Mann ejakuliert zwei Jahre lang mit seinem Po und hat Stuhlgang mit seinem Penis

Galveston (Texas) - Ja, diese Geschichte klingt wirklich krass. Doch sie stammt nicht aus einem Schmuddelblatt, sondern von der Wissenschaftsseite IFLScience.

Ein Mann ging zwei Jahre lang durch die Hölle. Dabei hätte er auch gleich zum Arzt gehen können. (Symbolbild)
Ein Mann ging zwei Jahre lang durch die Hölle. Dabei hätte er auch gleich zum Arzt gehen können. (Symbolbild)  © 123rf/terovesalainen

Laut dem Blog litt ein Mann aus den USA rund zwei Jahre lang an einer Reihe bizarrer medizinischer Probleme. So ejakulierte der 33-Jährige mit seinem Po und urinierte mit seinem Penis Fäkalien.

Trotz dieser ekelhaften Umstände nahm der arme Kerl keine medizinische Hilfe in Anspruch. Doch als dann seine Hoden anschwollen, konnte der Mann seine Probleme nicht weiter aufschieben.

Mit heftigen Schmerzen ließ er sich im US-Staat Texas in der Stadt Galveston behandeln. Dort bekam er von dem Medizinstudenten Frank L. Ventura und dessen Team Hilfe in der Inneren Medizin der University of Texas Medical Branch.

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Die Mediziner stellten fest, dass er einen geschwollenen Hoden und eine Harnwegsinfektion hatte, während eine digitale rektale Untersuchung Anzeichen auf ein Problem an seiner Rektumwand erahnen ließ.

Ein CT-Scan ergab dann einen besseren Blick auf die Probleme des Patienten.

Katheter vermutlich an allem schuld

Weitere Tests bestätigten im Anschluss das Vorhandensein einer Fistel oder eines abnormalen Durchgangs zwischen der Harnröhre und dem Rektum, durch den die verschiedenen Flüssigkeiten und Feststoffe geflossen waren.

Eine Operation konnte die Probleme zum Glück beseitigen. Allerdings dauerte es Monate, bis sich der Mann von den Strapazen erholte.

Doch wie war all das geschehen? Vor zwei Jahren war der Patient mit einer Überdosis auf der Intensivstation gelandet. Er hatte seinerzeit Kokain und Angel Dust überdosiert. Die Folge: Drei Wochen lang lag der Mann im Koma.

Der Katheter, der ihm damals gelegt worden war, hatte offenbar Schäden an der Harnröhre verursacht. Zum Glück kommt so etwas nur ganz selten vor.

Titelfoto: 123rf/terovesalainen

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