Kuriose Verkehrskontrolle: Was dieser Fahrer transportiert, sorgt für Kopfschütteln
Rueun (Schweiz) - Im Schweizer Kanton Graubünden staunten Polizisten nicht schlecht: Aus dem Fenster eines Fahrzeugs ragte ein sehr langer Gegenstand hinaus.
Wie die Kantonspolizei Graubünden auf Facebook berichtet, schauten aus dem Skoda lange Kunststoffrohre, die seitlich 55 Zentimeter aus dem Fenster und am Heck ganze 1,35 Meter über das Fahrzeug hinausreichten.
"Allerdings ohne vorgeschriebene Kennzeichnung", so die Polizei.
Als die Beamten den Fahrer anhielten, stellten sie außerdem fest, dass seine Sicht durch die Ladung erheblich eingeschränkt war.
Der Fahrer muss nun mit Konsequenzen rechnen. Die Staatsanwaltschaft entscheidet über das weitere Vorgehen.
Der kuriose Einsatz sorgt inzwischen auch in den sozialen Netzwerken für Diskussionen.
Der Einsatz sorgt im Netz für gemischte Reaktionen
Unter dem Facebook-Beitrag sammeln sich zahlreiche Kommentare.
"Bei uns aufm Land ist das Tagesordnung", schreibt ein Nutzer. Ein anderer meint: "Ich finde das überdramatisiert!"
Andere zeigen hingegen wenig Verständnis. "Es ist geregelt, was wo wie viel überstehen darf, man(n) muss sich halt vorher informieren!", fordert ein User.
Die Polizei erinnert in ihrem Facebook-Post daran, dass falsch gesicherte Ladung schnell gefährlich werden kann.
"Ladung gehört sicher verstaut und korrekt gekennzeichnet - und vor allem mit einem geeigneten Fahrzeug transportiert", so die Kantonspolizei.
Titelfoto: Facebook/Screenshot/Kantonspolizei Graubünden

