Klimaschützer sollen vor Gericht sein, fliegen aber in den Urlaub: Jetzt entschuldigen sie sich!

Stuttgart - Die beiden Klimaschützer der "Letzten Generation", die wegen eines Flugs nach Bali in der Kritik stehen, haben Fehler zugegeben.

Zwei Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" sollten vor Gericht erscheinen, doch sie flogen in den Urlaub nach Bali. Auf dem Rückweg wollen sie es besser machen.
Zwei Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" sollten vor Gericht erscheinen, doch sie flogen in den Urlaub nach Bali. Auf dem Rückweg wollen sie es besser machen.  © dpa/Bernd Weissbrod

"Nachdem uns dieser Flug noch immer beschäftigt und wir auch wieder zurück nach Deutschland kommen müssen, machen wir uns ständig Gedanken, wie es besser geht", schrieben sie in einem Beitrag für die taz.

Dabei sei ihnen ein eklatanter Fehler aufgefallen: Statt von Deutschland aus nach Südostasien zu fliegen, hätten sie Zug, Bus und Flugzeug kombinieren müssen.

"Mit Zug und Bus wäre nicht in München Schluss gewesen, wir hätten in den Iran gekonnt und erst dort in ein Flugzeug steigen können."

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Leider sei das durch die momentanen Proteste im Iran und deren brutale Niederschlagung und Unterdrückung für die Rückreise nun absolut nicht möglich. "Aber es ist problemlos möglich, aus der Türkei ohne Flugzeug nach Deutschland zu kommen."

Der Flug in die Türkei werde "der letzte unseres Lebens".

Ausgelöst hatte die Debatte ein Bericht der "Bild"-Zeitung, wonach zwei Klima-Aktivisten in Stuttgart vor Gericht hätten erscheinen sollen. Ihnen werde vorgeworfen, sich im Herbst mit anderen Aktivisten auf einer Bundesstraße festgeklebt zu haben.

Dem Bericht nach wurde der Mann deshalb angeklagt. Die Frau hätte als Zeugin aussagen sollen.

Titelfoto: dpa/Bernd Weissbrod

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