Kurioser Feuerwehreinsatz: Mädchen (3) bleibt beim Spielen in Klositz stecken

Saelhuysen (NRW) - Dass die Feuerwehr nicht nur Brände löscht, sondern auch allerlei andere, teils ungewöhnliche Herausforderungen bewältigen kann, zeigt ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Rheurdt vom vergangenen Wochenende.

Mit schwerem Gerät und mit äußerster Vorsicht befreiten die Feuerwehrmänner das Mädchen aus seiner misslichen Lage.  © Screenshot: facebook.com/FFRheurdt

Auf ihrem Facebook-Profil schildern die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rheurdt ihren kuriosen Einsatz vom vergangenen Samstag.

In dem kleinen Örtchen Saelhuysen ist einem dreijährigen Mädchen beim Herumtollen ein kleines Malheur passiert. Das Kind steckte seinen Kopf durch die Öffnung eines Toilettensitzes, doch als es ihn wieder aus diesem herausziehen wollte, bemerkte es sein Missgeschick.

Ihr Kopf blieb stecken und auch die Eltern waren machtlos, weshalb sie gegen 17.41 Uhr die Feuerwehr zu Hilfe riefen.

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Als diese am Ort des Geschehens eintrafen, war das Kind verständlicherweise stark aufgewühlt, doch dank des Fingerspitzengefühls der Einsatzkräfte (und einem niedlichen Plüsch-Teddy) konnten die Lage und das kleine Mädchen wieder beruhigt werden, sodass sich die Feuerwehrleute ans Werk machen konnten.

Mithilfe von zwei unterschiedlichen "Handwerkzeugen" schnitten zwei Feuerwehrmänner vorsichtig das Plastik durch, um das Mädchen zu befreien. Damit nichts schiefgehen konnte, wurden der Hals und das Gesicht der Dreijährigen mit einer Decke abgedeckt.

Kurze Zeit später die Erleichterung: Das Mädchen war frei!

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Am Ende war die Freude bei allen Beteiligten groß - außer bei dem Toilettensitz, dieser musste nach dem Feuerwehreinsatz weggeschmissen werden.  © Screenshot: facebook.com/FFRheurdt

Ende gut - alles gut und um einen Teddybären reicher

Der Rettungsdienst, der ebenfalls vor Ort war, untersuchte das Mädchen nach der Befreiung. Glücklicherweise blieb sie aber unverletzt. Im Anschluss an den Einsatz konnte die Dreijährige sogar noch einmal einen Blick in das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr werfen.

Den Teddy der Feuerwehr, den das Mädchen zur Beruhigung bekommen hatte, durfte es natürlich auch als kleines Andenken behalten.

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