Kaiserslautern - Polizeibeamte sehen im Dienst einiges, dieser Anblick dürfte aber extremen Seltenheitswert besitzen: Eine Streife musste auf die A6 bei Kaiserslautern ausrücken, weil dort ein Mann mit Einkaufswagen unterwegs war.
Was recht lustig klingt, hätte im schlimmsten Fall am Donnerstag schnell fatal ausgehen können.
Auf die Frage der Kräfte, weshalb er mit seinem vollgepackten Wagen auf dem Standstreifen der Autobahn unterwegs sei, erklärte der Gestoppte, einfach "die kürzeste Strecke gewählt zu haben".
Das Resultat war ein "verkehrserzieherisches Gespräch", nach dem sich der Mann den Angaben zufolge einsichtig zeigte und von den Beamten anschließend von der Autobahn geleitet wurde.
Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Es gilt: "So praktisch ein Einkaufswagen auch sein mag, für Fahrten auf der Autobahn ist er nicht zugelassen."
Die Polizei nutzt die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass sämtliche Autobahnen nur dem Kraftfahrzeugverkehr vorbehalten sind. Fußgänger haben dort nichts verloren - unabhängig davon, wie voll der Einkaufswagen sein mag.