deeskalation", so Araghtschi.
19. März, 17.15 Uhr: Laut Libanon mehr als 1000 Tote nach israelischen Angriffen
Israelische Angriffe auf den Libanon fordern nach dortigen Angaben mittlerweile mehr als 1000 Tote.
Wie das libanesische Gesundheitsministerium mitteilte, seien infolge der Angriffe 1001 Menschen getötet und 2584 verletzt worden. Die Angaben beziehen sich auf die Zeit seit Beginn des Iran-Kriegs und der damit verbundenen, erneuten Eskalation im Libanon.
19. März, 17.11 Uhr: Offenbar Raffinerie von Haifa in Israel bei iranischem Angriff getroffen
Im Norden Israels ist die Öl-Raffinerie von Haifa laut israelischen Medienberichten bei einem iranischen Angriff getroffen worden.
Über der Anlage in der Hafenstadt stieg dicker dunkler Rauch auf, wie Bilder zeigten, die von dem Sender Kan 11 am Donnerstag verbreitet wurden. Im Onlinedienst X schrieb der Sender, dass es aber keinen Anlass zur Sorge wegen eines möglichen Austritts gefährlicher Stoffe gebe. Zuvor hatte die israelische Armee vor einem Angriff mit iranischen Raketen gewarnt.
19. März, 16.53 Uhr: Iran meldet 178 Festnahmen wegen Spionagevorwürfen
Der iranische Geheimdienst hat nach eigenen Angaben seit Beginn des Kriegs 178 mutmaßliche Spione festgenommen. Ihnen würden "Vaterlandsverrat" sowie Kontakte zu Agenten der USA und Israels vorgeworfen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Mehr.
Die Festgenommenen sollen demnach "Bildmaterial von sensiblen Standorten und Kontrollpunkten" an feindliche Geheimdienste weitergegeben haben, damit diese gezielt angegriffen werden. Zudem seien mehrere ausländische Staatsbürger in Gewahrsam genommen worden, hieß es weiter.
19. März, 16.50 Uhr: EZB erwartet höhere Inflation durch Iran-Krieg
Der Iran-Krieg lässt die Inflation in der Eurozone nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) kurzfristig steigen - die mittelfristigen Folgen sind aber noch ungewiss.
Angesichts dieser Ausgangslage beließ der EZB-Rat am Donnerstag die Leitzinsen wie im Vorfeld erwartet vorerst unverändert.
19. März, 16.44 Uhr: USA könnten laut Finanzminister Ölsanktionen gegen den Iran lockern
Die USA könnten ihre Ölsanktionen gegen den Iran nach Angaben von Finanzminister Scott Bessent (63) lockern.
Bessent sagte am Donnerstag dem Sender Fox News, bereits auf Tankern befindliches Öl könne von den Strafmaßnahmen ausgenommen werden, um den Ölpreisschock abzumildern. Zudem erwägen die USA nach seinen Angaben, weiteres Öl aus ihren strategischen Reserven freizugeben.
19. März, 16.36 Uhr: Pistorius schließt deutschen Hormus-Einsatz nicht aus
Für eine deutsche Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus nach dem Ende der aktuellen Kriegshandlungen hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) Bedingungen genannt. "Wir schließen nichts aus, aber das hängt von der Situation nach einem Waffenstillstand ab", sagte Pistorius am Donnerstag in Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hatte sich am Mittwoch im Bundestag offen für eine deutsche Beteiligung gezeigt.
Die Entscheidung für einen möglichen deutschen Einsatz in der Straße von Hormus hänge neben der militärischen und der Sicherheitslage in der Region auch davon ab, "dass wir im Rahmen eines internationalen Mandats oder einer internationalen Kooperation dann uns beteiligen könnten, wenn alle Parameter stimmen und der Bundestag zustimmt", sagte Pistorius.
19. März, 16.06 Uhr: Drohne stürzt über Ölraffinerie in Saudi-Arabien ab
Über der saudischen Ölraffinerie Samref am Roten Meer ist nach offiziellen Angaben eine Drohne abgestürzt. Der Schaden werde begutachtet, teilte das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien mit.
Der Hafen Janbu in Nähe der Raffinerie wurde dem Ministerium zufolge zudem von einer Rakete angegriffen, diese sei abgefangen und zerstört worden. Auch nahe Riad und im Osten des Landes wurden demnach erneut Drohnen abgefangen.
19. März, 16.04 Uhr: US-Kriegsminister spricht es aus: "Es kostet Geld, Bösewichte zu töten"
US-Kriegsminister Pete Hegseth (45) hat einen Finanzierungsantrag seines Hauses zur Fortführung des Iran-Kriegs verteidigt.
"Es kostet Geld, Bösewichte zu töten", rechtfertigte er sich bei einer Pressekonferenz. Er wolle sich erneut an den Kongress wenden, um so für ausreichende Munitionsvorräte sowie die Finanzierung "für das, was wir in Zukunft möglicherweise tun müssen", Sorge zu tragen.
19. März, 15.28 Uhr: Nahost-Konflikt bedroht laut WTO den Welthandel
Der Krieg gegen den Iran und die wachsenden Spannungen im Nahen Osten bedrohen nach Angaben der WTO das Wachstum des globalen Handels. Wenn der Konflikt anhält, die Energiepreise hoch blieben und damit Transportkosten steigen, dürfte dies das Wachstum in diesem Jahr um 0,5 Prozentpunkte senken, wie die Welthandelsorganisation (WTO) berichtet.
Ein möglicher Lichtblick: "Die Aussichten könnten sich noch verbessern, wenn der Konflikt schnell beendet wird und der Boom bei den Ausgaben für künstliche Intelligenz anhält", schreibt die WTO in ihrem halbjährlichen Handelsausblick.
19. März, 15.27 Uhr: Wird Gas jetzt auch für Haushalte teurer?
Nach wechselseitigen Angriffen auf die Gasindustrie Irans und Katars sind die Erdgaspreise im europäischen Großhandel erneut stark gestiegen. Unter anderem waren bei einem iranischen Raketenangriff in Katar wichtige Flüssiggasanlagen schwer beschädigt worden.
In der Folge stiegen am Handelsplatz TTF die Preise. Am Donnerstagnachmittag lag der Preis für im April zu lieferndes Gas bei 65 Euro je Megawattstunde. Das ist mehr als doppelt so viel wie vor Beginn des Iran-Kriegs.
Energieexperte Andreas Fischer vom Institut der deutschen Wirtschaft geht trotz der aktuellen Preisanstiege im Großhandel davon aus, dass ein Großteil der Haushaltskunden zunächst keine spürbar höheren Erdgaspreise bezahlen muss. "Die aktuellen Steigerungen dürften bei vielen Verbrauchern noch nicht ankommen, vor allem, wenn sie Festpreisverträge haben. Das sichert sie gegen kurzfristige Anstiege ab", sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa.
19. März, 15.23 Uhr: Deutschland und fünf andere Staaten: Iran soll Angriffe auf Schiffe sofort stoppen
Deutschland und fünf andere Staaten haben den Iran zum sofortigen Stopp von Angriffen auf Schiffe in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus aufgefordert. In einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, der Niederlande und Japans vom Donnerstag hieß es, die Angriffe auf Schiffe und Infrastruktur einschließlich Öl- und Gasanlagen sowie die "faktische Sperrung der Straße von Hormus durch iranische Kräfte" werde "auf das Schärfste" verurteilt.
Die sechs Staaten riefen den Iran auf,"seine Drohgebärden, das Verlegen von Minen sowie Drohnen- und Raketenangriffe und andere Versuche", die Meerenge für die Handelsschifffahrt zu blockieren, "sofort einzustellen". Ein derartiger Eingriff in die internationale Schifffahrt und die Störung weltweiter Energieversorgungsketten stelle "eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit" dar.
19. März, 14.23 Uhr: Vergeltung Irans gegen Golfstaaten
Nach iranischen Angriffen auf Flüssiggasanlagen in Katar und der Androhung von Vergeltung durch US-Präsident Donald Trump (79) wächst die Sorge vor einem folgenreichen Energiekrieg.
Das US-Militär werde das bedeutende Gasfeld "South Pars" massiv attackieren, sollte der Iran weiter Katars Gasindustrie angreifen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
19. März, 13.33 Uhr: Trump wusste vorab von Israels Angriff auf Gasfeld
US-Medienberichte legen nahe, dass Präsident Donald Trump (79) vor dem israelischen Angriff auf das bedeutende Gasfeld "South Pars" informiert war.
Das "Wall Street Journal" berichtet, die USA seien im Bilde gewesen und hätten keine Einwände gehabt. Trump habe den Angriff gebilligt, um den Druck auf den Iran zu erhöhen, die Straße von Hormus freizugeben.
19. März, 12.50 Uhr: Nato-Chef erwartet Einigung von Alliierten
Nato-Generalsekretär Mark Rutte (59) rechnet im Streit um eine mögliche militärische Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus mit einer Einigung zwischen den USA und anderen Alliierten.
"Was die Straße von Hormus betrifft, so sind sich alle einig, dass diese Meerenge nicht geschlossen bleiben darf", sagte Rutte am Rande eines Treffens mit dem rumänischen Präsidenten Nicusor Dan (56) in Brüssel.
Dies sei entscheidend für die Weltwirtschaft. In seinen Kontakten mit den Verbündeten sehe er, dass intensiv über den besten Weg nach vorn beraten werde.
Rutte fügte hinzu, er sei zuversichtlich, dass wie immer alles zur Unterstützung der gemeinsamen Interessen getan werde. "Wir werden einen Weg nach vorn finden", sagte er.
19. März, 11.51 Uhr: Macron verurteilt Energiestreiks im Nahen Osten
Der französische Präsident Emmanuel Macron (48) warnte am Donnerstag vor einer "rücksichtslosen Eskalation".
Bei seiner Ankunft zu den EU-Gesprächen in Brüssel sagte Macron, dass dieser Krieg "weitaus nachhaltigere Auswirkungen haben wird, wenn die Energieproduktionskapazitäten im Nahen Osten selbst zerstört werden"
Er forderte "direkte Gespräche zwischen den Amerikanern und den Iranern zu diesem Thema".
19. März, 8.17 Uhr: Bei Luftangriffen im Nordirak wurden zwei Kämpfer getötet
Bei Luftangriffen im Nordirak wurden am frühen Donnerstagmorgen zwei Kämpfer der ehemaligen paramilitärischen Koalition Hashed al-Shaabi getötet, wie aus zwei Erklärungen der Gruppe hervorgeht.
Laut Angaben der Volksmobilisierungskräfte (PMF), die heute Teil der regulären irakischen Streitkräfte sind, richteten sich die beiden Angriffe gegen ihre Stellungen in der Region Ninive, wo sich die Stadt Mosul befindet, sowie gegen einen Militärflughafen in der Provinz Salah al-Din.
Die Gruppe machte Israel und die Vereinigten Staaten für den Anschlag verantwortlich.
19. März, 7.57 Uhr: Iran richtet drei Männer nach Protesten hin
Der Iran hat erstmals mehrere Todesurteile im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten vollstreckt.
Wie der staatliche Rundfunk berichtete, wurden drei Männer hingerichtet. Ihnen wurde vorgeworfen, in der Hauptstadt Teheran für den Tod von zwei Sicherheitskräften verantwortlich zu sein.
Ihr Urteil sei wegen "Mord und operativer Handlungen" seitens der USA und Israel gefallen, hieß es in dem Bericht. In der Regel werden Todesurteile im Iran durch Erhängen vollstreckt.
19. März, 5.40 Uhr: Große Schäden an Flüssiggasanlage nach iranischem Raketenangriff
Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff nach Angaben aus dem Golfstaat schwer beschädigt worden.
Am frühen Donnerstagmorgen wurden im Industriegebiet Ras Laffan mehrere Flüssiggasanlagen angegriffen, was zu "bedeutenden Bränden und weiteren schweren Schäden" führte, wie der Betreiber Qatar Energy auf der Plattform X mitteilte.
Das Innenministerium erklärte wenig später, die Brände seien unter Kontrolle gebracht worden.
19. März, 5.25 Uhr: Neue Angriffe auf Schiffe im Nahen Osten
Vor der Küste von Katar und im Golf von Oman ist jeweils ein Schiff von einem unbekannten Geschoss getroffen worden.
Nach dem Angriff im Persischen Golf rund acht Kilometer vor dem wichtigen katarischen Gashafen Ras Laffan seien alle Besatzungsmitglieder wohlauf und in Sicherheit, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit.
Bei dem Vorfall südlich des Eingangs zur Straße von Hormus im Golf von Oman brach infolge des Beschusses an Bord ein Feuer aus, wie UKMTO mitteilte.
Der Angriff ereignete sich demnach etwa 20 Kilometer vor der Küste der Stadt Khor Fakkan in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
19. März, 4.08 Uhr: Abu Dhabi schließt Öl- und Gasanlage nach Angriff wegen Trümmerteilen
Die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben eine Öl- und Gasanlage im Emirat Abu Dhabi nach einem Raketenangriff geschlossen.
Herabstürzende Trümmerteile infolge eines Abwehreinsatzes der Luftabwehr hätten zu "Vorfällen" geführt, teilte die Regierung in Abu Dhabi mit.
Betroffen ist demnach die Gasanlage Habschan und ein Ölfeld namens Bab. Es gebe keine Verletzten.
19. März, 2.49 Uhr: Saudischer Außenminister betont, dass iranische Angriffe aufhören müssen
Saudi-Arabien hat den Iran zur Einstellung der Angriffe auf die benachbarten Golfstaaten aufgefordert.
Die Angriffe Irans auf seine Nachbarn würden Konsequenzen haben, sagte Saudi-Arabiens Außenminister Faisal bin Farhan (51) laut dem arabischen Sender Al Jazeera nach Beratungen mit den Außenministern arabischer und islamischer Staaten in der Hauptstadt Riad.
Mit seinem Verhalten isoliere sich der Iran nur weiter. "Ich hoffe, dass sie die Botschaft des heutigen Treffens verstehen, ihre Strategie rasch überdenken und aufhören, ihre Nachbarn anzugreifen", wurde der saudische Minister zitiert.
19. März, 2.26 Uhr: Iran greift wichtiges Gas-Industriegebiet in Katar an
Der Iran hat nach katarischen Angaben erneut ein Industriegebiet in dem Golfstaat angegriffen, in dem sich wichtige Anlagen zur Produktion und Verschiffung von Flüssiggas befinden.
Der Zivilschutz bekämpfe einen Brand im Industriegebiet Ras Laffan, teilte das Innenministerium auf der Plattform X mit. Es gebe keine Verletzten.
Das Verteidigungsministerium in Doha erklärte am frühen Morgen, der Iran habe Ras Laffan mit ballistischen Raketen angegriffen. Es gebe Schäden. Die Behörde nannte zunächst keine Einzelheiten zur Zahl der vom Iran eingesetzten Raketen und zu möglicherweise von der Flugabwehr abgefangenen Projektilen.
Das Industriegebiet war bereits am Mittwochabend mit Raketen angegriffen worden. Betreiber Qatar Energy sprach daraufhin auf der Plattform X von Bränden und großen Schäden.
19. März, 1.25 Uhr: Katar weist Irans Militärattaché aus
Der Golfstaat Katar hat die Militär- und Sicherheitsattachés der iranischen Botschaft sowie deren Mitarbeiter zu unerwünschten Personen erklärt und des Landes verwiesen.
Sie seien aufgefordert, Katar innerhalb von 24 Stunden zu verlassen, teilte das Außenministerium mit. Es verwies auf wiederholte "Aggressionen" des Irans gegen Katar.
19. März, 0.46 Uhr: Macron fordert Aussetzen von Angriffen auf Energieanlagen in Nahost
Nach einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump (79) und dem Emir von Katar (45) zum Iran-Krieg fordert Frankreich ein Aussetzen der Angriffe auf Anlagen des Öl- und Gas-Sektors.
Das sei im gemeinsamen Interesse, schrieb Staatschef Emmanuel Macron (48) auf der Plattform X. Auch die Wasserversorgung dürfe nicht zum Ziel werden.
"Die Zivilbevölkerung und ihre grundlegenden Bedürfnisse müssen, genauso wie die Energieversorgung, vor der militärischen Eskalation geschützt werden", erklärte er weiter.
18. März, 22.30 Uhr: Israelische Armee greift nach eigenen Angaben erstmals Ziele im Nordiran an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs Ziele im Nordiran angegriffen.
"Die israelischen Streitkräfte (...) haben damit begonnen, erstmals Ziele im Norden des Irans anzugreifen", erklärte die Armee am Mittwochabend. Israelischen Medienberichten zufolge wurden unter anderem iranische Marineschiffe in der Hafenstadt Bandar Anzali am Kaspischen Meer angegriffen.
18. März, 22.23 Uhr: EU fordert von Israel Einstellung der Militäreinsätze im Libanon
Die Europäische Union (EU) hat Israel zur Einstellung der Militäreinsätze im Libanon aufgefordert.
"Die EU ist zutiefst besorgt über die andauernde israelische Offensive im Libanon, die bereits verheerende humanitäre Folgen hat", erklärte am Mittwochabend ein Sprecher. Außerdem berge das Vorgehen die Gefahr, einen "langwierigen Konflikt" auszulösen. "Israel sollte seine Operationen im Libanon einstellen", hieß es in der Erklärung weiter.
18. März, 21.48 Uhr: Israel greift laut Bericht erstmals iranische Marineschiffe an
Israels Luftwaffe hat israelischen Berichten zufolge erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer ins Visier genommen.
Der TV-Sender N12 sprach von einem "ungewöhnlichen Angriff" in der nordiranischen Hafenstadt Bandar Ansali und berief sich auf israelische Sicherheitskreise. Auch die Nachrichtenseite "ynet" und der Sender Kan 11 meldeten einen Angriff auf Ziele der iranischen Marine. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Berichten.
18. März, 20.09 Uhr: Iran sieht "neue Eskalationsstufe"
Irans Präsident Massud Peseschkian (71) warnt nach Angriffen auf die Energieinfrastruktur vor einer weiteren Eskalation.
