Bei klirrender Kälte: Taucher bergen Schatzkiste aus Bodensee

Von Aleksandra Bakmaz

Überlingen - Zahlreiche Taucher haben am Dreikönigstag wieder nach einem versteckten Schatz im Bodensee gesucht.

Maren Wagenbreth (r.) und Thomas Wagenbreth vom Tauchteam Bodensee und Georg Häußler (l.) von Archeotask tragen die hölzerne Schatzkiste aus dem Bodensee.
Maren Wagenbreth (r.) und Thomas Wagenbreth vom Tauchteam Bodensee und Georg Häußler (l.) von Archeotask tragen die hölzerne Schatzkiste aus dem Bodensee.  © Felix Kästle/dpa

Die mit einem Totenkopf bemalte Schatzkiste wurde in einer Tiefe von drei bis vier Metern bei Überlingen versteckt - um sie zu finden, hatten die Taucherinnen und Taucher immerhin 80 Minuten suchen müssen. Los ging es schon am frühen Morgen bei klirrender Kälte.

Ein echter Schatz war in der 20 bis 25 Kilogramm schweren Kiste natürlich nicht verborgen.

Gold und Juwelen fanden die Taucher folglich wie jedes Jahr nicht, stattdessen waren Steine zum Beschweren drin, ein stählernes Kreuz – und erstmals statt echtem Rum eine Flasche mit alkoholfreiem Rum. Außerdem wurden zwei Gutscheine beigelegt.

Mann kauft alten Silberkrug für drei Euro: Als er wahren Wert erfährt, sahnt er sofort ab
Kurioses Mann kauft alten Silberkrug für drei Euro: Als er wahren Wert erfährt, sahnt er sofort ab

Die traditionsreiche Aktion findet seit 1970 statt und lockt immer wieder Zuschauer an. Veranstaltet wird sie von der "Tauchgruppe Überlingen" und dem "Bodensee Aquanauten Team".

Beim traditionellen Dreikönigstauchen war der Schatz in drei bis vier Metern Tiefe versteckt worden. Nach rund 80 Minuten Suchen hatten die drei die Kiste gefunden.
Beim traditionellen Dreikönigstauchen war der Schatz in drei bis vier Metern Tiefe versteckt worden. Nach rund 80 Minuten Suchen hatten die drei die Kiste gefunden.  © Felix Kästle/dpa

Technische Unterstützung kam vom Tauch-Sport-Club Friedrichshafen, der eine Unterwasserkamera installierte.

So konnten Interessierte das Spektakel live auf einem Monitor an Land mitverfolgen.

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

Mehr zum Thema Kurioses: