Schockfund am Hafen: Toter Riesen-Wal auf Frachter entdeckt

Gloucester City (New Jersey/USA) - Ein grausiger Anblick im US-Bundesstaat New Jersey: Auf dem Bug eines Containerschiffs wurde ein riesiger toter Wal entdeckt - festgeklemmt am Stahlkoloss, der ahnungslos in den Hafen eingelaufen war. Die Behörden ermitteln jetzt zur Todesursache.

Wie der Kadaver des Wals auf den Frachter gelangte, muss jetzt noch geklärt werden.
Wie der Kadaver des Wals auf den Frachter gelangte, muss jetzt noch geklärt werden.  © NOAA Office of Law Enforcement

Der dramatische Fund wurde am Sonntag im Gloucester Marine Terminal gemacht, direkt am Fuße der Walt-Whitman-Brücke, wie The Independent berichtet.

Mitten im Hafen wurde der leblose Körper des Meeressäugers auf einem Frachter entdeckt.

Experten gehen davon aus, dass es sich um einen Finnwal handelt - eine stark gefährdete Art. Das Tier soll zwischen 7,6 und 9,1 Meter lang gewesen sein.

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Noch ist unklar, wie der Wal ums Leben kam. Die US-Küstenwache bestätigte den Fund, während das Marine Mammal Stranding Center bereits an der Bergung des Kadavers arbeitet.

Geplant ist eine Obduktion, die klären soll, ob der Wal möglicherweise von dem Schiff gerammt wurde - Schiffskollisionen gelten als eine der größten Gefahren für Großwale.

Finnwale sind nach dem Blauwal die zweitgrößten Tiere der Erde. (Archivfoto)
Finnwale sind nach dem Blauwal die zweitgrößten Tiere der Erde. (Archivfoto)  © DAVID SWANSON / AFP

Finnwale gelten als stark gefährdete Art

Ausgewachsen können die Meeressäuger bis zu 25 Meter lang werden und 80 Tonnen wiegen. Sie können überall auf der Welt gefunden werden.

Zwar haben sich ihre Bestände im Atlantik dank Schutzmaßnahmen etwas erholt - doch Kollisionen mit Schiffen, Fischernetze und der Klimawandel bleiben tödliche Bedrohungen.

Titelfoto: Montage: DAVID SWANSON / AFP, NOAA Office of Law Enforcement

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