Frau denkt, sie hat mit Mitte 50 Demenz: Schock-Diagnose könnte ihr Leben retten

Manchester (Großbritannien) - Großes Glück im großen Unglück! Tracy Kehoe (57) aus Manchester wurde immer vergesslicher, wiederholte sich immer öfter; die nachvollziehbare Schlussfolgerung: Die Britin dachte, sie würde an frühzeitiger Demenz leiden. Doch ein Arztbesuch brachte eine sogar noch schlimmere Diagnose - und rettete ihre damit womöglich das Leben.

Tracy Kehoe (57, r. und l.) und Ihre Tochter Ellie Hutson (28).
Tracy Kehoe (57, r. und l.) und Ihre Tochter Ellie Hutson (28).  © Montage: Facebook/Tracy Kehoe

"Meine Schwester bemerkte, dass ich mich wiederholte und Gespräche vergaß, was überhaupt nicht zu mir passt", erinnerte sich die 57-Jährige laut People. Anfang 2025 bemerkte sie die Symptome zum ersten Mal, auch bei ihren Kollegen blieb die Veränderung nicht unbemerkt.

Wegen ihrer familiären Vorgeschichte glaubte Kehoe an die "Entwicklung einer früh einsetzenden Demenz" und ließ sich deshalb im Fairfield General Hospital untersuchen. Dort folgte der Schock …

Im MRT wurde ein Glioblastom im vierten Stadium entdeckt! "Es ist das Verheerendste, was jemals in unserer Welt passiert ist", sagte die Britin. "Es hat uns völlig umgehauen, weil es mir gut geht. Mir ging es immer gut. Ich war nie wirklich krank."

Vater will kochen: Was Tochter ihm dann für eine Nachricht schreibt, bringt so viele zum Lachen
Kurioses Vater will kochen: Was Tochter ihm dann für eine Nachricht schreibt, bringt so viele zum Lachen

Schon wenig später begannen die Behandlungen. 95 Prozent des Tumors konnten ihr im August 2025 entfernt werden, es folgten sechs Wochen Strahlentherapie und vier Chemotherapie-Zyklen - zwei weitere stehen noch aus.

Tracy Kehoe hat Hirntumor: Tochter Ellie Hutson ist stolz

Aktuell sieht die Prognose nicht schlecht aus, der Rest-Krebs ist kaum noch zu erkennen. "Meine Mutter, sie nimmt das ehrlich gesagt gelassen hin", bewunderte Tochter Ellie Hutson (28) ihre Mama.

Inzwischen engagieren sich die beiden, Hutson organisierte beispielsweise einen Spaziergang am vergangenen Wochenende, um Geld für die "Brain Tumor Charity" zu sammeln.

Die 28-Jährige betonte: "Eines Tages wird meine Mutter sterben. Ich möchte diese Zeit betrachten und denken, dass wir so viele tolle Dinge getan haben."

Titelfoto: Montage: Facebook/Tracy Kehoe

Mehr zum Thema Kurioses: