Nahost-Konflikt: Iran weist US-Plan für Ende des Krieges weiterhin zurück

Iran - Die US-Regierung hat Medienberichten zufolge einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Iran-Krieges vorgelegt. Das Vermittlerland Pakistan habe dem Iran den Entwurf übermittelt. Dessen Militärführung reagierte schroff.

Hat der Krieg im Iran bald ein Ende?  © Mati Hashemi/AP/dpa

Dem israelischen Sender N12 zufolge soll der Iran dabei unter anderem zustimmen, niemals nach Atomwaffen zu streben. Zudem müsse der Bestand an angereichertem Uran an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) abgegeben werden.

Meldungen, der Iran habe den Plänen zum Teil zugestimmt, scheinen sich aufgelöst zu haben. "Eure (eigenen) Konflikte haben die Stufe erreicht, dass ihr mit euch selbst verhandelt", sagte der Sprecher des zentralen iranischen Hauptquartiers Chatam al-Anbija.

Man werde sich nicht mit der US-Regierung arrangieren. "Weder jetzt noch irgendwann sonst."

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Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

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25. März, 18.21 Uhr: Iran pocht auf Kontrolle der Straße von Hormus

Der Iran beharrt auf einer vollständigen Kontrolle über die Schifffahrt in der Straße von Hormus. Ein Sprecher des Zentralkommandos der Streitkräfte erklärte laut Nachrichtenagentur Tasnim, die Lage in der Meerenge werde nicht zum vorherigen Zustand zurückkehren: "Es wird geschehen, was wir wollen." Allen Schiffen mit Verbindungen zu den USA oder Israel bleibe die Passage untersagt, so der Sprecher. "Die Entscheidung über die Erteilung einer Transitgenehmigung liegt bei uns."

Die USA dürften diese Forderung bei möglichen Friedensgesprächen kaum akzeptieren.

Der Sprecher betonte die Bedeutung der Straße von Hormus für den globalen Energiehandel: "Das Feuer unter dem Ölpreis lodert seit einiger Zeit; wie hoch die Flammen schlagen, liegt in unserer Hand." Durch die Straße von Hormus verlaufen in Friedenszeiten rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransporte.

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25. März, 16 Uhr: Iran weist US-Plan für Ende des Krieges weiterhin zurück

Der Iran hat nach Angaben des staatlichen Fernsehens den von den USA vorgelegten Plan für ein Ende des Krieges zurückgewiesen.

"Der Iran hat negativ auf den US-Vorschlag reagiert", hieß es am Mittwoch im staatlichen Sender Press TV. Der 15-Punkte-Plan aus Washington sah laut Medienberichten die Wiederöffnung der Straße von Hormus sowie strikte Beschränkungen für das iranische Atomprogramm vor - im Gegenzug sollten die gegen Teheran verhängten Sanktionen aufgehoben werden.

25. März, 15.56 Uhr: London und Paris wollen Gespräche zur Öffnung der Straße von Hormus ausrichten

Großbritannien und Frankreich wollen britischen Angaben zufolge Gespräche zur Wiederöffnung der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus ausrichten.

Ein Treffen mit Militärvertretern aus rund 30 Ländern solle noch in dieser Woche stattfinden, sagte ein britischer Verteidigungsbeamter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Ziel ist es Medienberichten zufolge, eine Koalition zur Wiederöffnung der Meerenge zu bilden, die seit Beginn des Iran-Krieges faktisch vom Iran weitgehend geschlossen ist.

Frachtschiffe fahren im Arabischen Golf in Richtung der Straße von Hormus.  © Uncredited/AP/dpa

25. März, 14.25 Uhr: UN-Experten fordern neue Waffenruhe zwischen Pakistan und Afghanistan

UN-Experten fordern eine anhaltende Waffenruhe zwischen Afghanistan und Pakistan.

In einer Stellungnahme des UN-Büros für Menschenrechte drängten die Experten die Konfliktparteien dazu, die Ursachen des Konflikts zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Verstöße gegen das Völkerrecht geahndet werden.

25. März, 13.13 Uhr: Anscheinend Kontakte zwischen USA und Iran über Kriegsende

Die USA und der Iran stehen Sicherheitskreisen zufolge über ein mögliches Kriegsende in Kontakt.

