Letzte Generation will mit Protest die Richtigen treffen: "Elefant steht im Raum"

Berlin - Bye, bye Sekundenkleber: Die Letzte Generation will künftig ihren Protest neu ausrichten und vor allem die größten Klimasünder treffen.

Ab jetzt soll es den Reichen an den Kragen gehen: Hier wurde etwa ein Privatjet auf Sylt besprüht. (Archivbild)
Ab jetzt soll es den Reichen an den Kragen gehen: Hier wurde etwa ein Privatjet auf Sylt besprüht. (Archivbild)  © Letzte Generation

Bereits Anfang der vergangenen Woche hatten die Aktivisten bei einer Pressekonferenz vor dem Schloss Bellevue in Berlin ihre neue Strategie vorgestellt.

"Ein Elefant steht im Raum", heißt es nun in einer aktuellen Mitteilung der Letzten Generation. Gemeint ist die Klimakrise, gegen die laut der Gruppierung immer noch zu wenig unternommen wird.

Eine neue Protestkampagne soll daher in den kommenden Tagen "an Orten der Zerstörung und Ungerechtigkeit" beginnen, wie es weiter heißt.

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Sprecherin Lina Johnsen (25) erklärt: "Mit einer Welle von Protesten an neuralgischen Punkten von fossilen Großkonzernen, Flughäfen, der fossilen Infrastruktur und anderen Orten der Zerstörung und Ungerechtigkeit werden wir den Elefanten im Raum sichtbar machen."

Wo genau die Letzte Generation zuschlagen will, ist noch nicht bekannt. Der Protest an den "Orten der Zerstörung" wird als eine wichtige Säule innerhalb der neuen Strategie der Klimaschützer genannt.

Hinzu kommen die sogenannten "Ungehorsamen Versammlungen", zu denen die Letzte Generation am vergangenen Wochenende bundesweit nach eigenen Angaben bereits mehr als 1500 Teilnehmer in zehn Städten mobilisieren konnte.

Außerdem wollen die Aktivisten künftig verantwortliche Politiker noch direkter konfrontieren. Bei der EU-Wahl im Sommer will die Letzte Generation sogar als eigene politische Vereinigung antreten.

Titelfoto: Letzte Generation

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