Verdächtige Beulen: Inhalt seiner Hose beendet Rückreise dieses Passagiers schlagartig

Bangkok/Taipeh - Die Rückreise eines 22-Jährigen aus Taiwan wurde jäh beendet, als die Beamten am Flughafen in Thailand etwas Verdächtiges an seiner Kleidung bemerkten. Als kurz darauf die Wahrheit über den Inhalt seiner Hose ans Licht kam, klickten die Handschellen.

Der Passagier (22) aus Taiwan wurde am Flughafen in Bangkok festgenommen. Grund war der Inhalt seiner Hose.
Der Passagier (22) aus Taiwan wurde am Flughafen in Bangkok festgenommen. Grund war der Inhalt seiner Hose.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/กรมอุทยานแห่งชาติ สัตว์ป่า และพันธุ์พืช

Der Taiwanese wollte Anfang Dezember mit dem Flugzeug von Bangkok zurück nach Taipeh fliegen, als er die Aufmerksamkeit der Sicherheitsleute auf sich zog. Grund waren mehrere große Beulen, die sich unter dem Hosenbund des Mannes abzeichneten.

Und die Beamten sollten mit ihrem Anfangsverdacht recht behalten: Ein Körperscanner zeigte, dass der 22-Jährige in Begleitung von drei anderen Lebewesen zurückreisen wollte. Bei der anschließenden Leibesvisitation entdeckten die Sicherheitskräfte schließlich zwei Kurzkrallenotter und einen Präriehund.

Die armen Raubtiere waren jeweils in schwarze Socken gestopft worden, die in die Boxershorts des Mannes geklebt waren.

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Laut Metro gehen die Beamten davon aus, dass der 22-Jährige die Kleintiere auf einem Markt in der thailändischen Hauptstadt gekauft hatte.

Tourist wurde festgenommen und angeklagt

Der 22-Jährige hatte versucht, drei kleine Tiere in sein Heimatland zu schmuggeln.
Der 22-Jährige hatte versucht, drei kleine Tiere in sein Heimatland zu schmuggeln.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/กรมอุทยานแห่งชาติ สัตว์ป่า และพันธุ์พืช

Das Ministerium für Nationalparks, Wildtiere und Pflanzenschutz in Thailand erklärte auf seiner Facebookseite, dass dem Mann nun unter anderem illegaler Export von geschützten Wildtieren vorgeworfen wird. Er wurde festgenommen, angeklagt und wartet indessen auf seinen Prozess in Thailand.

"Wir werden jeden fangen, der versucht, Tiere in Flugzeugen mitzunehmen", warnte ein Sprecher des örtlichen Zollministeriums. "Thailand ist kein Tor für den Schmuggel exotischer Tiere aus dem Land."

Die Otter und der Präriehund scheinen die Tortur glücklicherweise unbeschadet überstanden zu haben. Auf Bildern sieht man die kleinen Fellschnauzen verschwitzt, aber lebend in die Kamera blicken.

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Die Tiere wurden laut dem Ministerium zunächst im Nationalpark-Amt untergebracht, bevor sie wieder ausgewildert werden.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Facebook/กรมอุทยานแห่งชาติ สัตว์ป่า และพันธุ์พืช

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