In dieser Woche seien zwischen beiden Konfliktparteien bereits zweimal Vorschläge übermittelt worden, hieß es aus pakistanischen Sicherheitskreisen. Auch Ägypten sei in Bemühungen involviert, den Krieg zu beenden.

25. März, 13.11 Uhr: Mehr als 40 Sanitäter bei Israels Angriffen im Libanon getötet

Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Behördenangaben seit Ausbruch der jüngsten Eskalation Anfang März 42 Sanitäter getötet worden.

Bei einem jüngsten Vorfall am Montag seien zwei Sanitäter bei einem israelischen Angriff auf ihr Motorrad getroffen worden und umgekommen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die beiden Männer seien auf dem Weg zu einem Einsatz und in Uniform gekleidet gewesen. Ihr Motorrad sei mit Warnleuchten ausgestattet gewesen.

Sanitäter tragen den Leichnam eines Kameraden, der bei einem israelischen Luftangriff getötet wurde.  © Hussein Malla/AP/dpa

25. März, 11.58 Uhr: Israel greift Ziele im Libanon an - Hisbollah feuert Raketen

Israels Armee geht eigenen Angaben zufolge weiter gegen die Hisbollah im Libanon vor.

In der Nacht habe das Militär unter anderem eine Kommandozentrale in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut, Mitglieder der Miliz sowie Tankstellen, die sie zur Finanzierung nutze, angegriffen, teilte das Militär mit.

Die israelische Armee teilte zudem mit, dass sie ihre "gezielten Bodeneinsätze" im Südlibanon fortsetze, um in der Nähe zur israelischen Grenze gegen die Hisbollah vorzugehen. Im Libanon haben viele Menschen derweil Angst, dass Israel eine großangelegte Bodenoffensive beginnen und den Süden ihres Landes besetzen könnte.

Die vom Iran unterstützte Schiitenorganisation feuerte unterdessen mehrfach Drohnen und Raketen Richtung Israel. Die Miliz selbst teilte mit, sie habe mehr als Hundert Raketen Richtung Israel und auf israelische Soldaten im Südlibanon abgefeuert. Die israelische Armee teilte wiederum mit, die Luftwaffe habe in der Nacht eine Hisbollah-Zelle angegriffen und getötet, die Raketen auf Truppen im Nachbarland geschossen habe. Demnach gab es unter den israelischen Soldaten keine Verletzten.

Israelische Luftabwehrsysteme feuern, um vom Libanon abgeschossene Geschosse über Nordisrael abzufangen. (Archivfoto)  © Ariel Schalit/AP/dpa

25. März, 11.32 Uhr: Israel meldet neuen Raketenbeschuss aus dem Iran

Der Iran hat am Vormittag israelischen Angaben zufolge erneut Raketen auf das Land gefeuert.

Israels Polizei meldete mehrere Einschläge im Land. Bislang gebe es keine Berichte über Opfer, teilten die Polizei sowie der Rettungsdienst Magen David Adom mit. In mehreren Landesteilen gab es Raketenalarm, in der Küstenmetropole Tel Aviv heulten am Vormittag gleich zweimal hintereinander die Warnsirenen. Der Iran bestätigte die Raketenwelle laut staatlichem Rundfunk.

25. März, 11.29 Uhr: Iran warnt USA vor Invasion mit Bodentruppen

Der Iran hat die USA vor einem möglichen Einsatz von Bodentruppen gewarnt.

"Wir beobachten alle Bewegungen der USA in der Region genau, insbesondere Truppenverlegungen", schrieb Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. "Stellt unsere Entschlossenheit, unser Land zu verteidigen, nicht auf die Probe", fügte der frühere General hinzu.

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf.  © Vahid Salemi/AP/dpa

25. März, 11.27 Uhr: Sieben Soldaten bei Luftangriff im Irak getötet

Bei einem Luftangriff im Westen des Irak sind staatlichen Angaben zufolge sieben Soldaten getötet worden.

13 weitere seien verletzt worden, teilte das irakische Verteidigungsministerium mit. Der Angriff traf demnach eine Militärklinik und eine technische Abteilung eines Armeestützpunkts in der Provinz Anbar. Es gab keine Angaben dazu, von wem der Angriff stammen könnte.

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