Zu schwer für den Start: Fünf Passagiere müssen Flugzeug verlassen
Southend - Es sollte ein normaler Flug von Southend (Großbritannien) nach Málaga (Spanien) am 11. April werden - doch für fünf Passagiere endete die Reise bereits vor dem Start.
Wie Mirror berichtete, befand sich das Flugzeug kurz vor dem Start, als der Pilot der EasyJet-Maschine durchgab, dass fünf Passagiere aussteigen müssten, da der Flieger die Gewichtsbeschränkungen für die Startbahn überschritten habe und sonst nicht starten könne.
Dabei soll er gedroht haben, andernfalls das gesamte Gepäck in Southend zurückzulassen.
Die Fluggäste waren fassungslos. Schließlich haben sich fünf Reisende aber bereit erklärt, aus- und auf alternative Flüge umzusteigen.
Eine Passagierin, die an Bord blieb, sagte: "Ich konnte es ehrlich gesagt nicht glauben - ich dachte zuerst, er macht einen Witz. Es war bizarr, so etwas habe ich noch nie erlebt."
"Die ausgestiegenen Passagiere wurden von uns Zurückgebliebenen mit Applaus verabschiedet. Die Flugbesatzung sagte, sie habe so etwas noch nie erlebt", so eine weitere Mitreisende.
Sie fügte hinzu: "Bevor die zusätzlichen Passagiere ausstiegen, waren bereits zehn Plätze leer."
Die fünf Passagiere erhalten eine Entschädigung
EasyJet gab die Erklärung ab, dass "das Flugzeug die Gewichtsbeschränkungen für die Wetterbedingungen und die kurze Startbahnlänge überschritten hatte. Gewichtsbeschränkungen gelten aus Sicherheitsgründen für alle Fluggesellschaften."
Den Kunden wurden ein kostenloser Transport sowie ein späterer Flug nach Málaga am selben Tag von London Gatwick angeboten. Zudem wurde ihnen eine Entschädigung zugesprochen.
Titelfoto: Nicholas.T.Ansell/PA Wire/dpa
