Nahost-Konflikt: Macron drängt Iran auf Freigabe für Marine-Mission
Israel/Iran - Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump (79) in den kommenden Tagen möglich. Zugleich aber drohte Trump dem Iran in einem Interview des Senders PBS erneut.
Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren".
Der Iran wies Berichte über eine bevorstehende Einigung als überzogen zurück. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft.
Der Sender CNN berichtete, der Iran werde den pakistanischen Vermittlern voraussichtlich heute seine Antwort dazu übergeben.
Trump sagte dem US-Sender PBS laut Mitschrift eines Telefoninterviews, eine Einigung mit dem Iran könne möglicherweise noch vor seiner für kommende Woche geplanten China-Reise zustande kommen. Man sei "sehr nah dran".
Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus bezeichnete er die jüngsten Gespräche mit dem Iran als "sehr gut". "Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir einen Deal machen werden", sagte er.
Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.
7. Mai, 6.54 Uhr: Macron drängt Iran auf Freigabe für Marine-Mission
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat den iranischen Präsidenten Massud Peseschkian aufgefordert, den Weg für eine neutrale Marine-Mission in der Straße von Hormus freizumachen.
In einem Telefonat mit Peseschkian habe er für die von Frankreich und Großbritannien geplante multinationale Mission geworben, die dazu beitragen könne, das Vertrauen der Reeder und Versicherer der Schiffe wiederherzustellen, schrieb Macron auf der Plattform X.
Die jüngsten Ereignisse hätten deutlich gezeigt, wie nützlich eine solche Mission sein könnte, sagte Macron. Er habe Peseschkian aufgefordert, diese Gelegenheit zu nutzen und wolle das Thema auch mit US-Präsident Donald Trump erörtern.
"Die Rückkehr zur Ruhe in der Meerenge wird dazu beitragen, die Verhandlungen über das Atomprogramm, die Raketenfrage und die regionale Lage voranzubringen", schrieb Macron. "Die Europäer, von denen die Aufhebung der Sanktionen abhängt, werden dabei ihren Platz einnehmen."
Die Mission werde sich naturgemäß von den Kriegsparteien abgrenzen. Die Verlegung des französischen Flugzeugträgers Charles de Gaulle in die Nähe der Meerenge sei im Zusammenhang mit der Mission zu sehen, sagte Macron.
"Alle Parteien müssen die Blockade der Meerenge unverzüglich und bedingungslos aufheben. Es muss eine dauerhafte Rückkehr zu der vor dem Konflikt herrschenden vollständigen Freiheit der Schifffahrt erfolgen."
7. Mai, 6.52 Uhr: Iran hat Verzicht auf Atomwaffen laut Trump zugesagt
Bei der US-Forderung einer Einschränkung des iranischen Atomprogramms gibt es nach Trumps Angaben Bewegung.
Er sagte im Weißen Haus, der Iran habe zugesichert, keine Atomwaffen anzustreben. "Iran darf keine Atomwaffe haben (…) und sie haben dem zugestimmt", sagte er. Das wurde allerdings von iranischer Seite nicht aktuell bestätigt. Die Führung in Teheran beteuert allerdings seit vielen Jahren, dass Irans Atomprogramm rein ziviler Natur sei.
Trump sagte weiter, Teheran habe zudem auch bei anderen Punkten zugestimmt – welche das sein sollen, ließ der Republikaner offen. Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte, oberstes Ziel bleibe die vollständige Entfernung des hoch angereicherten Urans aus dem Iran sowie der Abbau seiner Anreicherungskapazitäten.
Der iranische Parlamentspräsident und Verhandlungsführer seines Landes, Mohammed Bagher Ghalibaf, schien sich über Trumps optimistische Prognosen zu einer Einigung lustig zu machen. Auf der Plattform X schrieb er mit Blick auf Trumps jüngste Äußerungen, die Operation Vertrauen sei gescheitert, nun gehe es wieder um den Modus der Täuschung.
6. Mai: 21.26 Uhr: USA nehmen iranischen Öltanker unter Beschuss
Die USA haben nach Militärangaben einen iranischen Öltanker unter Beschuss genommen, der die Blockade iranischer Häfen durchbrechen wollte.
Das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando (Centcom) erklärte am Mittwoch im Onlinedienst X, das unter iranischer Flagge fahrende Schiff "Hasna" habe im Golf von Oman Warnungen der Streitkräfte missachtet. Die US-Kräfte hätten daraufhin von einem Kampfjet aus das Ruder des Tankers zerstört und ihn damit manövrierunfähig gemacht.
"Die Hasna ist nicht länger auf dem Weg in den Iran", erklärte Centcom weiter. Die US-Blockade gegen Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen wollten, bleibe "vollumfänglich in Kraft".
6. Mai: 19.45 Uhr: USA zielen laut Irans Parlamentspräsident auf "Kapitulation" Teherans
"Der Feind versucht in seiner neuen Strategie, durch eine Seeblockade, wirtschaftlichen Druck und Medienmanipulation den Zusammenhalt des Landes zu zerstören, um uns zur Kapitulation zu zwingen", sagte Ghalibaf in einer am Mittwoch auf seinem Telegram-Kanal veröffentlichten Botschaft.
6. Mai: 19.41 Uhr: Israel attackiert erstmals seit Waffenruhe Beiruter Vorort
Erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor drei Wochen hat die israelische Luftwaffe wieder in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen.
Ziel sei ein Kommandeur der Radwan-Einheit der libansischen Hisbollah-Miliz gewesen, hieß es in einer Mitteilung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu (76) und des Verteidigungsministers Israel Katz. Man habe ihn dabei "eliminieren" wollen.
6. Mai: 18.02 Uhr: Libanons Premier sieht Treffen mit Netanjahu als verfrüht an
Libanons Regierung sieht aktuell ein Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu (76) als verfrüht an.
Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam (72) sagte vor Reportern, Gespräche auf hoher Ebene mit Israel seien verfrüht und erforderten umfassende Vorbereitungen. Der Libanon strebe keine Normalisierung der Beziehungen zu Israel an, sondern Frieden.
6. Mai: 17.51 Uhr: Vier Tote bei israelischen Angriffen auf Hisbollah-Ziele im Libanon
Bei israelischen Angriffen auf Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon sind den Behörden zufolge in der östlichen Region Bekaa mindestens vier Menschen getötet worden. Eines der Ziele sei die dort gelegene Stadt Sellaja gewesen, teilte das libanesische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Die staatliche Nachrichtenagentur ANI berichtete, der Angriff habe das Haus des Bürgermeisters getroffen, der wie drei Mitglieder seiner Familie getötet worden sei.
Die israelische Armee hatte zuvor mitgeteilt, dass sie mit neuen Angriffen auf Hisbollah-Ziele in mehreren Regionen des Libanon begonnen habe. Dabei werde die "Terrorinfrastruktur der Hisbollah" attackiert, erklärte die Armee.
6. Mai: 17.48 Uhr: Französischer Flugzeugträger bringt sich für Hormus-Einsatz in Stellung
Der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle ist am Mittwoch durch den Suezkanal gefahren, um sich für einen möglichen Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus in Stellung zu bringen.
"Es soll zeigen, dass wir nicht nur bereit sind, die Straße von Hormus abzusichern, sondern auch fähig", erklärte das französische Präsidialamt. Der Flugzeugträger sei auf dem Weg ins südliche Rote Meer, um die Zeit für einen Einsatz zu verkürzen, "sobald die Umstände dies erlauben", fügte das französische Verteidigungsministerium hinzu.
6. Mai: 17.12 Uhr: US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" verlässt Mittelmeer in Richtung Heimathafen
Der aus dem Iran-Krieg abgezogene US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" hat das Mittelmeer nach Angaben der Website MarineTraffic und laut Augenzeugenberichten über die Straße von Gibraltar verlassen.
Bilder in Onlinenetzwerken vom Mittwoch zeigten, wie der weltweit größte Flugzeugträger mit Dutzenden Kampfjets an Bord die Meerenge in Richtung Westen durchquerte. Das Schiff hatte die Golfregion vergangene Woche verlassen, nachdem es zuvor an Militäreinsätzen gegen den Iran beteiligt war.
6. Mai: 17.09 Uhr: Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte vorerst weiter in Gewahrsam - UNO fordert Freilassung
Zwei Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte sind vor einem israelischen Berufungsgericht damit gescheitert, ihre Freilassung aus dem verlängerten Gewahrsam zu erreichen.
Das Bezirksgericht in Beersheba habe die Entscheidung der unteren Instanz bestätigt, wonach der Spanier Saif Abu Keshek und der Brasilianer Thiago Ávila bis Sonntag festgehalten werden dürften, sagte ihr Anwalt am Mittwoch. Die UNO hatte Israel aufgefordert, die beiden Männer "unverzüglich und bedingungslos" freizulassen.
6. Mai: 15.56 Uhr: Iran prüft neuen US-Verhandlungsvorschlag
Inmitten neuer Drohungen von US-Präsident Donald Trump (79) prüft der Iran einen neuen US-Verhandlungsvorschlag. Außenamtssprecher Ismail Baghai sagte der iranischen Nachrichtenagentur Isna, nach Prüfung des Vorschlages werde der Iran seine Position dazu an den Vermittlerstaat Pakistan übermitteln. Über Inhalte des Vorschlages machte Baghai demnach keine Angaben.
Indes wies Baghai einen US-Medienbericht der Nachrichtenwebseite "Axios" über einen möglicherweise bevorstehendes Abkommen zwischen den Kriegsparteien als überzogen zurück.
6. Mai: 10.50 Uhr: Schiff französischer Reederei in Hormus-Meerenge angegriffen
Ein Schiff der französischen Reederei CMA CGM ist in der Straße von Hormus angegriffen worden.
Mitglieder der Crew wurden verletzt und evakuiert, teilte das Unternehmen mit Sitz in Marseille mit. Der unter maltesischer Flagge fahrende Frachter "San Antonio" wurde bei dem Angriff am Dienstag demnach beschädigt.
Nähere Details zu dem Angriff während der Durchfahrt der Meeresenge nannte die Reederei nicht - auch nicht zur Frage, wer dafür verantwortlich war. Auch zum Zustand der Verletzten gab das Unternehmen keine Auskunft.
6. Mai, 10.48 Uhr: Weitere Tote bei israelischen Angriffen im Libanon
Trotz einer geltenden Waffenruhe greifen Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon sich weiterhin gegenseitig an.
Israel griff mit Kampfflugzeugen und Drohnen im südlichen Libanon an, wie NNA berichtete. Der Ort Maifadun sei dabei auch mit Artillerie beschossen worden. Dabei habe es zwei Tote gegeben. Auch in der Bekaa-Ebene im Osten meldete die NNA zwei Tote nach einem israelischen Luftangriff.
Israel müsse wegen Verstößen der Hisbollah gegen die Waffenruhe "energisch" gegen die Miliz vorgehen, erklärte ein israelischer Armeesprecher. In den vergangenen 24 Stunden seien rund 25 Ziele der vom Iran unterstützten Hisbollah ins Visier genommen worden, darunter Waffenlager.
Die Hisbollah teilte in der Nacht mit, sie habe im Süden des Landes israelische Soldaten mit einer Drohne und eine neue Stellung der Bodentruppen mit Raketen angegriffen.
6. Mai, 10.46 Uhr: Papst bekräftigt nach Trump-Kritik Ablehnung von Atomwaffen
Nach der jüngsten Kritik von US-Präsident Donald Trump an Papst Leo XIV. wegen des Iran-Kriegs hat das Oberhaupt der katholischen Kirche seine Ablehnung von Atomwaffen bekräftigt.
Es sei die Mission der Kirche, das Evangelium und den Frieden zu predigen, sagte er vor seiner Residenz in Castel Gandolfo bei Rom zu Journalisten.
Wenn ihn jemand dafür kritisieren wollen, dass er das Evangelium verkünde, dann sei das die Wahrheit, sagte Leo. "Die Kirche spricht sich seit Jahren gegen alle Atomwaffen aus, da gibt es also keinen Zweifel. Und ich hoffe einfach, dass man mir Gehör schenkt um des Wortes Gottes willen."
Trump hatte in einem Interview mit dem konservativen Radiomoderator Hugh Hewitt gesagt, der Pontifex gefährde "viele Katholiken und viele Menschen". Er warf ihm vor, dieser halte es für in Ordnung, wenn der Iran eine Atomwaffe besitze. Leo hat sich wiederholt gegen den von den USA und Israel begonnenen Iran-Krieg ausgesprochen und zu einer Waffenruhe und Dialog aufgerufen.
6. Mai, 6.17 Uhr: Iran kündigt Mechanismus für Transit durch Straße von Hormus an
Der Iran will sich mit Hilfe eines neuen Genehmigungsverfahrens die Kontrolle über die von ihm blockierte Straße von Hormus sichern.
Laut iranischen Staatsmedien sollen Betreiber von Schiffen, die durch die Meerenge fahren sollen, eine E-Mail mit Regeln und Vorschriften für die Durchfahrt erhalten. Für den Transit benötigten die Schiffe dann die Erlaubnis einer iranischen Behörde.
Unklar blieb zunächst, wie die Regeln aussehen und wie der Iran auf Verstöße reagieren könnte. Laut Press TV ist der Mechanismus in der Straße von Hormus bereits in Betrieb.
Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Dienstag Schiffe davor gewarnt, die Meerenge über nicht genehmigte Routen zu passieren, sonst werde eine "entschlossene Reaktion" darauf folgen.
6. Mai, 6.15 Uhr: USA legen UN-Resolution vor - Iran soll Angriffe stoppen
Zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus haben die USA gemeinsam mit verbündeten Golfstaaten eine UN-Resolution entworfen.
Darin fordern die Parteien den Iran dazu auf, von weiteren gewaltsamen Eskalationen in der Meerenge abzusehen, wie US-Außenminister Marco Rubio mitteilte. Teheran solle aufhören, Schiffe anzugreifen, die Meerenge zu verminen und Mautgebühren für eine Durchfahrt zu erheben.
An dem Entwurf seien Bahrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar beteiligt gewesen.
"Die Islamische Republik Iran hält die Weltwirtschaft weiterhin als Geisel", sagte Rubio in der Mitteilung. Um eine sichere Schiffsdurchfahrt wieder zu ermöglichen, solle Teheran die Anzahl und die Standorte der verlegten Seeminen offenlegen und helfen, diese zu beseitigen.
Zudem solle ein humanitärer Korridor eingerichtet werden. Über die Resolution solle in den kommenden Tagen abgestimmt werden.
5. Mai, 22.27 Uhr: Israels Luftwaffenchef will bei Bedarf gesamte Luftwaffe in Richtung Osten verlegen
Israel ist nach den Worten seines neuen Luftwaffenchefs Omer Tischler (51) im Falle einer fortgesetzten Bedrohung durch den Iran zum Einsatz seiner gesamten Kampfflugzeugflotte bereit. "Wir beobachten die Entwicklungen im Iran genau und sind bereit, die gesamte Luftwaffe bei Bedarf nach Osten zu verlegen", sagte Tischler bei der Übernahme des Postens von seinem Vorgänger Tomer Bar am Dienstag.
Israels Luftwaffe werde "weiterhin entschlossen, kraftvoll und verantwortungsbewusst gegen Bedrohungen in jedem Bereich, in jeder Phase und gegen jeden Feind vorgehen", betonte er.
5. Mai, 20.53 Uhr: Irans Militär dementiert Angriffe und droht Emiraten
Irans Militärführung hat Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate dementiert. Es seien in den vergangenen Tagen keinerlei Raketen oder Drohnen auf Ziele in den Emiraten abgefeuert worden, sagte der Sprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija laut einer Mitteilung, die der staatliche Rundfunk verbreitete.
Gleichzeitig drohte der Militärsprecher den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Golfstaat sei zu einem "Stützpunkt der Amerikaner und Zionisten" und zum "Feind der islamischen Welt" geworden. Sollten von seinem Boden aus Angriffe gegen den Iran erfolgen, würden die Angreifer dies bereuen.
5. Mai, 20 Uhr: Merz fordert Iran zu Verzicht auf Raketen- und Atomprogramm auf
Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat bei einem Treffen mit dem portugiesischen Regierungschef Luís Montegro ein dauerhaftes Ende des iranischen Atomprogramms gefordert.
Merz sagte, der Iran müsse "aufhören, auf Zeit zu spielen" und drängte darauf, den Druck auf den Iran angesichts der anhaltenden Blockade der Straße von Hormus hochzuhalten. Er habe auf europäischer Ebene bereits dafür geworben, "den Sanktionsdruck auf Teheran zu erhöhen", sagte Merz.
Zugleich müsse das iranische Atomprogramm "endgültig und für immer beendet werden". Merz verurteilte die jüngsten iranischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten "auf das Schärfste", ähnlich hatte er sich bereits am Montagabend geäußert.
5. Mai, 19.08 Uhr: Iran muss laut Wadephul "Politik der Brandstiftung" beenden
Bundesaußenminister Johann Wadephul (63, CDU) hat den Iran aufgefordert, seine "Politik der Brandstiftung" zu beenden. "Iran muss sein ballistisches Raketenprogramm aufgeben. Und Iran muss seine Politik der Brandstiftung in der Region aufgeben", sagte Wadephul am Dienstag nach einem Treffen mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar in Berlin.
"Und diese Sicherheitsinteressen teilen Deutschland und Israel vollständig. Es wird jeden Tag dringlicher, dass Iran das Angebot zu Verhandlungen jetzt annimmt", sagte der Außenminister. "Wir fordern den Iran auf, seine Karten jetzt nicht zu überreizen."
5. Mai, 19.02 Uhr: Trump spricht plötzlich von "Mini-Krieg" und "kurzem Ausflug"
US-Präsident Donald Trump (79) hat den Iran-Krieg als "kleines militärisches Scharmützel" bezeichnet. "Ich nenne es ein Scharmützel, weil der Iran keine Chance hat. Die hatten sie nie", sagte er am Dienstag im Weißen Haus. Zugleich forderte er die Führung in Teheran auf, klug vorzugehen.
Trump sagte über den Iran weiter: "Sie sollten das Vernünftige tun, denn wir wollen nicht dort einmarschieren und Menschen töten." Das sei ihm persönlich "zu hart", sagte er bei einer Veranstaltung zur körperlichen Fitness von Kindern und Jugendlichen.
Trump redet den Iran-Krieg bereits seit Wochen klein. Im März hatte er von einem "kurzen Ausflug" für die US-Streitkräfte gesprochen, diesen Montag sprach er von einem "Mini-Krieg". Beobachter vermuten, dass er damit der wachsenden Kriegsskepsis in der Bevölkerung entgegentreten will.
5. Mai, 18.19 Uhr: Nouripour bemängelt fehlende Eigeninitiative Berlins im Umgang mit Iran
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (50, Grüne) hat fehlende Eigeninitiative der Bundesregierung im Umgang mit dem Iran bemängelt. Das "höchste aller Gefühle", was Bundesaußenminister Johann Wadephul (63, CDU) bislang "von sich gibt, ist, kraftvoll seine Sorgen zum Ausdruck zu bringen", sagte Nouripour am Dienstag dem TV-Sender Welt. "Das ist nicht initiativ, das bringt uns nicht zurück zum Verhandlungstisch", kritisierte er.
Deutschlands Hauptproblem sei, "dass wir eigentlich nur noch reaktiv dasitzen und schauen: Was machen die Amerikaner? Was machen die Iraner", sagte Nouripour weiter. Die Bundesregierung reagiere darauf anstatt zu überlegen, "wie wir als europäische Staaten, die wir massiv betroffen sind, auch mit eigenen Initiativen an den Verhandlungstisch zurückkommen". Dies gelte ganz besonders für Wadephul. "Da muss ich sagen, dass ich den deutschen Außenminister doch sehr vermisse", sagte Nouripour.
5. Mai, 16.59 Uhr: Emirate melden neue Angriffe Irans
Der Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate nach Angaben der dortigen Regierung am zweiten Tag in Folge mit Raketen und Drohnen angegriffen.
Die Flugabwehr reagiere auf diese Angriffe, teilte das emiratische Verteidigungsministerium mit. "Bitte bleiben Sie an einem sicheren Ort und folgen Sie den offiziellen Kanälen für Warnungen und Neuigkeiten", hieß es in einer Mitteilung der Behörde für Katastrophenschutz. Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern.
5. Mai, 15.42 Uhr: Iran hat USA laut Generalstabschef während Waffenruhe mehrmals angegriffen
Der Iran hat nach Angaben des US-Generalstabschefs Dan Caine (57) seit Beginn der Waffenruhe mehr als zehnmal US-Streitkräfte angegriffen. Seit der Anfang April verkündeten Feuerpause habe der Iran zudem neunmal auf Handelsschiffe geschossen und zwei Containerschiffe beschlagnahmt, führte Caine bei einer Pressekonferenz aus. Er sprach von Vorfällen, die alle "derzeit noch unterhalb der Schwelle für die Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen liegen".
Am Montag habe der Iran einmal den Oman und dreimal die Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen, sagte Caine. Zusätzlich sei er mit Marschflugkörpern, Drohnen und Schnellbooten gegen US-Streitkräfte vorgegangen, die versuchten, die Handelsschifffahrt in der Meerenge von Hormus wieder in Gang zu bringen. Kampfhubschrauber der USA hätten diese Angriffe erfolgreich abgewehrt. "Bislang ist es heute ruhiger", resümierte Caine.
5. Mai, 14.49 Uhr: Ist die Waffenruhe beendet? Kriegsminister Hegseth gibt klare Antwort!
Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran gilt nach Darstellung von Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) nach wie vor. "Die Waffenruhe ist nicht beendet", sagte der Pentagonchef auf eine entsprechende Frage bei einer Pressekonferenz.
Bei der neuen US-Initiative zur Wiederherstellung des freien Handelsverkehrs in der Straße von Hormus handele es sich um eine separate, zeitlich begrenzte, defensive Operation. Dieser Einsatz laufe getrennt vom Militäreinsatz "Gewaltiger Zorn" gegen den Iran und unterscheide sich deutlich davon, betonte Hegseth.
"Wir suchen keinen Konflikt", aber man dürfe dem Iran auch nicht erlauben, unschuldige Länder von der Durchfahrt der Meerenge abzuhalten. Trump ziehe es vor, dass die Initiative friedlich ablaufe, aber die USA seien jederzeit bereit, ihre Leute, Schiffe, Flugzeuge und die Mission zu verteidigen.
5. Mai, 14.17 Uhr: Irans Außenminister reist nach China
Inmitten des andauernden Konflikts mit den USA reist Irans Außenminister Abbas Araghtschi heute nach China. Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim mitteilte, will Araghtschi mit seinem chinesischen Amtskollegen über Entwicklungen in der Region sprechen.
China gilt als Hauptabnehmer der iranischen Öl- und Gasproduktion. Die Volksrepublik hatte auch die gegen iranische Häfen gerichtete US-Seeblockade in der Straße von Hormus kritisiert. Zuletzt war Araghtschi zu Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in St. Petersburg.
5. Mai, 12.16 Uhr: Iran zu Gefechten um Straße von Hormus: "Haben noch nicht einmal begonnen"
Im Ringen um die Kontrolle der strategisch wichtigen Straße von Hormus hat der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf den USA mit einem weiterem militärischen Vorgehen gedroht. Die Armee seines Landes habe mit den Angriffen "noch nicht einmal begonnen", erklärte Ghalibaf am Dienstag im Onlinedienst X.
"Wir wissen genau, dass die Fortsetzung der gegenwärtigen Situation für die Vereinigten Staaten unhaltbar ist, obwohl wir noch nicht einmal begonnen haben", heißt es in der Erklärung Ghalibafs, der auch Leiter der iranischen Delegation in den Verhandlungen mit der US-Regierung ist. Die "bösartige Präsenz" der USA am Persischen Golf werde abnehmen, fügte er hinzu.
5. Mai, 9.10 Uhr: Mehrere Schiffe stehen laut Iran in Flammen
Im iranischen Hafen Dayyer brennen laut iranischen Staatsmedien mehrere Schiffe.
Demnach sei auf zwei Handelsschiffen ein Feuer ausgebrochen, das dann auf zwei weitere Schiffe übergegriffen habe. Der Grund für den Brand sei noch ungeklärt. Einsatzkräfte der Feuerwehr seien im Großeinsatz. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig bestätigen.
5. Mai, 6.30 Uhr: Merz fordert Iran zu Verhandlungen nach Angriffen auf
Nach iranischen Raketen- und Drohnenangriffen auf die Vereinigten Arabischen Emirate fordert Kanzler Friedrich Merz die Staatsführung in Teheran auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Die Islamische Republik müsse aufhören, "die Region und die Welt zur Geisel zu nehmen", schrieb der CDU-Chef auf X. "Die Blockade der Straße von Hormus muss enden. Teheran darf keine Nuklearwaffe bauen", schrieb er. "Es darf keine weiteren Drohungen und Angriffe gegen unsere Partner geben."
Es waren die ersten iranischen Angriffe auf den Golfstaat seit Beginn einer Waffenruhe vor knapp vier Wochen. Die iranischen Streitkräfte nannten ihren Angriff auf Ölanlagen in der Hafenstadt Fudschaira eine Reaktion auf das "Abenteurertum der US-Armee". Merz schrieb: "Diese Angriffe verurteilen wir scharf. Unsere Solidarität gilt den Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und unseren Partnern in der Region."
5. Mai, 6 Uhr: Feuer auf Frachtschiff in Straße von Hormus gelöscht
Das nach einer Explosion ausgebrochene Feuer auf einem Schiff der südkoreanischen Reederei HMM Co. in der Straße von Hormus ist mittlerweile gelöscht worden.
Die Besatzung habe vier Stunden zum Löschen der Flammen benötigt, berichtete Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf einen Vertreter des Unternehmens. Todesopfer gebe es nicht. Auch über mögliche Verletzungen der 26-köpfigen Besatzung ist nichts bekannt.
Das Schiff lag laut Yonhap zum Zeitpunkt der Explosion in Gewässern nahe den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Meerenge vor Anker. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor am Montag (Ortszeit) auf der Online-Plattform Truth Social geschrieben, dass der Iran ein südkoreanisches Frachtschiff beschossen habe.
4. Mai, 21.10 Uhr: USA melden Zerstörung iranischer Schnellboote
Die USA haben inmitten einer Waffenruhe im Iran-Krieg mehrere Schnellboote der Islamischen Republik zerstört. Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social von sieben Schiffen, der Kommandeur des zuständigen Regionalkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper, berichtete von sechs versenkten Booten.
Trump schrieb zur Begründung, der Iran habe einige in dem Krieg unbeteiligte Nationen angegriffen – darunter ein südkoreanisches Frachtschiff. Abgesehen von diesem Schiff sei bislang kein weiteres bei der Durchfahrt der Straße von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman zu Schaden gekommen.
Der staatliche iranische Rundfunk dementierte die Berichte über versenkte Schnellboote unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Militärquelle.
4. Mai, 21.09 Uhr: Oman meldet Angriff nahe der Straße von Hormus
Inmitten wachsender Spannungen im Iran-Krieg hat der Oman einen Angriff auf ein Wohngebäude gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency berichtete, dass der Angriff die Region um Buch getroffen habe.
Dabei handelt es sich um einer vom übrigen Staatsgebiet getrennte Exklave an der Straße von Hormus. Zunächst war nicht klar, von wem der Angriff ausging.
Bei dem Angriff seien ausländische Arbeiter verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur weiter unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Sie hätten schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten. Außerdem seien vier Fahrzeuge beschädigt worden. In einem benachbarten Haus gingen demnach Fensterscheiben zu Bruch. Die Behörden nahmen Ermittlungen zu dem Vorfall auf.
4. Mai, 17.57 Uhr: Großbrand nach iranischem Drohnenangriff
In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand ausgebrochen.
Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtete.
4. Mai, 15.29 Uhr: Iran definiert neue Kontrollzone in der Straße von Hormus
Die iranischen Streitkräfte haben in der Straße von Hormus eine neue Kontrollzone definiert.
Die mit den mächtigen Revolutionsgarden verbundene Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte dazu auf Telegram eine Karte, die den Bereich ausweist. Sie reicht demnach von der iranischen Insel Gheschm südlich im Persischen Golf bis nach Umm al-Kaiwain an die Nordwestküste der Vereinigten Arabischen Emirate.
Weiter östlich im Golf von Oman definiert die iranische Marine das Kontrollgebiet vom iranischen Küstenort Kuh-e Mobarak südlich bis zur emiratischen Hafenstadt Fudschaira.
4. Mai, 15.25 Uhr: Israel und Hisbollah greifen einander wieder gegenseitig an
Trotz formell geltender Waffenruhe bleibt die Lage im Südlibanon und Nordisrael angespannt. Israels Armee griff eigenen Angaben zufolge erneut Ziele der Hisbollah im Süden des Nachbarlandes an.
Sie sprach von Infrastruktur der Miliz. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es am Nachmittag, das israelische Militär habe mehrere Orte im Südlibanon bombardiert. Über mögliche Opfer dabei wurde zunächst nichts bekannt.
Bei Gefechten am Boden zwischen israelischen Soldaten und der vom Iran unterstützten Miliz seien unterdessen mindestens zwei Hisbollah-Mitglieder im Südlibanon ums Leben gekommen, hieß es aus libanesischen Sicherheitskreisen weiter. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe diesen Bericht.
4. Mai, 15.23 Uhr: Trumps Vorstoß verschärft Lage an Straße von Hormus
Die Lage an der blockierten Meerenge von Hormus verschärft sich nach einem neuen Vorstoß von US-Präsident Donald Trump.
Die US-Marine begann nach eigenen Angaben mit der von Trump angeordneten Befreiung festsitzender Schiffe im Rahmen der Initiative mit dem Titel "Projekt Freiheit". US-Zerstörer seien durch die Straße von Hormus in den Persischen Golf eingefahren, teilte das für Nahost zuständige Regionalkommando Centcom auf dem Portal X mit. Zwei Handelsschiffe unter US-Flagge hätten das Seegebiet verlassen können. Unabhängige Bestätigungen gab es zunächst nicht.
Die iranischen Streitkräfte hatten zuvor für sich in Anspruch genommen, US-Marineschiffe am Einlaufen in die Straße von Hormus gehindert zu haben.
4. Mai, 13.35 Uhr: US-Kriegsschiff von Raketen getroffen?
Die USA dementieren, dass die iranischen Streitkräfte ein US-Kriegsschiff angegriffen haben.
Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte auf X mit, Berichte iranischer Medien, dass ein Schiff von zwei Raketen getroffen worden sei, seien falsch.
Zuvor hatten iranische Nachrichtenagenturen mit Verbindung zu den mächtigen Revolutionsgarden über einen solchen Angriff berichtet. Berichtet wurde auch, dass US-Militärschiffe daran gehindert wurden, durch die Straße von Hormus zu fahren. Zu diesem angeblichen Vorfall äußerten sich die US-Streitkräfte zunächst nicht.
Nach Verkündung des Starts einer neuen US-Initiative, die die wichtige Meerenge für die Schifffahrt freimachen soll, hatte der Iran mehrere Warnungen ausgesprochen. Schiffe, die ohne Absprache mit dem Iran die Straße von Hormus befahren, könnten angegriffen werden, sagte der Kommandeur der zentralen Militärführung, Ali Abdollahi Aliabadi, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.
4. Mai, 11 Uhr: Fünf weitere Menschen im Iran hingerichtet
Im Iran sind fünf weitere Menschen in kurzer Folge hingerichtet worden.
Drei Männer seien am frühen Morgen im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar hingerichtet worden, berichtete die mit der iranischen Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan. Den Männern werde vorgeworfen, in der Stadt Maschad im Nordosten des Landes, an Protesten teilgenommen und an einer Verschwörung mit Verbindungen zu Israel beteiligt gewesen zu sein.
Erst am Samstag hatte der Iran zwei Männer hingerichtet. Der oberste Gerichtshof habe die Todesurteile wegen der Spionage für Israel und Kooperation mit dem israelischen Geheimdienst bestätigt, hieß es ebenfalls bei Misan. Die Männer hätten demnach vertrauliche Informationen weitergegeben.
4. Mai, 9.46 Uhr: Macron lehnt Beteiligung an Trumps Hormus-Mission ab
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Hilfe für in der Straße von Hormus feststeckende Schiffe begrüßt, eine französische Beteiligung aber ausgeschlossen.
"Wir werden uns nicht an irgendwelchen gewaltsamen Operationen beteiligen, zumal mir der Rahmen dafür nicht klar erscheint", sagte Macron bei einem Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) im armenischen Eriwan. "Ich weiß nicht, um welche Initiative es sich handelt."
Macron verwies auf das unter Führung Frankreichs und Großbritanniens geschmiedete internationale Bündnis für einen neutralen Marineeinsatz in der Meerenge nach einem Ende der Kampfhandlungen.
4. Mai, 6.27 Uhr: Neuer Angriff auf Schiff in Straße von Hormus
In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden.
Ein Tanker sei von "unbekannten Projektilen" getroffen worden, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) auf der Plattform X mit.
Der Vorfall ereignete sich demnach am Sonntagabend in der strategisch bedeutenden Meerenge, rund 145 Kilometer nördlich von Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Besatzung sei in Sicherheit und es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden.
4. Mai, 3 Uhr: Iran warnt USA vor Aktionen in der Straße von Hormus
Der Iran hat die USA vor Aktionen in der Straße von Hormus gewarnt.
Jede amerikanische Einmischung in der Meerenge werde als Verstoß gegen die Waffenruhe betrachtet, schrieb der Leiter der Sicherheitskommission im Parlament, Ebrahim Azizi, auf der Plattform X. Die Straße von Hormus und der Persische Golf würden nicht durch "Trumps wahnhafte Beiträge gesteuert".
Zuvor hatte US-Präsident Trump angekündigt, ab diesem Montag eine Initiative "Projekt Feriheit" zu starten, um Schiffen zu helfen, die wegen der Blockade der Straße von Hormus feststecken. Für den Fall etwaiger Behinderungen der Initiative drohte Trump, dagegen mit Härte vorzugehen.
Titelfoto: Joeal Calupitan/AP/dpa
