Mann verschluckt lebendigen Fisch, Arzt zieht ihn wieder raus

Pivijay - In Kolumbien kam ein junger Mann (24) mit schweren Atemproblemen in ein Krankenhaus. Nach der Diagnose brauchte der behandelnde Arzt starke Nerven und eine ruhige Hand.

Beim Angeln wäre ein Mann (24) um ein Haar an einem Fisch erstickt. (Symbolbild)
Beim Angeln wäre ein Mann (24) um ein Haar an einem Fisch erstickt. (Symbolbild)  © 123rf.com/Kostiantyn Kravchenko

Der Vorfall ereignete sich am 23. Januar in der kolumbianischen Stadt Pivijay. Wie "LadBible" vermeldet, hatte der 24-Jährige an einem nahe gelegenen See geangelt, um eine Mahlzeit für seine Familie zu besorgen.

Nachdem er den ersten Fisch vom Haken genommen hatte, warf er die Angel wieder ins Wasser - und sofort biss ein zweiter an.

Weil der Fischer das erste Tier noch immer in seinen Händen hielt, das zweite aber nicht wieder verlieren wollte, steckte er den Fisch in seinen Mund und biss leicht zu.

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Der Fisch wehrte sich und wollte wieder herausspringen. Doch stattdessen landete er im Rachen des Mannes!

Der Mann machte sich alleine auf den Weg ins nächste Krankenhaus. Dort konnte er den Medizinern aber nicht den ganzen Fall erklären, weil er Probleme mit der Atmung und beim Sprechen hatte.

Röntgenaufnahme zeigt Fisch in der Speiseröhre

Nach dem Röntgen trauten die Ärzte ihren Augen nicht. Denn die schockierende Aufnahme zeigte, dass der Patient an einem Fisch zu ersticken drohte! Ein Arzt entfernte das Tier: Aus der Speiseröhre zog er einen 18 Zentimeter langen Mojarra - ein in Kolumbien sehr beliebter Speisefisch. Einige Arten gelangen gelegentlich in brackige Lebensräume oder in Süßwassergebiete.

Der 24-Jährige wurde anschließend noch zwei Tage lang stationär beobachtet. Ob er ernsthafte Folgen bei diesem bizarren Fischereiunfall erlitten hat, ist nicht bekannt.

Die Familie der Mojarra ist mit dem Barsch verwandt, sie kommt in den meisten warmen Regionen der Welt vor. Die silbernen Fische haben einen zusammengedrückten Körpern und ein hoch hervorstehendes Maul. Obwohl ihre maximale Länge etwa 35 Zentimeter beträgt, erreichen die meisten Mojarra-Arten nicht mehr als 25 Zentimeter. Der Patient hatte also "Glück", ein eher "kleines" Exemplar verschluckt zu haben.

Titelfoto: 123rf.com/Kostiantyn Kravchenko

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