Nahost-Konflikt: US-Angriffe auf Ziele im Iran und Minenleger-Boote
Israel/Iran - Trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen zur Beilegung des Kriegs hat das US-Militär Ziele im Iran angegriffen.
Im Süden des Landes wurden Raketenstellungen getroffen und im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen sollten, wie das US-Militär mitteilte.
Unterdessen brachte US-Präsident Donald Trump mit Blick auf die Verhandlungen eine mögliche Kompromisslösung für den Umgang mit Irans angereichertem Uran ins Spiel.
Ein Sprecher des Regionalkommandos der US-Streitkräfte für den Nahen Osten (Centcom) erklärte, die jüngsten "Angriffe zur Selbstverteidigung" dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch das iranische Militär.
Die US-Armee übe sich im Rahmen der aktuellen Waffenruhe in Zurückhaltung, verteidige aber ihre eigenen Verbände.
Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben. Das US-Militär machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern und nannte keine weiteren Details zu den Angriffen auf iranische Ziele.
Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.
26. Mai, 6.34 Uhr: Hunger in Afrika
Der Iran-Krieg und die Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute Straße von Hormus hat in vielen Teilen der Welt etwa höhere Öl- und Benzinpreise zur Folge.
In Afrika, wo das Durchschnittseinkommen der Bevölkerung deutlich unter dem europäischen liegt und viele Menschen in Armut leben, sind die Preissteigerungen besonders dramatisch für die Menschen. Weil Lebensmittel teurer werden und etwa Düngemittel-Importe aus der Golfregion eine wichtige Rolle spielen, könnten sich in Krisen- und Konfliktstaaten Hungerkrisen verschlimmern. Hilfsmaßnahmen drohen teurer zu werden.
"Viele Staaten haben sich noch nicht von den Folgen der Corona-Pandemie und den wirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine erholt – jetzt droht der Iran-Krieg die Lage noch mal deutlich zu verschärfen und bedroht weltweit, aber vor allem in Afrika, ganze Existenzen", sagt Miriam Wiemers von der Welthungerhilfe.
26. Mai, 6.27 Uhr: Trump fordert von arabischen Staaten Annäherung an Israel
Am Montag hatte Trump muslimisch geprägte Länder mit Blick auf die Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Kriegs zu einer Annäherung an Israel aufgefordert.
Er schwärmte auf seiner Plattform Truth Social bereits von einer stabilen Zusammenarbeit dieser Länder mit Israel, obwohl es schwere Spannungen und teils offene Feindschaft zwischen ihnen gibt. Trumps Vision: "Der Nahe Osten wäre geeint, mächtig und wirtschaftlich stark – vielleicht wie keine andere Region irgendwo auf der Welt!"
Trump drängte Saudi-Arabien, Katar, Pakistan, die Türkei, Ägypten und Jordanien, sich den sogenannten Abraham-Abkommen für eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel anzuschließen. Trump schrieb sogar, dass er sich vorstellen könne, den Iran einzubinden. Falls die Islamische Republik ein Abkommen mit den USA unterzeichne, wäre es eine "Ehre", auch Iran Teil einer "beispiellosen Weltkoalition" werden zu lassen, schrieb Trump. Ein Beitreten jener Staaten zu den Abkommen gilt zum jetzigen Zeitpunkt als ziemlich unrealistisch.
26. Mai, 6.23 Uhr: Milliarden-Zahlung an Iran für Unterschrift?
Ebenfalls in Doha zugegen war demnach der iranische Zentralbankchef Abdolnasser Hemmati, um dort die Freigabe von iranischen Auslandsvermögen zu prüfen.
In katarischen Finanzinstituten sind seit Jahren Vermögenswerte aus dem iranischen Ölgeschäft eingefroren. Eine Freigabe dieser Mittel könnte ein erster Schritt in Richtung der Aufhebung von Sanktionen gegen Teheran bedeuten und womöglich Teil eines Abkommens für ein Kriegsende sein.
Der Sprecher des Außenministeriums in Doha widersprach unterdessen Berichten, wonach der Golfstaat dem Iran für die Unterzeichnung eines Abkommens 12 Milliarden US-Dollar geboten haben soll. Solche Gerüchte würden von jenen verbreitet, die die diplomatischen Bemühungen untergraben wollten, hieß es aus Katar.
26. Mai, 6.21 Uhr: Atomprogramm als Streitpunkt in Verhandlungen
Der Umgang mit Irans Atomprogramm ist einer der Knackpunkte der aktuellen Verhandlungen für eine Beilegung des Kriegs. Die iranische Führung bestand bislang auf ihrem Recht, Uran zu zivilen Zwecken anzureichern, und strebt nach eigenen Angaben nicht nach Atomwaffen.
Am Wochenende hatte Trump angekündigt, dass ein Rahmenabkommen mit dem Iran "weitgehend" ausgehandelt worden sei. Später trat er aber wieder auf die Bremse. Eine iranische Delegation reiste für Gespräche in die katarische Hauptstadt Doha. Wie die iranische Nachrichtenagentur Irib berichtete, wollen Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi die Führung Katars über die Verhandlungen informieren.
Bis zum Inkrafttreten der Waffenruhe Anfang April hatte der Iran als Vergeltung für die US-Angriffe auch immer wieder Ziele in Katar angegriffen.
26. Mai, 6.19 Uhr: Angereichertes Uran wird laut Trump zerstört werden
Erklärtes Kriegsziel der USA und Israels ist es, den Iran davon abzuhalten, Atombomben zu entwickeln. Besonders kritisch sieht die US-Regierung dabei Irans Anreicherung von Uran, das als Rohstoff zum Bombenbau dienen könnte.
Trump erklärte in sozialen Medien, der Iran müsse sein bisher angereichertes Uran entweder "sofort" zur Vernichtung an die USA übergeben oder etwa einer Zerstörung unter Aufsicht im Iran zustimmen.
Der Prozess solle von Atomenergie-Experten überwacht werden, schrieb Trump und verwies dabei auf die "Atomenergie-Kommission". Unklar war zunächst, ob er damit eine US-Behörde oder möglicherweise die Internationale Atomenergie-Organisation IAEA mit Sitz in Wien meinte.
26. Mai, 6 Uhr: Meerenge als Zankapfel
Obwohl die Waffenruhe im Iran-Krieg weitestgehend hält, hat es rund um die Straße von Hormus schon mehrere gegenseitige Angriffe gegeben.
Anfang Mai etwa attackierte der Iran US-Militärschiffe in der Meerenge mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an.
Nach dem Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar brachte Teheran die Schifffahrt in der Straße von Hormus mit Angriffen und Drohungen praktisch zum Erliegen. Die Iraner sollen die Meerenge auch vermint haben. Die Passage ist entscheidend für den Export von Dünger, Öl und Flüssiggas aus den Staaten des Persischen Golfs. Infolge der Blockade stiegen die Weltmarktpreise rasant an. Das US-Militär reagierte mit einer Blockade iranischer Häfen - vor allem, um den Iran am Export von Öl zu hindern.
25. Mai, 21.01 Uhr: Netanjahu stellt klar: "Befinden uns im Krieg mit der Hisbollah"
Israel befindet sich laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) in einem "Krieg mit der Hisbollah". Die Angriffe würden verstärkt und die Intensität erhöht, kündigte Netanjahu auf Telegram an.
Die Hisbollah-Miliz greife Israel mit verschiedenen Arten von Drohnen an, sagte Netanjahu weiter. Ein Spezialteam arbeite daran, dieses Problem zu lösen.
25. Mai, 17.28 Uhr: Modschtaba Chamenei laut Iran nur "oberflächlich" verletzt
Der oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei (56) ist nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums am ersten Tag der Angriffe Israels und der USA auf den Iran Ende Februar nur "oberflächlich" verletzt worden.
Chamenei sei am 28. Februar mittags in ein Teheraner Krankenhaus in den Operationssaal gekommen, habe die Klinik aber schon am frühen Morgen danach wieder verlassen können, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpour, der Nachrichtenagentur ILNA.
Der 56-jährige Chamenei war seit seiner Ernennung zum obersten Führer am 8. März nicht mehr öffentlich aufgetreten und hatte nur schriftliche Erklärungen veröffentlicht, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand genährt hatte. Im März hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) erklärt, Modschtaba Chamenei sei "vermutlich am Leben, verwundet und entstellt".
25. Mai, 16.24 Uhr: Trump fordert muslimische Länder zu Abkommen mit Israel auf
US-Präsident Donald Trump (79) hat mehrere Länder der muslimischen Welt aufgerufen, im Zuge einer möglichen Friedensvereinbarung mit dem Iran den so genannten Abraham-Abkommen über eine Normalisierung der Beziehungen mit Israel beizutreten.
In einem langen Beitrag auf seinem Netzwerk Truth Social listete Trump am Montag die Länder auf, mit deren Führung er am Samstag über Möglichkeiten zur Beendigung des Iran-Kriegs gesprochen hätte. Für diese Länder, die Türkei, Ägypten, Saudi-Arabien, Katar, Jordanien und Pakistan, sollte es "verpflichtend" sein, gleichzeitig die Abraham-Abkommen zu unterzeichnen.
"Es wäre möglich, dass ein oder zwei (der Länder) einen Grund haben, nicht mitzumachen, und das würde auch akzeptiert werden, aber die meisten sollten dazu bereit und willens sein, und so diese Vereinbarung mit dem Iran zu einem weit historischeren Ereignis zu machen, als es sonst sein würde", schrieb Trump weiter. Saudi-Arabien und Katar sollten sofort unterschreiben und alle anderen folgen. "Wenn sie es nicht tun, sollten sie nicht Teil dieses Deals sein, weil es schlechte Absichten zeigt."
25. Mai, 16.20 Uhr: Ölpreise gefallen - Aussicht auf Entspannung in Nahost
Die Ölpreise sind mit den Anzeichen für eine mögliche Entspannung im Iran-Krieg am Pfingstmontag deutlich gesunken.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli fiel auf 98,55 US-Dollar. Damit gab die Referenzsorte um 4,99 Prozent nach.
25. Mai, 15.27 Uhr: Iranische Delegation reist zu Gesprächen nach Katar
Inmitten von Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran reist eine iranische Delegation in die katarische Hauptstadt Doha.
Wie die iranische Nachrichtenagentur Irib mitteilte, wollen der iranische Verhandlungsführer und Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf (64) und Außenminister Abbas Araghtschi (63) die Führung Katars über Einzelheiten der Verhandlungen mit den USA informieren.
25. Mai, 13.17 Uhr: Diskussion zu Nuklearprogramm nach Rahmenabkommen
In der Diskussion um ein Abkommen im Iran-Krieg will der Iran nach eigenen Angaben erst nach Abschluss eines Rahmenabkommens über sein Atomprogramm verhandeln. Aktuell werde nicht "über die Einzelheiten des Nuklearprogramms gesprochen", sagte der Außenamtssprecher Ismail Baghai vor Pressevertretern.
Baghai antwortete auf eine Frage zu Medienberichten über eine neue Frist in den Verhandlungen. Das Rahmenabkommen wird von den Verhandlern als Memorandum of Understanding bezeichnet und soll 14 Punkte umfassen.
"Diese 14-Punkte-Vereinbarung konzentriert sich auf die Beendigung des Krieges, und sollte diese Vereinbarung zustande kommen, werden innerhalb eines Zeitraums von 60 Tagen auch Gespräche über Themen im Zusammenhang mit dem Nuklearprogramm geführt werden", sagte Baghai.
Die Position unterscheidet sich kaum von früheren Verhandlungspositionen Irans. So hatte Teheran wiederholt gefordert, dass zuerst der Krieg beigelegt und die US-Seeblockade für Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, aufgehoben werden müsse. Erst dann könne über das Atomprogramm verhandelt werden.
25. Mai, 11.46 Uhr: Hisbollah-Chef ruft zum Sturz der Regierung im Libanon auf
Hisbollah-Generalsekretär Naim Kassim hat die Menschen im Libanon zum Sturz der Regierung aufgerufen. "Die Menschen haben das Recht, auf die Straße zu gehen und die Regierung zu stürzen", sagte Kassim in einer im Fernsehen übertragenen Rede am Sonntagabend.
"Wenn diese Regierung nicht in der Lage ist, Souveränität (im Krieg mit Israel) herzustellen, dann sollte sie gehen." Die Regierung bezeichnete er als "amerikanisch-israelisches Projekt, das die Institutionen des Landes angreift". Kassim wies Forderungen über eine Entwaffnung der vom Iran unterstützten Hisbollah erneut zurück.
"Wir werden die Waffen so lange in unseren Händen halten, bis der libanesische Staat in der Lage ist, seine Pflicht zu erfüllen zum Schutz und Erhalt des Libanon, seines Volkes und seiner Ressourcen", sagte Kassim dem Hisbollah-Sender al-Manar zufolge. Die Behörden des Landes könnten im Vorgehen gegen die schiitische Organisation nicht "handeln, wie es ihnen gefällt".
25. Mai, 9.26 Uhr: Weitere Hinrichtung im Iran in Zusammenhang mit Protesten
In Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar ist im Iran erneut ein Mann hingerichtet worden. Der Mann soll Schüsse auf Sicherheitskräfte abgegeben und in der Region der Stadt Isfahan ein Regierungsgebäude angegriffen haben, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.
Der Mann sei am Morgen gehängt worden, nachdem der Oberste Gerichtshof das Urteil bestätigt hatte. Die Nachrichtenagentur verbreitete Videomaterial eines Vorfalls, der eine Plünderung zeigen soll.
Die Exekution kommt während einer Hinrichtungswelle im Iran. Derzeit werden nach den Massenprotesten von Anfang des Jahres, die die Führung des Landes brutal niederschlagen ließ, und in Zusammenhang mit Spionagevorwürfen viele Todesurteile vollstreckt.
