Mann täuscht eigene Entführung vor: Der Grund macht selbst die Polizisten sprachlos

Wollongong (Australien) - Eine Frau sitzt zu Hause und macht sich unglaubliche Sorgen um ihren Partner. Währenddessen ist dieser im Haus seiner Affäre - und feiert mit ihr gemeinsam ins neue Jahr.

Paul Iera wollte Silvester nicht mit seiner Freundin verbringen. Also tüftelte er an einem fiesen Plan.
Paul Iera wollte Silvester nicht mit seiner Freundin verbringen. Also tüftelte er an einem fiesen Plan.  © Facebook/Screenshot/Paul Iera

Am vergangenen Sonntag wurde ein Australier namens Paul Iera festgenommen. Der Grund macht die Behörden noch immer sprachlos.

Tatsächlich hat der Mann seine eigene Entführung vorgetäuscht, seine Liebsten voller Ängste und Sorgen zurückgelassen - einfach nur, um nicht mit seiner Freundin Silvester feiern zu müssen. Dies berichtete unter anderem LADbible.

Doch alles auf Anfang: Am 31. Dezember, kurz nach Mitternacht, verließ Iera sein Haus und behauptete, sich mit seinem "Finanz-Typen" treffen zu wollen.

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Kurz darauf erhielt seine Freundin eine Nachricht von einem angeblichen Sexarbeiter, der behauptete, ihren Partner entführt zu haben.

"Danke, dass Du Paul zu mir geschickt hast, Rache ist süß. Bye-bye", habe in einer der SMS gestanden.

In einer anderen: "Doch ich werde fair sein. Wir werden ihn bis morgen bei uns behalten, bis er uns sein Fahrrad gibt. Dann sind wir quitt. Niemand fasst ihn an, das verspreche ich Dir, Schätzchen, okay?"

Verständlicherweise machte sich die Frau schreckliche Sorgen und ging schnurstracks zur Polizei, um Iera als vermisst zu melden.

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Die Beamten der Police NSW ermittelten im Fall - und kamen zu einem kuriosen Schluss.
Die Beamten der Police NSW ermittelten im Fall - und kamen zu einem kuriosen Schluss.  © Facebook/Screenshot/NSW Police Force

Die Beamten zögerten nicht lange und leiteten sofort Ermittlungen ein. Dafür untersuchten sie stundenlanges Material verschiedenster Überwachungskameras und entdeckten den Vermissten schließlich, wie er mit einer Reisetasche im Gepäck eine Wohnung betrat - genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Nachrichten an seine Freundin geschickt wurden.

Nach einer Entführung sah das nicht aus.

Doch damit nicht genug. Zudem konnten die Textnachrichten auf einen Bekannten von Iera zurückgeführt werden - und dann kam auch noch heraus, dass das Apartment, das er auf der Überwachungsaufnahme betrat, seiner Affäre gehörte.

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Die Polizei veröffentlichte seither ein Statement, in dem es heißt: "Es wurde nachgewiesen, dass der Mann die Geschichte über seine eigene Entführung erfunden haben soll."

Was Iera zu seiner eigenen Verteidigung zu sagen hat, ist bisher noch unklar. Nun geht es für ihn erst einmal vor Gericht.

Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Screenshot/Paul Iera & Facebook/Screenshot/NSW Police Force

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