Mann wundert sich bei Blick in Container über Nutella-Glas: Was ist denn da drin?

Medstead (England) - Er wollte eigentlich nur sein Altglas wegwerfen. Doch beim Blick in den Glascontainer staunte ein Engländer aus dem verschlafenen Dörfchen Medstead vergangene Woche nicht schlecht. Denn ein Nutella-Glas stach ihm ins Auge, in dem etwas Merkwürdiges steckte. Aber was?

Was war denn da im Nutella-Glas?
Was war denn da im Nutella-Glas?  © Facebook/Screenshot/HART Wildlife Rescue

Bei einem zweiten Blick stellte der Entdecker fest, dass es im Glas ziemlich stachelig aussah. Dann verstand er, dass sich ein kleiner Igel darin verkrochen hatte.

Zum Glück hatte der Finder Zeit und Muße, um mit dem Nutella-Glas direkt zur "HART Wildlife Rescue" (HWR) zu fahren. In der Wildtierauffangstation machten sich die Mitarbeiter sofort ans Werk.

"Dieser arme kleine Igel hat sich in eine ziemlich missliche Lage gebracht", schrieb das Team zu Beginn der Woche auf Facebook. "Es ist nicht bekannt, wie sie in den Glasflaschenbehälter gelangt ist. Aber sie hatte unglaubliches Glück, entdeckt zu werden, als sie darin war", so die Tierretter.

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Leider war das Igel-Weibchen nicht in der Lage, wieder aus dem Glas herauszukriechen. Doch es gab noch ein weiteres Problem.

Igel wird in Facebook-Posting gezeigt

Eine stachelige Angelegenheit ...
Eine stachelige Angelegenheit ...  © Facebook/Screenshot/HART Wildlife Rescue

Da sich das Tier aus Furcht zusammengerollt hatte, ragten nur noch seine spitzen Stacheln aus dem Glas. Nun war also Einfallsreichtum bei den Tierschützern gefragt.

"Eine unserer Wildtierbetreuerinnen, Olivia, kratzte den Igel mit einem Kaffeerührer am Rücken und ermutigte ihn, sich im Glas aufzurollen", schrieb die HWR in einem Facebook-Update.

Tatsächlich ging der Plan auf. Das Igel-Mädchen drehte sich hin und her, wodurch ein Teammitglied es schaffte, sie an den Vorderpfoten zu packen und sanft aus dem Glas zu ziehen.

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Doch selbst nach der Befreiung des stacheligen Vierbeiners gab es noch keine Entwarnung. Denn das Tier kämpfte gegen Endoparasiten.

Aus diesem Grund wird es zurzeit noch weiter in der HWR betreut. Da die Erkrankung nicht lebensbedrohlich ist, bereiten sich dort aber alle schon auf den Abschied von der süßen Igelin vor.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/HART Wildlife Rescue

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