25. Mai, 7.35 Uhr: Atomfrage wohl weiterhin ungeklärt
Am Samstag hatte Trump erklärt, dass ein Rahmenabkommen "weitgehend" ausgehandelt sei. "Die letzten Aspekte und Details des Abkommens werden derzeit besprochen und sollen in Kürze bekanntgegeben werden", schrieb er.
US-Medien berichteten danach unter Berufung auf einen ranghohen Beamten des Weißen Hauses, eine Zustimmung der iranischen Führung zu einem Rahmenabkommen könnte mehrere Tage dauern. Man sei optimistisch, das Ganze könne aber auch noch scheitern. Wichtige Punkte wie die Frage, ob der Iran sein Atomprogramm dauerhaft abbauen wird, sind demnach weiterhin ungeklärt.
Das Abkommen würde die für den globalen Ölhandel wichtige Straße von Hormus wieder öffnen und den Iran zur Entsorgung seines hochangereicherten Urans verpflichten, zitierte die "New York Times" den US-Beamten. Wie Teheran dies bewerkstelligen soll, werde jedoch noch verhandelt, hieß es.
25. Mai, 7.13 Uhr: Iran strebt laut Präsident keine Atomwaffen an
Die US-Blockade iranischer Häfen bleibe so lange vollständig in Kraft, bis eine Vereinbarung erzielt, bestätigt und unterzeichnet sei, schrieb Trump. Die Führung der Islamischen Republik müsse verstehen, dass sie keine Atomwaffen haben dürfe.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian sagte am Sonntag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, sein Land sei "bereit, der Welt zu versichern, dass wir keine Atomwaffen anstreben". Gleichzeitig betonte er demnach aber, dass die iranischen Verhandlungsführer "keine Kompromisse eingehen werden, wenn es um die Ehre und Würde des Landes geht".
Die den Revolutionsgarden - Irans Elitestreitmacht - nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Sonntag unter Berufung auf eine informierte Quelle, es bestünden weiterhin Meinungsverschiedenheiten in ein oder zwei Punkten. Sie seien "aufgrund der Hindernisse seitens der USA" noch nicht endgültig geklärt. Über den Inhalt wurde nichts mitgeteilt. Es hieß lediglich, der Iran beharre auf seinen Rechten und das Abkommen könne nicht besiegelt werden, solange die Hindernisse nicht ausgeräumt seien.
25. Mai, 7.02 Uhr: Trump tritt Skeptikern entgegen
Am Sonntag trat Trump Skeptikern entgegen, die es auch in den Reihen seiner Republikaner gibt, und verteidigte sein Vorgehen.
Anders als seine Vorgänger, die das Problem schon vor Jahren hätten lösen sollen, mache er keine schlechten Deals, schrieb er auf Truth Social. Wenn er ein Abkommen schließe, werde es ein gutes und solides sein.
In einem Telefonat mit den Staats- und Regierungschefs arabischer und anderer muslimisch geprägter Länder habe Trump am Samstag gesagt, dass er von ihnen eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel erwarte, falls er ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Krieges erreiche, zitierte das US-Nachrichtenportal "Axios" zwei US-Beamte.
Die Anführer Saudi-Arabiens, Katars und Pakistans seien überrascht gewesen. "Es herrschte Stille in der Leitung, und Trump scherzte und fragte, ob sie noch da seien", wurde einer der Beamten zitiert.
25. Mai, 6 Uhr: Trump will Abraham-Abkommen laut Berichten ausweiten
Trump hatte 2020 in seiner ersten Amtszeit die sogenannten Abraham-Abkommen auf den Weg gebracht. In der Folge normalisierten die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Marokko und der Sudan ihre Beziehungen zu Israel.
Er wolle, dass jene Länder, die den Abkommen noch nicht beigetreten sind, dies tun und ihre Beziehungen zu Israel normalisieren, berichtete "Axios". Der Iran-Experte Danny Citrinowicz schrieb auf X, den "falschen Erwartungen" bezüglich einer Normalisierung der saudisch-israelischen Beziehungen müsse "ein Ende gesetzt werden".
In Saudi-Arabien herrsche heute die Ansicht vor, dass Israel zu einer Hauptursache regionaler Instabilität geworden sei "und in mancher Hinsicht sogar als destabilisierender als der Iran angesehen wird".
Israels Regierung hat Medienberichten zufolge große Sorge, dass Trump einen aus ihrer Sicht "schlechten Deal" mit Teheran abschließen könnte.
Titelfoto: Vahid Salemi/AP/dpa
