Nahost-Konflikt: Trump verspricht Schutz für Schiffe in der Straße von Hormus

Iran - Israels Armee meldet 1600 Iran-Einsätze seit Kriegsbeginn

Ein Kampfflugzeug der israelischen Luftwaffe feuert Leuchtraketen ab.  © Ariel Schalit/AP/dpa

Seit Beginn des jüngsten Kriegs mit dem Iran hat Israels Luftwaffe nach Militärangaben rund 1600 Einsätze geflogen. Dabei seien etwa 4000 Geschosse eingesetzt worden, erklärte der israelische Militärsprecher Effie Defrin.

Damit übersteige das Ausmaß der Angriffe bereits jene des gesamten zwölftägigen Kriegs im Juni vergangenen Jahres.

Die israelische Armee habe in diesem Zeitraum rund 300 Raketenabschussrampen im Iran zerstört, hieß es in einer Mitteilung der Armee. 

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"In den vergangenen 24 Stunden haben Hunderte Kampfjets und Flugzeuge gleichzeitig Hunderte Ziele im Iran und im Libanon angegriffen", hieß es weiter in der Mitteilung.

Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

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3. März, 22.12 Uhr: Deutsche Urlauber in Deutschland angekommen

Eine Sondermaschine der Fluggesellschaft Emirates mit deutschen Urlaubern an Bord ist von Dubai aus in Richtung München gut gelandet.

Der Flug "EK 8051" ist, wie erwartet, gegen 20.50 Uhr in München mit den betroffenen Passagieren unversehrt eingetroffen. 

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3. März, 21.54 Uhr: Trump verspricht Schutz für Schiffe in der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump will den vom Iran bedrohten Schiffsverkehr in der Straße von Hormus absichern - auch mit der eigenen Marine.

"Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen.

Donald Trump spricht von Schutz.  © Kay Nietfeld/dpa

3. März, 21.39 Uhr: Alle Verletzten nach Konsulat-Drohnenangriff in Dubai wohlauf

US-Außenminister Marco Rubio bestätigte einen Drohnenangriff in der Nähe des US-Konsulats in Dubai und erklärte, alle Mitarbeiter seien in Sicherheit.

"Eine Drohne ist leider auf einen Parkplatz neben dem Kanzleigebäude gefallen und hat dort einen Brand ausgelöst. Alle Mitarbeiter sind wohlauf", sagte Rubio Reportern in Washington.

3. März, 21.22 Uhr: "Vorfall mit Drohne" - Brand an US-Konsulat in Dubai

In der emiratischen Metropole Dubai ist nach einem mutmaßlich iranischen Drohnenangriff am US-Konsulat ein Feuer ausgebrochen.

Es habe dort einen "Vorfall mit einer Drohne" gegeben, teilte das Medienbüro der Stadt mit. Die Rettungskräfte hätten sofort reagiert, Verletzte habe es nicht gegeben.

Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefährdung keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen.

3. März, 21.17 Uhr: Luftangriff trifft die irakisch-kurdische Stadt Sulaimaniyya

Ein Luftangriff traf Sulaimaniyya im irakischen Kurdistan, die zweitgrößte Stadt der autonomen nördlichen Region, wie ein AFP-Korrespondent berichtete.

Der Angriff – entweder durch eine Drohne oder eine Rakete – erfolgte in der Nähe eines Gebäudes, das zuvor als Büro der Vereinten Nationen in der Stadt gedient hatte.

3. März, 21.07 Uhr: US-Militär setzt B-52-Langstreckenbomber im Iran ein

Bei den Einsätzen im Iran setzt das US-Militär nach eigenen Angaben Langstreckenbomber des Typs B-52 ein.

Diese seien zwischen den ersten 48 und 72 Stunden nach Beginn der Operation "Gewaltiger Zorn" am Samstag gestartet, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mit.

B-52-Bomber sind in der Lage, sogenannte Bunkerbrecher-Bomben zu transportieren.

Nach 72 Stunden zählte Centcom mehr als 1.700 Ziele, die die US-Streitkräfte im Iran angegriffen haben.

3. März, 20.57 Uhr: Oman fordert sofortige Waffenruhe im Iran-Krieg

Der Oman fordert eine sofortige Waffenruhe im Iran-Krieg und eine "Rückkehr zu verantwortlicher regionaler Diplomatie".

Nach Unterstützung aus "allen vier Ecken der Erde" zu einer Beendigung des Kriegs zwischen dem Iran einerseits und Israel sowie den USA andererseits schließe sich auch der Oman diesen Bemühungen an, teilte Außenminister Badr al-Busaidi mit. "Uns stehen Auswege zur Verfügung. Lasst sie uns nutzen."

3. März, 20.47 Uhr: Israelische Armee greift "versteckte unterirdische" Atomanlage im Iran an

Das israelische Militär gab bekannt, eine unterirdische Atomanlage im Iran angegriffen zu haben, in der Wissenschaftler nach eigenen Angaben "heimlich" an einer Schlüsselkomponente für eine Atomwaffe arbeiteten.

"Der israelische Militärgeheimdienst verfolgte weiterhin die Aktivitäten der Wissenschaftler und lokalisierte ihren neuen Standort an dieser Stelle so, dass ein präziser Angriff auf den geheimen unterirdischen Komplex möglich war", teilte das Militär mit.

Die israelische Armee hat "versteckte unterirdische" Atomanlage im Iran angegriffen.  © - / US-Marine / AFP

3. März, 20.26 Uhr: Frankreich schickt Luftabwehrsysteme und Fregatte nach Zypern

Präsident Emmanuel Macron sagte am Dienstag, Frankreich werde nach einem Drohnenangriff auf einen britischen Stützpunkt auf Zypern zusätzliche Luftverteidigungskräfte und eine französische Fregatte dorthin entsenden.

"Ich habe beschlossen, zusätzliche Luftverteidigungskräfte und die französische Fregatte Languedoc zu entsenden, die heute Abend vor der Küste Zyperns eintreffen wird“, sagte er in einer Fernsehansprache.

3. März, 20.11 Uhr: Selenskyj bietet Golfstaaten Hilfe bei Drohnenabwehr an

Die Ukraine hat ihre Erfahrung bei der Abwehr von Kampfdrohnen iranischer Bauart den von Teheran angegriffenen Staaten des Persischen Golfs angeboten.

"Die ukrainische Expertise beim Schutz vor Schahed-Drohnen ist derzeit die größte in der Welt und eben die Schahed-Drohnen sind die größte Herausforderung dort", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft.

Es sei klar, warum Kiew derart viele Anfragen erhalte, ohne konkret zu werden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bot den Golfstaaten seine Hilfe an.  © Ansgar Haase/dpa

3. März, 19.28 Uhr: Mehrere Geschosse aus dem Libanon auf Israel abgefeuert

Am Abend wurden mehrere Geschosse aus dem Libanon auf Israel abgefeuert, die meisten davon wurden jedoch abgefangen, teilte das Militär mit.

"Mehrere Geschosse, die aus dem Libanon auf israelisches Gebiet eingedrungen sind, wurden identifiziert. Die meisten Geschosse wurden abgefangen, ein weiteres Geschoss stürzte in ein unbebautes Gebiet", hieß es in einer Militärmitteilung.

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