Frau lebt als "Furry" und teilt erotische Inhalte: So schräg ist ihr Leben!

USA - Auf den ersten Blick sehen Jade und Dimetrius aus wie ein ganz normales Paar - wäre da nicht ihr eher kurioses Hobby. Die US-Amerikanerin lebt als sogenannter "Furry" und verdient damit auch ihr Geld.

Für ihren ersten Wolfskopf gab Jade satte 25.000 Dollar (rund 23.400 Euro) aus. Weitere folgten rasch.
Für ihren ersten Wolfskopf gab Jade satte 25.000 Dollar (rund 23.400 Euro) aus. Weitere folgten rasch.  © Montage: TikTok/jadethefur

Seit fast fünf Jahren lebt Jade als Furry, trägt cartoonartige Wolfskostüme aus weißem, braunem und schwarzem Fell und teilt aufreizende Aufnahmen mit ihren zahlreichen Followern.

Oft postet sie dabei pikante Fotos in knapper Kleidung mit riesigem Wolfsköpfen auf.

Ihren Lebensunterhalt verdient sich die junge Frau auf erotischen Plattformen - zusammen mit ihrem Freund. Das Paar ist erst seit rund einem Jahr zusammen, wie die New York Post berichtete, teilt aber seit dem auch regelmäßig gemeinsame Erwachsenen-Inhalte.

Erotik-Model besucht Festival – Wie sie dafür bezahlt, macht sprachlos!
Kurioses Erotik-Model besucht Festival – Wie sie dafür bezahlt, macht sprachlos!

Furries sind Fans anthropomorpher Tiere, also jenen mit menschlichen Zügen, wie Bugs Bunny oder Chopper, aus dem beliebten Anime "One Piece". Viele Furries entwickeln ihren eigenen Charakter, mit dem sie sich dauerhaft identifizieren.

"Dimetrius war zuerst nicht sehr begeistert davon", gab Jade in dem YouTube-Format "Love Don’t Judge" zu. Doch mit der Zeit habe er sich dran gewohnt. Dimetrius stimmte zu und erklärte: "Ich bin nicht von der Maske angezogen, die sie trägt – ich bin von der Frau unter der Maske angezogen."

Doch nicht allen gefällt, was das Paar vor der Kamera treibt.

Mit einer Furry zusammen: "Freunde? Ich habe eigentlich keine mehr"

Die Liebe der jungen Frau zu den cartoonartigen Tieren ist nicht mit der sexuellen Präferenz echter Tiere, der sogenannten Zoophilie, gleichzusetzen.
Die Liebe der jungen Frau zu den cartoonartigen Tieren ist nicht mit der sexuellen Präferenz echter Tiere, der sogenannten Zoophilie, gleichzusetzen.  © Montage: Instagram/jadethefur

Jades ungewöhnlicher Lebensstil verpasste Dimetrius einen Dämpfer - doch viel schlimmer war das, war ihre Liebe im näheren Umfeld des US-Amerikaners auslöste.

"Freunde? Ich habe eigentlich keine mehr, seitdem sie es herausgefunden haben", erklärte Dimetrius und machte zugleich deutlich: "Ihre Bedenken waren hauptsächlich kindisch. Sie wollten nicht selbst recherchieren, sondern hörten nur auf das, was ihnen eingetrichtert wurde."

Jade betont: "Furries sind einfach Cosplayer. Diese Charaktere geben mir eine andere Persönlichkeit - und ich kann so viel mehr aus mir herauskommen." Es habe eine Weile gedauert, doch mittlerweile habe das Paar mit dem Hass, der ihnen entgegengebracht wird, abgeschlossen.

Passagierin setzt sich in Flugzeug und macht unangenehme Entdeckung
Kurioses Passagierin setzt sich in Flugzeug und macht unangenehme Entdeckung

Kommentare wie, "Alle Furries sollten auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden" oder "Mit einem Furry auszugehen, der solche Inhalte teilt, muss ein schlimmeres Schicksal als der Tod sein", ignorieren beide gekonnt.

"Ich würde jedem, der uns beurteilt, raten: 'Schau zuerst auf dich selbst, denn alles, was du hier siehst, sind zwei Menschen, die glücklich sind'", sagte Dimetrius. "[Furry zu sein] bezahlt unsere Rechnungen und noch mehr", ergänzte Jade. "Es wäre dumm von uns, es nicht zu tun."

Titelfoto: Montage: Instagram/jadethefur

Mehr zum Thema Kurioses: