Junge Frau täuschte Geburt mit Plastikpuppe vor: Jetzt bricht die Schwindlerin ihr Schweigen

Airdrie (Schottland) - Im vergangenen Jahr machte sie unangenehme Schlagzeilen, nun bricht sie ihr Schweigen: Eine 23-jährige Schottin täuschte sowohl Schwangerschaft als auch die Geburt ihres Kindes mithilfe von künstlichem Babybauch und Plastik-Puppe vor. Nachdem der Schwindel aufgeflogen war, tauchte die Blondine unter - bis jetzt!

Kira Cousins (23) hatte im vergangenen Jahr Schlagzeilen mit einer Fake-Schwangerschaft gemacht.  © Bildmontage: Facebook/Screenshot/XCousins XKira Louise

Kira Cousins hatte alle hinters Licht geführt: Die aus Airdrie in Schottland stammende Supermarktangestellte trug über Monate hinweg einen täuschend echt aussehenden Fake-Bauch und veranstaltete sogar eine Gender-Reveal-Party, auf der sie zusammen mit ihren Liebsten erfuhr, dass sie angeblich eine Tochter erwarten würde.

Auch online hatte die damals 22-Jährige ihr Lügenkonstrukt perfekt erbaut. In den sozialen Medien teilte sie süße Babybauch-Fotos und vermeintliche Ultraschallbilder ihres Kindes.

Selbst als die Geburt anstand, spann Kira ihr Baby-Märchen weiter. Sie behauptete, eine Tochter mit einem Gewicht von etwa 2,4 Kilogramm auf die Welt gebracht zu haben. Der Säugling hatte demnach den Namen Bonnie-Leigh Joyce erhalten.

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Doch Kira war nie Mutter geworden - das Baby war in Wahrheit eine ziemlich real aussehende Puppe, welche von der Schottin sogar eingekleidet wurde.

Die Blondine meldete sich schließlich auf Instagram zu Wort und gestand, dass sie nicht schwanger gewesen war und es kein echtes Baby gegeben hatte. "Ich habe mir das alles ausgedacht und die Sache viel zu weit getrieben", gab sie in ihrem Beitrag im vergangenen Jahr zu. Ultraschallbilder, Nachrichten und der komplette Geburtsbericht wären allesamt gefälscht gewesen.

"Ich weiß, wie krank das ist – aber ich wusste einfach nicht, wie ich aufhören sollte, als ich erst einmal damit angefangen hatte." Sie schob ihre Entscheidung zu der krassen Lügen-Geschichte auf ihre "schlechte psychische Verfassung".

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Fake-Mutter äußert sich zu Baby-Skandal

Die Schottin nutzte eine Plastikpuppe, um ihre Verwandten und das Internet hinters Licht zu führen.  © Bildmontage: Facebook/Screenshot/XCousins XKira Louise

Nach der Offenbarung zog sich Kira zurück, und es wurde still um die Fake-Mutter. Auch im Netz sucht man bis auf einen verwaisten X-Account vergeblich nach ihren Profilen.

Nun äußerte sie sich erstmals wieder in einem Interview mit der Sunday Mail. Kira berichtet, dass sie einst tatsächlich ein Kind erwartet hatte, die Schwangerschaft aber mit einer Fehlgeburt geendet hatte. Gegenüber der Zeitung erklärt die Schottin, dass ihr damals einfach die Kraft gefehlt hatte, ihrem Freund Jamie die schreckliche Nachricht zu überbringen.

Ihre große Angst vor der Wahrheit und der Schock über den Verlust ihres Babys hätten sie schließlich immer weiter dazu getrieben, die Lügen ausufern zu lassen.

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Ihr Schwindel sei aufgeflogen, als ihre Familie sich gewundert hatte, dass Baby Bonnie-Leigh nicht weinte. Eine jüngere Verwandte hätte sich dem angeblichen Neugeborenen schließlich genähert und festgestellt, dass es nur eine Puppe sei.

Kiras Partner hatte daraufhin den Kontakt abgebrochen. "Wenn ich gewusst hätte, dass es sich tatsächlich um eine Puppe handelte, wäre ich schon früher davongelaufen", erklärt er gegenüber der Sunday Mail.

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