Lufthansa-Pilotenstreik: Am Flughafen München "ist nichts los"

Von Simon Sachseder

München - Auch der zweite Tag des Lufthansa-Pilotenstreiks hat am Terminal 2 des Münchner Flughafens ruhig begonnen.

Eine Anzeigetafel spiegelt sich am frühen Morgen des zweiten Streiktages der Lufthansa-Piloten, auf dem Boden der Abflughalle des Terminals 2.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

"Es ist nichts los", sagte eine Flughafensprecherin auf Anfrage. Die betroffenen Passagiere wüssten Bescheid und seien gar nicht an den Flughafen gekommen. Das Terminal 2 wird in München von der Lufthansa und ihren Partner-Airlines genutzt.

An Deutschlands zweitgrößtem Airport hätte es am Dienstag 898 Starts und Landungen geben sollen - 347 von ihnen waren am Morgen laut Flughafen annulliert. Das betrifft allerdings alle Airlines - gesonderte Zahlen für die vom Streik betroffenen Flüge der Kernmarke Lufthansa, Lufthansa Cargo und Cityline nannte der Flughafen nicht. Auf den Abflugstafeln waren durchaus einige Lufthansa-Flüge als geplant gelistet.

Der Streik von Pilotinnen und Piloten begann bereits am Montag um 0.01 Uhr und soll 48 Stunden dauern. Beim Ferienflieger Eurowings waren nur am Montag alle Abflüge von deutschen Flughäfen betroffen.

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Es ist die inzwischen vierte Streikwelle bei der Lufthansa. Und am Mittwoch und Donnerstag kommt es bereits zum nächsten Ausstand. Die Kabinengewerkschaft UFO hat die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline zu einem zweitägigen Streik aufgerufen.

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Mit dieser dann fünften Streikwelle des fliegenden Personals wird der Festakt zum 100. Jahrestag der Gründung der ersten Lufthansa an diesem Mittwoch überschattet. Die Gewerkschaften planen eine Kundgebung vor der Unternehmenszentrale am Frankfurter Flughafen.

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