Nahost-Konflikt: Zehn Palästinenser bei Angriffen in Gaza getötet

Nahost - Die iranische Führung knüpft eine diplomatische Lösung des Konflikts mit den USA weiter an eine Erfüllung von sieben Bedingungen.

Der iranischer Generalmajor Mohsen Resai (72).  © Vahid Salemi/AP/dpa

Der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, Mohsen Resai (72), erklärte auf X, sobald diese Bedingungen erfüllt seien, stehe der Weg der Diplomatie offen. Im Falle einer erneuten militärischen Eskalation drohte Resai mit dem Einsatz neuartiger Waffen und vernichtenden Schlägen.

Berichten zufolge sollen die USA unter anderem alle Kampfhandlungen gegen den Iran und dessen Verbündete in der Region, wie die Hisbollah im Libanon, einstellen.

Außerdem sollen die Seeblockade gegen iranische Häfen und Schiffe beendet, Sanktionen sowie das Verbot von Ölexporten aufgehoben und eingefrorene iranische Vermögenswerte freigegeben werden. Der Iran verlangt demnach auch Reparationen für Kriegsschäden.

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Es gilt als unwahrscheinlich, dass die US-Regierung die Maximalforderungen vorab erfüllen wird.

Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24 -Newsticker.

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1. November, 12.37 Uhr: Zehn Palästinenser bei Angriffen in Gaza getötet

Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind laut einem Medienbericht mindestens zehn Palästinenser getötet worden, darunter ein Minderjähriger.

Fünf Menschen seien bei einem Drohnenangriff im Gebiet al-Mawasi westlich von Chan Junis getötet worden, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Es habe auch mehrere Verletzte gegeben. 

Drei weitere Palästinenser seien bei einem anderen Angriff israelischer Truppen westlich der Stadt Gaza getötet worden, darunter auch ein Minderjähriger. Insgesamt seien seit dem Morgengrauen zehn Palästinenser im Gazastreifen bei Angriffen ums Leben gekommen.

Zu den weiteren zwei Toten meldete Wafa keine weiteren Details. Die israelische Armee teilte auf Anfrage mit, man habe "mehrere Mitglieder bewaffneter Gruppen im Norden und Süden des Gazastreifens angegriffen". 

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Trotz der seit Oktober 2025 geltenden Waffenruhe kommt es im Gazastreifen immer wieder zu tödlichen Zwischenfällen.  © Abed Rahim Khatib/dpa

1. November, 10.14 Uhr: Opposition warnt vor neuem Krieg mit Iran unter Netanjahu

Der israelische Oppositionspolitiker Jair Golan (64) hat eindringlich vor einem neuen Krieg mit Iran unter der Führung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (77) gewarnt.

Netanjahu fehle das Vertrauen der Öffentlichkeit, um eine solche militärische Auseinandersetzung zu führen, schrieb der Vorsitzende der linksliberalen Demokraten auf der Plattform X und forderte die rasche Bildung einer alternativen Regierung.

Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Konfrontation mit dem Iran steige, schrieb Golan weiter. Israel befinde sich inzwischen in einer Situation wiederkehrender militärischer Konfrontationen mit dem Iran.

Israels Sicherheit dürfe nicht zum "Werkzeug in Netanjahus Kampf um sein politisches Überleben" werden.

1. November, 7.25 Uhr: Israels Präsident kündigt Gespräche zur Bildung der Regierung an

Israels Präsident Izchak Herzog (66) beginnt am Mittwoch seine Konsultationen zur Regierungsbildung mit den in die Knesset gewählten Parteien.

Traditionell wählt der Präsident den Kandidaten aus, dem er die besten Chancen auf eine parlamentarische Mehrheit einräumt, anstatt automatisch den Vorsitzenden der größten Partei zu benennen. 

Dies wäre der amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (77), dessen rechtskonservative Likud-Partei mit 27 von 120 Sitzen als stärkste Fraktion aus der Parlamentswahl am Dienstag hervorging. Der Oppositionskandidat Gadi Eisenkot (66) kam mit seiner neu gegründeten Partei Jaschar auf 21 Sitze. 

Da weder das regierende Bündnis noch der Oppositionsblock die erforderliche Mehrheit von 61 Sitzen erreichten, führt das Wahlergebnis zu einer parlamentarischen Pattsituation. 

Keines der politischen Lager in Israel erreicht die erforderliche Mehrheit von 61 Sitzen. Nun liegt die Initiative beim israelischen Präsidenten Izchak Herzog (66).  © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

31. Oktober, 15.30 Uhr: Chamenei droht mit "geografisch uneingeschränkter Antwort"

Irans Oberster Führer Modschtaba Chamenei hat die USA vor neuen Angriffen auf sein Land gewarnt und mit Vergeltung gedroht.

"Auf jede Art von Bedrohung muss eine sofortige, wirkungsvolle und geografisch uneingeschränkte Antwort folgen", erklärte Chamenei vor führenden iranischen Militärkommandanten, wie aus einer am Samstag veröffentlichten Erklärung hervorging. Sollte "der Feind" den Iran attackieren und neue Auseinandersetzungen provozieren, werde Teheran "den Zeitpunkt und die Bedingungen für ihr Ende festlegen".

Auch die iranische Armee warnte vor den Folgen neuer US-Angriffe. Sollte US-Präsident Donald Trump "erneut zu regionalen Abenteuern aufbrechen, werden die Flammen des Krieges zweifellos ein weitaus größeres geografisches Gebiet erfassen", erklärte Armeesprecher Mohammed Akraminia im Onlinedienst X.

31. Oktober, 8.15 Uhr: Jemenitische Huthi-Miliz attackiert Präsidentenpalast in Aden

Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat nach Angaben eines Polizeivertreters den Präsidentenpalast in der südjemenitischen Stadt Aden angegriffen.

Der Beamte teilte der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit, das Gebäude sei mit zwei Raketen attackiert worden. Kurz zuvor hatte ein AFP-Journalist zwei Explosionen gehört. Augenzeugen berichteten von Krankenwagen, die nach der Attacke in den Gebäudekomplex fuhren.

Aden ist der Sitz der international anerkannten jemenitischen Regierung, gegen die die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz seit Jahren einen blutigen Bürgerkrieg führt. Die Gebäude des Palastkomplexes werden auch von Streitkräften Saudi-Arabiens genutzt, das die Regierung in Aden unterstützt und eine Militärkoalition gegen die Huthis anführt. Erst am Mittwoch hatten die Huthis das Flughafengelände in Aden attackiert.

30. Oktober, 15.34 Uhr: Oman meldet Angriff auf Handelsschiff

Ein unter panamaischer Flagge fahrendes Schiff ist nach Angaben aus dem Oman in der Straße von Hormus angegriffen worden.

An Bord des Handelsschiffes "RITI" sei ein Feuer ausgebrochen, teilte die Marine mit. 25 Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht und medizinisch versorgt worden. Demnach ereignete sich der Angriff, als sich das Schiff rund drei Kilometer vor der Küste des omanischen Gouvernements Musandam befand.

Angaben zu den Angreifern oder zur Art des Angriffs machte die Marine zunächst nicht.

Die Lage in der Straße von Hormus bleibt angespannt. Erneut kommt es zu einem Angriff.  © Ali Haider/dpa

30. Oktober, 15.32 Uhr: Katarische Unterhändler in Teheran zu Gesprächen eingetroffen

Inmitten Spekulationen um neue militärische Eskalationen zwischen den USA und dem Iran sind katarische Unterhändler in Irans Hauptstadt Teheran eingetroffen. Die hochrangige Delegation aus dem Emirat treffe sich mit iranischen Spitzenpolitikern, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.

Katar gilt als zentraler Vermittlerstaat im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. In den vergangenen Tagen waren mehrfach hochrangige Delegationen aus der Region für Gespräche nach Teheran gereist. US-Medien hatten zudem über einen neuen diplomatischen Vorstoß der US-Regierung berichtet. 

Angesichts Truppenaufbaus des US-Militärs in der Region und verstärkten iranischen Angriffen auf Schiffe am Golf wird jedoch auch über einen erneuten Ausbruch des Kriegs nach den Midterms in den USA spekuliert.

30. Oktober, 8.30 Uhr: Behörde meldet Angriff mit Haftminen in Straße von Hormus

Die britische Behörde für Sicherheit in der Seeschifffahrt (UKMTO) meldet eine neue Angriffstaktik in der Straße von Hormus.

Auf einem Tanker brach ein Feuer aus, nachdem sich ein kleines Boot genähert und Haftminen am Rumpf angebracht hatte, wie UKMTO unter Berufung auf einen verifizierten Bericht mitteilte.

Explosionen hätten im Maschinenraum Feuer ausgelöst und das Schiff kurzzeitig manövrierunfähig gemacht. Die Besatzung sei in Sicherheit und es seien keine Umweltschäden berichtet worden, hieß es weiter. Das Feuer sei gelöscht und das Schiff unterwegs zu einem Hafen.

Britischen Behörden zufolge gab es in der Straße von Hormus einen Angriff mit Haftminen. (Symbolfoto)  © Amirhosein Khorgooi/ISNA via AP/dpa

29. Oktober, 19.58 Uhr: Alle Stimmen ausgezählt - Patt nach Wahl in Israel

Nach Auszählung aller Stimmen haben bei der Parlamentswahl in Israel sowohl die Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu als auch das Oppositionslager von Gadi Eisenkot eine absolute Mehrheit verfehlt.

Die bisherige Koalition aus rechten, rechtsextremen und religiösen Parteien kommt auf 53 Sitze im Parlament (2022: 64 Sitze), wie mehrere israelische Medien am Abend nach Ende der Auszählung meldeten - für eine Mehrheit bräuchte es 61 Mandate. 

Die rechtskonservative Likud-Partei von Ministerpräsident Netanjahu verliert demnach fünf Sitze, bleibt mit 27 Mandaten jedoch die stärkste Partei im Parlament (Knesset). Als zweitstärkste Kraft geht den Angaben zufolge die von Eisenkot neu gegründete Mitte-Partei Jaschar mit 21 Sitzen aus der Wahl hervor. Das Oppositionsbündnis vereint demnach insgesamt 48 Mandate auf sich.

Das Ergebnis führt zu einem Patt im Parlament - und zu einer schwierigen Regierungsbildung.

Nach Auszählung aller Stimmen liegt das Lager von Ministerpräsident Netanjahu zwar vorn, verfehlt aber wie die Opposition eine Mehrheit.  © Gil Cohen-Magen/dpa

29. Oktober, 16.18 Uhr: Abbas hofft nach Israels Wahl auf neuen Friedensdialog

Nach der Parlamentswahl in Israel hofft der palästinensische Präsident Mahmud Abbas auf einen neuen Dialog über Frieden mit der künftigen israelischen Regierung.

Die palästinensische Führung habe "Israel seit vielen Jahren im Streben nach Frieden die Hand gereicht", zitierte die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa Abbas bei einem Treffen mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulidis in Nikosia. Abbas hat in der palästinensischen Bevölkerung nur wenig Rückhalt.

Nach Israels Parlamentswahl wirbt der palästinensische Präsident Abbas für eine neue Friedensinitiative.  © Alex Brandon/Pool AP/dpa

29. Oktober, 16.14 Uhr: Humanitäre Krise im Jemen wächst

Die Lage für die Menschen in der von den Huthi-Rebellen belagerten Stadt Tais im Jemen spitzt sich nach Angaben von Menschenrechts- und Hilfsorganisationen weiter dramatisch zu.

Es herrsche ein akuter Mangel an Treibstoff, Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und Kochgas, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) mit. "Die Huthi können die humanitäre Katastrophe, die sie bei der Zivilbevölkerung verursachen, nicht mit der Belagerung von Tais rechtfertigen", sagte Niku Dschafarnia, Jemen-Expertin bei HRW.

Die Rebellen müssten unverzüglich die Einfuhr von Lebensmitteln, Treibstoff, Medikamenten und Wasser sowie die Lieferung humanitärer Hilfe ermöglichen, um weiteres Leid zu verhindern.

Die humanitäre Lage für die Bewohner in Tais im Südjemen verschärft sich mit jedem Tag. Hilfsorganisationen schlagen Alarm.  © Abdulnasser Alseddik/AP/dpa

29. Oktober, 7.28 Uhr: Netanjahus Partei erhebt massive Wahlbetrugsvorwürfe

Netanjahus Partei äußert massive Wahlbetrugsvorwürfe.

"Die Wahlen im Staat Israel wurden von arabischen Parteien gestohlen, die den Terrorismus und die Vernichtung des jüdischen Staates unterstützen", hieß es in einer Likud-Mitteilung. Die Partei sprach von schweren Straftaten, darunter Bestechung, Drohungen, Gewalt, Fälschungen und Einsatz verbotener Software zur Mobilisierung von Wählern. Die Vorwürfe ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Nach eigenen Angaben übermittelte die Likud-Partei der Polizei, dem Inlandsgeheimdienst Schin Bet und dem Zentralen Wahlkomitee "Hunderte Zeugenaussagen und Beweise für Wahlbetrug in zahlreichen arabischen Wahllokalen". Sie forderte eine umfassende Untersuchung und strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen. Die Integrität der Wahlen sei "massiv beeinträchtigt" worden, behauptete die Partei.

Das Zentrale Wahlkomitee teilte laut "ynet" mit, es werde die Beschwerde prüfen. Eine solche Überprüfung von Eingaben der Parteien zu möglichen Unregelmäßigkeiten gehört zum regulären Verfahren nach einer Wahl.

Die Likud-Partei unter dem Vorsitzenden Benjamin Netanjahu (77) erhebt drastische Wahlbetrugsvorwürfe.  © Yonatan Sindel/Pool Flash90 via AP/dpa

29. Oktober, 7.20 Uhr: Vance lotet mit Iran Chance auf Verhandlungen aus

Die US-Regierung und regionale Vermittler haben Medienberichten zufolge neue Anstrengungen für eine diplomatische Lösung des Konflikts mit dem Iran unternommen.

Zum einen soll US-Vizepräsident JD Vance (42) ein Schreiben an Mohsen Resai, Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, geschickt haben, um Möglichkeiten für Verhandlungen auszuloten. Zum anderen sollen die Vermittler um Katar den Iran dazu drängen, UN-Inspektoren Zugang zu seinen bombardierten Atomanlagen zu gewähren. Offizielle Bestätigungen dafür liegen nicht vor.

Wie das "Wall Street Journal" unter Verweis auf ungenannte Quellen berichtete, will Vance mit seinem Vorstoß angeblich in Erfahrung bringen, ob sich geplante Militärschläge gegen den Iran noch auf diplomatischem Wege abwenden lassen. Zuvor hatte die US-Zeitung berichtet, die USA hätten mehrere arabische Golfstaaten aufgefordert, sich auf einen kurzen, intensiven Militäreinsatz nach den US-Zwischenwahlen am 3. November einzustellen.

US-Vizepräsident JD Vance (42) lotet laut Medienberichten mit dem Iran die Chance auf Verhandlungen aus.  © Tierney L. Cross/Pool The New York Times/AP/dpa

28. Oktober, 19.02 Uhr: Huthi greifen Flughafen in Aden an

Die Huthi-Rebellen im Jemen haben nach Angaben der international anerkannten Regierung erneut den internationalen Flughafen der südlichen Hafenstadt Aden angegriffen.

Die staatliche Nachrichtenagentur Saba berichtete unter Berufung auf das Verkehrsministerium, der Flughafen sei mit mehreren ballistischen Raketen angegriffen worden. In den vergangenen Tagen sei der Flughafen bereits sechsmal attackiert worden.

Die wiederholten Angriffe auf die wichtige zivile Einrichtung gefährdeten das Leben von Passagieren, Besatzungsmitgliedern und Flughafenpersonal, hieß es in der Erklärung. Zudem könnten sie den Reiseverkehr sowie humanitäre Hilfsmaßnahmen beeinträchtigen. Das Ministerium machte die Huthi für die Angriffe und deren Folgen verantwortlich. Angaben zu Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht. Die Huthi hatten zuvor zur Evakuierung des Flughafens aufgerufen. Zur Begründung hieß es, ein saudisches Militärtransportflugzeug bringe angeblich Waffen zu dem Flughafen. Saudi-Arabien äußerte sich dazu nicht. 

Ein Huthi-Anhänger skandiert Slogans, während er eine Raketennachbildung während einer Anti-US- und Anti-Israel-Kundgebung nach israelischen Luftangriffen in Sanaa trägt.  © Osamah Abdulrahman/AP/dpa

28. Oktober, 12 Uhr: Netanjahus Block führt nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen

Bei der Parlamentswahl in Israel liegt nach Auszählung von zwei Dritteln aller Stimmzettel offiziellen Angaben zufolge der Block von Regierungschef Benjamin Netanjahu weiter vor dem Block der Opposition - verfehlt jedoch eine Mehrheit im Parlament.

Nach Angaben der israelischen Wahlkommission vom Mittwoch kommen Netanjahus Likud-Partei und ihre Verbündeten nach Auszählung von rund 66 Prozent der Stimmzettel auf 54 der 120 Sitze im Parlament.

Der Wahlkommission zufolge kommt das Oppositionsbündnis unter Gadi Eisenkot auf 48 Sitze, die Listen der arabischen Israelis auf 18. Diese Teilergebnisse können sich allerdings noch erheblich ändern. Mehrere Nachwahlbefragungen hatten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Lagern prognostiziert, bei dem keines von ihnen eine parlamentarische Mehrheit erhält.

Laut Nachwahlbefragungen der beiden großen Fernsehsender Channel 11 und Channel 13 kamen beide Bündnisse auf jeweils 51 Sitze.

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