Als der Zoll das Gepäck einer Frau durchsucht, macht er in Instant-Nudeln einen Schmuggel-Fund
München - Zollbeamte am Flughafen München haben vegangenes Wochenende ein kurioses Schmuggel-Versteck ausfindig gemacht.
Wie das Münchner Hauptzollamt mitteilte, staunten die Beamten nicht schlecht, als sie unter Einsatz eines Röntgengeräts das Reisegepäck einer 23-jährigen Frau durchleuchteten.
Denn in Instant-Nudeln versteckt, entdeckten die Zöllner Goldschmuck im Wert von rund 1800 Euro.
"Der Zoll entdeckt immer wieder außergewöhnliche Schmuggel-Verstecke", sagte ein Sprecher des Hauptzollamts München zu dem Vorfall.
Die 23-Jährige kam von einem Flug aus Indonesien und lebt in Deutschland, wie der Zoll auf Nachfrage von TAG24 erklärte.
Die hinterzogenen Abgaben beliefen sich auf etwa 350 Euro. Gegen die Frau wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.
Schmuggel-Fund am Münchner Flughafen: Versteck spielt bei Höhe der Strafe eine Rolle
Über die Höhe einer möglichen Strafe wird nun entschieden. Dabei spielt unter anderem eine Rolle, ob die Frau bereits einschlägig in Erscheinung getreten ist.
Da die Dame das Gold versteckt hatte, kann die Strafe in diesem Fall auch höher ausfallen.
Titelfoto: Hauptzollamt München
