Mitten auf der Straße! Entlaufene Rinder sorgen für Unfälle und Sperrungen
Westerdeichstrich - In der Nacht zu Mittwoch sorgten entlaufene Rinder für Chaos und zwei Unfälle im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein).
Laut Mitteilung der Polizei erreichten die Beamten gegen 3.45 Uhr die ersten Meldungen.
Rund 100 Tiere waren von einer Koppel in Westerdeichstrich ausgebrochen und unternahmen eine Nachtwanderung bis zur etwa 15 Kilometer entfernten B5.
Einzelne Rinder lösten sich von der Herde und setzten den Ausflug in weitere Bereiche fort. Im Zusammenhang mit den Tieren wurden in der Nacht zwei Unfälle gemeldet, die nach ersten Erkenntnissen glimpflich verliefen.
Um Tiere und Menschen vor Gefahren zu schützen, wurde die Bundesstraße zwischen Hemme und Heide zeitweise voll gesperrt.
Zudem bestand die Gefahr, dass die Rinder auf die A23 laufen könnten. Das konnten die Einsatzkräfte allerdings verhindern.
Die abenteuerlustigen Tiere konnten schließlich durch Feuerwehr und Polizei auf eine Koppel in der Nähe von Hemme getrieben werden. Laut Reporter vor Ort beteiligten sich auch Landwirte aus der Region an der Aktion.
Im Laufe des Mittwochmorgens konnten die Sperrungen schrittweise wieder aufgehoben werden. Um 8.15 Uhr waren die Rinder schließlich alle wieder eingefangen.
Titelfoto: Florian Sprenger
