Nach Anschlag in Berlin: Rekord-Teilnahme beim CSD in Nürnberg

Von Michael Donhauser

Nürnberg - Beim Christopher Street Day (CSD) in Nürnberg haben so viele Menschen wie noch nie demonstriert.

In Nürnberg haben 20.000 Menschen ein Zeichen für Vielfalt gesetzt.  © Daniel Karmann/dpa

Nach Angaben der Polizei schlossen sich am Samstag mehr als 20.000 Menschen dem Zug durch die Innenstadt an. Im vergangenen Jahr waren es laut Polizei rund 17.500.

Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin vor zwei Wochen ließ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) das Sicherheitskonzept für die Nürnberger Veranstaltung überprüfen. Bei dem Anschlag war eine Frau ums Leben gekommen.

Nürnbergs Oberbürgermeister Norbert König (CSU) hatte sich zuvor auf Instagram geäußert: "Wir sind eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft. Dafür werde ich immer kämpfen - und gegen jede Form von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit."

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Mit dem CSD wollten die Veranstalter auch ein Zeichen gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft setzen. Wenn der Veranstaltungsreigen am Sonntagabend endet, werden rund 80 Veranstaltungen wie Konzerte, Podiumsdiskussionen oder Lesungen stattgefunden haben.

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Der Christopher Street Day geht auf eine Protestbewegung von Schwulen und Lesben im New York der späten 1960er-Jahre zurück.

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