Auf der Plattform X schrieb er, diese "aggressiven Handlungen" würden Israel, den USA sowie deren Verbündeten keinen Vorteil bringen, sondern die Lage verschärfen. Sie könnten "unkontrollierbare Folgen" haben, die sich weltweit auswirken.
18. März, 19.34 Uhr: Iran-Krieg blockiert medizinische Hilfslieferungen
Wegen des Iran-Kriegs verzögert sich nach Angaben einer Hilfsorganisation derzeit der Transport von medizinischen Hilfsgütern für rund 400.000 Kinder.
Der Konflikt blockiere wichtige Lieferwege und verzögere lebensrettende medizinische Lieferungen, teilte die Kinderhilfsorganisation Save the Children mit. Luft-, See- und Landwege seien unterbrochen. Die betroffenen Hilfslieferungen seien für Familien im Sudan, Jemen und Afghanistan bestimmt, hieß es weiter
18. März, 19.02 Uhr: Nato-Staaten beraten "gemeinsam" über Vorgehen in Straße von Hormus
Die Nato berät nach Angaben von Generalsekretär Mark Rutte (59) derzeit über den besten Weg zur Öffnung der Straße von Hormus, die vom Iran derzeit de facto für den Schiffsverkehr geschlossen gehalten wird.
"Ich stehe in Kontakt mit vielen Verbündeten. Wir sind uns natürlich alle einig, dass die Straße wieder geöffnet werden muss", sagte Rutte am Mittwoch beim Besuch einer Nato-Übung in Norwegen.
18. März, 18.59 Uhr: US-Geheimdienstanalyse stellt Trumps Begründung für Iran-Krieg infrage
Eine aktuelle US-Geheimdienstanalyse stellt die Begründung von US-Präsident Donald Trump für den Iran-Krieg infrage. Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard (44) erklärte am Mittwoch, der Iran habe seine Nuklearanlagen seit den vernichtenden US-israelischen Luftangriffen vom vergangenen Juni nicht wieder aufgebaut. Trump hatte den Krieg unter anderem damit begründet, Teheran stehe kurz vor dem Bau von Atomwaffen und könne damit "bald" sogar die USA angreifen.
Durch den US-israelischen Einsatz "Mitternachtshammer" vom Juni 2025 sei Irans Atomanreicherungsprogramm "vernichtet" worden, bekräftigte Gabbard in ihrer schriftlichen Erklärung vor einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des Senats. "Seitdem hat es keinerlei Bemühungen gegeben, die Anreicherungskapazitäten wieder aufzubauen", heißt es darin unter Berufung auf Erkenntnisse der Geheimdienste.
18. März, 18.54 Uhr: Israel greift Tankstellen und Brücken im Südlibanon an
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben mit der Hisbollah-Miliz verbundene Tankstellen angegriffen. Die Tankstellen werden von Al-Amana betrieben, einer mit der Hisbollah verbundenen Organisation. Sie befinden sich vorwiegend in Gebieten mit großer Unterstützung für die Hisbollah, dazu gehören die südlichen Vororte Beiruts, der Südlibanon und die Bekaa-Ebene im Osten des Landes.
Die Hisbollah hat im Libanon eine Art Staat im Staate geschaffen. Die Tankstellen sind Teil des parallelen Wirtschaftssystems. In Zeiten von Treibstoffmangel im Zuge der Wirtschaftskrise konnte die Hisbollah über Al-Amana beispielsweise ihre Anhänger bevorzugt versorgen und so ihre Basis stärken, während staatliche Tankstellen leer blieben.
18. März, 17.47 Uhr: Iran dämmt Brände nach Angriff auf Gasanlagen ein
Nach Luftangriffen auf Anlagen der Gasindustrie am Persischen Golf ist die Lage nach iranischen Angaben unter Kontrolle. Laut Nachrichtenagentur Fars erklärte der Gouverneur der Provinz Asalujeh, dadurch ausgelöste Brände seien eingedämmt worden.
Das Feuer, das noch brenne, stehe mit verbliebenen Gasen in den Leitungen in Zusammenhang, hieß es weiter. Sobald diese geleert seien, würden die Flammen von selbst erlöschen. Für die Bevölkerung umliegender Städte bestehe keine Gefahr.
18. März, 16.41 Uhr: Pakistan verkündet Feuerpause in Afghanistan
Pakistan will die Angriffe im Nachbarland Afghanistan pausieren.
Angesichts der Feierlichkeiten zu Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan gelte eine sechstägige Pause des Militäreinsatzes, teilte Informationsminister Attaullah Tarar auf X mit.
18. März, 16.15 Uhr: Irans Präsident bestätigt Tötung von Geheimdienstminister
Der Iran hat die Tötung von Geheimdienstminister Esmail Chatib bestätigt.
Präsident Massud Peseschkian erklärte am Mittwoch im Onlinedienst X, der Tod des Ministers erfülle die Führung in Teheran mit Trauer, er machte jedoch keine Angaben dazu, wer den "feigen Mord" ausgeführt habe.
18. März, 15.25 Uhr: Trump: Könnte Verbündete bei Sicherung der Straße von Hormus alleine lassen
US-Präsident Donald Trump (79) hat den Verbündeten gedroht, sie mit der Absicherung der Straße von Hormus alleine zu lassen.
Er schrieb am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social, er könne die Länder, welche die Meerenge für den Schiffsverkehr nutzten, selbst eine Lösung finden lassen. Er reagierte damit auf die Weigerung Deutschlands und zahlreicher anderer Länder, die USA militärisch in dem Seegebiet zu unterstützen.
"Ich frage mich, was passieren würde, wenn wir den Rest des iranischen Terrorstaates 'fertigmachen' und die Länder, die (die Straße von Hormus) nutzen - wir tun es nicht - für die sogenannte 'Straße' verantwortlich sein lassen würden?", schrieb Trump. "Das würde einige unserer reaktionsschwachen 'Verbündeten' auf Trab bringen, und zwar schnell!!!"
18. März, 15.06 Uhr: Merz offen für Engagement in Straße von Hormus - unter dieser Bedingung
Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat sich offen für eine deutsche Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus nach dem Ende der aktuellen Kriegshandlungen gezeigt.
"Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann werden wir uns einer Debatte über freie Schifffahrt etwa in der Straße von Hormus nach Kriegsende nicht verschließen", sagte Merz am Mittwoch in einer Regierungserklärung im Bundestag. Abermals distanzierte sich der Kanzler aber von der Entscheidung der USA und Israels zu einem Angriff auf den Iran.
"Wir hätten abgeraten, diesen Weg so zu gehen, wie er gegenwärtig gegangen ist", sagte Merz. Allerdings habe Washington "uns nicht zu Rate gezogen und die europäische Hilfe nicht für notwendig erklärt"
18. März, 14.53 Uhr: Schwedischer Staatsbürger im Iran wegen Spionage für Israel hingerichtet
Im Iran ist am Mittwoch ein wegen Spionage für Israel zum Tode verurteilter schwedischer Staatsbürger hingerichtet worden.
Die iranischen Justizbehörden teilten auf ihrer Website Misan Online mit, das Todesurteil sei am Morgen vollstreckt worden. Der "Spion" habe "Bilder und Informationen über wichtige Orte des Landes" an Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes Mossad weitergegeben. Er sei in "sechs europäischen Ländern und in Tel Aviv" ausgebildet worden.
18. März, 14.02 Uhr: Iranische Öl- und Gasindustrie wieder Ziel von Angriffen
Der Iran hat im Krieg mit den USA und Israel neue Angriffe auf Teile seiner Öl- und Gasindustrie gemeldet.
Betroffen seien petrochemische Anlagen bei der Industriestadt Asalujeh, berichteten die Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr. Nähere Details gab es zunächst nicht. Ob Israel für die Luftangriffe verantwortlich war oder die USA, blieb zunächst unklar.
18. März, 13.59 Uhr: Türkei verstärkt nach Abschuss von Raketen aus dem Iran erneut Abwehr
Nach dem Abschuss von drei Raketen aus dem Iran verstärkt die Türkei erneut ihre Flugabwehr.
In der südtürkischen Provinz Adana werde zusätzlich ein Patriot-Raketenabwehrsystem stationiert, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf dem Nato-Stützpunkt Incirlik in Adana mit.
Es soll demnach vom US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz dorthin verlegt werden. Es war zunächst unklar, welches Land das System zur Verfügung stellt.
18. März, 11.54 Uhr: Tötung jedes ranghohen Vertreters des Iran von Israels Führung genehmigt
Israels Führung hat nach Angaben des Verteidigungsministers die Tötung jedes ranghohen iranischen Vertreter genehmigt, der von der Armee ins Visier genommen wurde.
Dafür sei keine weitere Genehmigung erforderlich, sagte Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er hätten das Militär entsprechend autorisiert.
Bei einer Beratung habe Katz zudem angekündigt, im Laufe des Tages seien "bedeutende Überraschungen in allen Einsatzgebieten zu erwarten". Diese würden den Krieg gegen den Iran und die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz "auf eine neue Stufe heben". Die Intensität der Angriffe im Iran nehme noch zu, sagte er demnach.
18. März, 11.35 Uhr: Irans Geheimdienstminister laut Israel getötet
Der iranische Geheimdienstminister ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff getötet worden.
Ismail Chatib sei in der Nacht bei einem gezielten Angriff ums Leben gekommen, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit. Aus dem Iran gab es dazu zunächst keine Bestätigung.
Katz sagte nach Angaben seines Büros, Chatib sei für Unterdrückung im eigenen Land sowie "Bedrohungen nach außen" verantwortlich gewesen.
18. März, 11.34 Uhr: Rettungswagen im Iran angegriffen
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen ist im Iran nach Angaben der Rothalbmond-Gesellschaft ein Rettungswagen gezielt angegriffen worden.
Der Vorfall ereignete sich in der südlichen Stadt Lar in der Provinz Fars, wie die humanitäre Organisation auf Telegram mitteilte. Ein Bild zeigte ein fast vollständig zerstörtes Fahrzeug.
Der Leiter des iranischen Roten Halbmonds, Pirhussein Koliwand, verurteilte den Luftangriff scharf. Er sprach von einem Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Die Einsatzkräfte seien ausschließlich mit der Hilfe für Verletzte beschäftigt gewesen.
18. März, 9.50 Uhr: Mehrere Tote und Dutzende Verletzte bei Angriff im Iran
Bei einem israelisch-amerikanischen Angriff sind nach Angaben aus dem Iran mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen.
56 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Luftangriff traf ein Wohngebiet der westlichen Stadt Dorud, wie es in dem Bericht unter Berufung auf den Vizegouverneur der Provinz Lorestan hieß.
18. März, 9.47 Uhr: Laut iranischem Außenminister besteht System trotz gezielter Tötungen weiter
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hält das politische System seines Landes im Krieg weiterhin für überlebensfähig.
Dabei spiele auch die gezielte Tötung von Führungspersonen keine Rolle, sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al Jazeera in einem heute veröffentlichten Interview. "Die An- oder Abwesenheit einer einzelnen Person hat keinen Einfluss auf die Struktur. (...) Entscheidend ist, dass das politische System im Iran eine sehr solide Struktur ist."
Das sei auch der Fall gewesen nach der Tötung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei durch einen israelischen Luftangriff in Teheran, sagte Araghtschi. "Sogar der Anführer wurde getötet. Aber das System arbeitete weiter und sorgte sofort für Ersatz. So wird es auch sein, wenn jemand anders getötet wird." Auch im Fall, dass der Außenminister getötet würde - also er selbst -, stünde jemand anderes bereit, um den Posten einzunehmen, sagte Araghtschi.
17. März, 9.44 Uhr: Iran richtet mutmaßlichen Mossad-Spion hin
Irans Justiz hat einen mutmaßlichen Spion für den israelischen Geheimdienst Mossad hinrichten lassen. Das Todesurteil sei am Morgen vollstreckt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.
Der Mann sei im vergangenen Jahr während des Zwölftagekriegs in einer ländlichen Region westlich der Hauptstadt Teheran festgenommen worden.
Bei der Festnahme seien eine große Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden worden, hieß es bei Tasnim weiter. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sensible Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben.
Angeworben sei er ursprünglich durch einen Führungsoffizier in Schweden. Es habe auch ein Treffen in Berlin stattgefunden.
18. März, 7.11 Uhr: Israelische Rakete bringt Hochhaus in Beirut zum Einsturz
Bei israelischen Luftangriffen in der Hauptstadt Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 6 Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden.
Am frühen Mittwochmorgen erschütterte eine Explosion das Stadtviertel Baschura: Laut einem Fotografen der Deutschen Presse-Agentur wurde ein Hochhaus getroffen und komplett in Trümmer gelegt. Zuvor hatte Israels Militär vor Angriffen gewarnt. Das Viertel war bereits in der vergangenen Woche Ziel von Luftangriffen gewesen.
Staatlichen Medien zufolge traf ein Angriff eine Wohnung im Stadtzentrum, unweit der kürzlich vom israelischen Militär attackierten Filiale eines Finanzinstituts der Hisbollah-Miliz.
Weitere Geschosse schlugen Medienberichten zufolge im ebenfalls zentral gelegenen Viertel Basta ein. Anwohner berichteten von mehreren deutlich vernehmbaren Explosionen.
18. März, 6.19 Uhr: Saudi-Arabien lädt Außenminister zu Beratungen ein
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat Saudi-Arabien Außenminister arabischer und islamischer Staaten zu neuen Beratungen eingeladen.
Bei dem Treffen heute Abend in der Hauptstadt Riad gehe es darum, sich gemeinsam um die Förderung von Sicherheit und Stabilität in der Region zu bemühen, teilte das Außenministerium mit. Einzelheiten zu den eingeladenen Staaten oder eine Gesamtzahl erwarteter Minister wurden nicht genannt.
18. März, 6.17 Uhr: Israel fliegt neue Angriffe auf Ziele im Südlibanon
Die israelische Luftwaffe greift nach eigenen Angaben erneut Ziele im Süden des Libanons an.
Die Angriffe gelten der Infrastruktur der vom Iran unterstützten Terrororganisation Hisbollah, wie das Militär mitteilte. Zuvor hatten die israelischen Streitkräfte Bürger in der südlibanesischen Stadt Tyros zur Flucht aufgefordert, nachdem laut Armeeangaben Raketen aus der Region auf Israel abgefeuert worden waren.
18. März, 6.15 Uhr: Iranische Rakete nahe Militärflugplatz in den Emiraten eingeschlagen
Eine iranische Rakete ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Nähe eines Luftwaffenstützpunktes eingeschlagen.
Der Flugplatz Minhad südöstlich von Dubai wird unter anderem von der australischen Luftwaffe genutzt. Bei dem Angriff seien keine australischen Soldaten verletzt worden, sagte Premierminister Anthony Albanese vor Journalisten. Die Rakete habe eine Zufahrtsstraße getroffen, zitierten ihn australische Medien weiter.
Durch einen von der Rakete verursachten Brand habe es auf dem Stützpunkt lediglich geringfügigem Schaden an Unterkünften und einer medizinischen Einrichtung gegeben, sagte Albanese demnach weiter.
18. März, 6.13 Uhr: Geschoss auf Gelände von iranischem Atomkraftwerk eingeschlagen
Im Zuge der Angriffe Israels und der USA auf den Iran ist auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr nach Angaben aus Teheran ein Geschoss eingeschlagen.
Bei dem Vorfall sei das Kraftwerk nicht beschädigt worden, teilten die iranischen Behörden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Es habe auch keine Verletzten gegeben.
IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.
18. März, 6.11 Uhr: USA setzen Bunkerbrecher gegen Stellungen an Straße von Hormus ein
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben bunkerbrechende Bomben eingesetzt, um besonders geschützte iranische Raketenstellungen an der Straße von Hormus anzugreifen.
"Mehrere" der Bomben mit einem Gewicht von jeweils knapp 2,3 Tonnen seien "erfolgreich eingesetzt" worden, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mit.
Die Spezialmunition mit besonderer Durchdringungskraft kommt etwa bei Angriffen auf besonders verstärkte Einrichtungen oder unterirdische Bunkeranlagen zum Einsatz. Nach Angaben des US-Militärs zielte der Angriff auf Stellungen mit Marschflugkörpern ab, die gegen Schiffe eingesetzt werden sollten. Sie hätten "eine Bedrohung für den Schiffsverkehr in der Meerenge" dargestellt.
17. März, 22.29 Uhr: Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani
Der Iran hat den Tod des Spitzenfunktionärs, Ali Laridschani, bestätigt. Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilte mit, dass der Generalsekretär des Nationalen Sicherhetsrates zum "Märyrer" geworden sei.
Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, "ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt."
17. März, 21.54 Uhr: Iran bestätigt Tod von Basidsch-Kommandeur Soleimani
Die iranischen Revolutionsgarden haben den Tod des Kommandeurs der paramilitärischen Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani (†62), bestätigt.
Die den Garden nahestehende Nachrichtenagentur Fars veröffentlichte einen Nachruf, in dem die Revolutionsgarden Soleimani würdigten und "zum ehrenvollen Märtyrer-Tod" gratulierten. Zugleich erklärten sie, die "Basidsch-Kämpfer" würden niemals die Blutrache für ihren getöteten Führer aufgeben.
Die israelische Armee hatte zuvor erklärt, Soleimani am Montag getötet zu haben. Unter dessen Führung seien die Basidsch-Milizen für die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran im Januar verantwortlich. Soleimanis Tötung sowie die jüngsten Angriffe fügten den Fähigkeiten der Miliz "erheblichen und anhaltenden Schaden" zu, hieß es weiter.
17. März, 21.50 Uhr: Israel meldet neue Angriffe aus dem Libanon
Die proiranische Hisbollah im Libanon hat israelischen Armeeangaben zufolge erneut Israel beschossen.
Israelischen Medien zufolge feuerte die Miliz am Abend Dutzende Raketen und Drohnen aus dem benachbarten Libanon. Demnach gab es Schäden durch Einschläge von Raketenteilen. Unter anderem sei ein Wohnhaus getroffen worden. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. In mehreren Gegenden im Norden Israels sowie in israelischen Siedlungen im Westjordanland heulten Warnsirenen.
Titelfoto: Alex Brandon/AP/dpa
