Von Christine Schultze
Athen/München - Aufgrund eines unbekannten starken Geruchs in einer Lufthansa-Maschine mussten die Passagiere am Montag das Flugzeug am Flughafen Athen über Notrutschen verlassen. Beim Evakuierungsvorgang wurden drei Personen leicht verletzt.
Die Passagiere wurden medizinisch betreut.
Das Flugzeug mit dem Zielflughafen München war zuvor nach einer Warnmeldung im Cockpit kurz nach dem Start am Montagnachmittag nach Athen zurückgekehrt, wie Lufthansa weiter mitteilte. An Bord der Maschine waren demnach 177 Passagiere und sieben Crew-Mitglieder. Zuvor hatte "rtl.de" berichtet.
Die Crew des Airbus A321 habe eine "Luftnotlage" erklärt gemäß den vorgegebenen Verfahren, um eine priorisierte Landegenehmigung zu erhalten. Das Flugzeug sei normal gelandet und habe selbstständig zur Parkposition rollen können, so die Lufthansa.
Wegen der starken Geruchsentwicklung im hinteren Flugzeugbereich habe sich die Crew für den Einsatz von Notrutschen entschieden. Die Passagiere würden vor Ort vom Bodenpersonal der Fluggesellschaft betreut und auf ihre Zielorte umgebucht.
Derzeit werde die Maschine von der Technik untersucht. Die Fluggesellschaft bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei den Fluggästen. "Die Sicherheit von Fluggästen und Crews hat zu jeder Zeit oberste Priorität", hieß es.