Nahost-Konflikt: Riesige Flotte ist auf dem Weg Richtung Iran
Nahost - US-Präsident Donald Trump hat die Verlegung einer "riesigen Flotte" in die Golfregion bekannt gegeben.
"Wir haben viele Schiffe in diese Richtung geschickt, nur für den Fall", sagte Trump am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One vor Journalisten. "Mir wäre es lieber, wenn nichts passiert, aber wir beobachten sie sehr genau", fügte er mit Blick auf das Regime in Teheran hinzu.
Im Laufe der Woche hatten US-Medien bereits berichtet, der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" sei von Manövern im Südchinesischen Meer in den Nahen Osten beordert worden.
Trump bestätigte nun die laufenden Vorbereitungen. "Wir beobachten den Iran", sagte Trump. Er sprach von einer "Armada" und einer "riesigen Flotte", fügte jedoch hinzu: "Vielleicht müssen wir sie gar nicht einsetzen."
Zuvor hatte der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden die USA und Israel vor "Fehlkalkulationen" und folgenschweren Konsequenzen eines Angriffs auf sein Land gewarnt.
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23. Januar, 6.47 Uhr: Riesige Flotte ist auf dem Weg Richtung Iran
US-Präsident Donald Trump schließt ein militärisches Eingreifen seines Landes im Iran weiterhin nicht aus.
"Wir haben eine riesige Flotte, die in diese Richtung unterwegs ist", sagte der Republikaner vor Journalisten auf dem Rückweg aus Davos nach Washington. "Und vielleicht müssen wir sie nicht einsetzen, wir werden sehen", fügte er hinzu. Viele Schiffe befänden sich nur für den Fall der Fälle auf dem Weg in die Region. "Ich würde es vorziehen, wenn nichts passiert, aber wir beobachten sie sehr genau", sagte Trump über den Iran.
Bereits Ende der vergangenen Woche hatten US-Medien berichtet, dass der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region seien. Der von einem Atomreaktor angetriebene Flugzeugträger transportiert normalerweise mehrere Tausend Soldaten sowie Dutzende Kampfflugzeuge und wird von Zerstörern der Marine begleitet.
22. Januar, 23 Uhr: Zehntausende demonstrieren gegen hohe Zahl an Morden unter arabischen Israelis
Im Norden Israels haben zehntausende Menschen gegen die zunehmende Gewalt innerhalb der arabisch-israelischen Gemeinschaft demonstriert.
Der Protestmarsch am Donnerstag in Sachnin fand parallel zu einem Generalstreik in mehreren von arabischen Israelis bewohnten Städten und Dörfern statt. Seit Anfang des Jahres wurden bereits mindestens 20 arabische Israelis getötet. Die Verbrechen, oft im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität, erhalten nach Ansicht der Betroffenen nicht genügend Aufmerksamkeit der israelischen Behörden.
Die Demonstranten trugen Schilder mit hebräischen und arabischen Slogans und skandierten "Arabisches Blut ist nicht billig".
Titelfoto: Bildmontage: Evan Vucci/AP/dpa, Fazry Ismail/Pool EPA/AP/dpa
