Zweitägiger Pilotenstreik bei Lufthansa hat begonnen

Von Christian Ebner

Frankfurt am Main - Bei der Lufthansa hat am Donnerstagmorgen ein zweitägiger Pilotenstreik begonnen. Flugausfälle sind vor allem an den Drehkreuzen München und Frankfurt zu erwarten.

Der Streik der Piloten hat am Donnerstagmorgen begonnen: Zahlreiche Maschinen der Lufthansa werden voraussichtlich am Boden bleiben.  © News5

Das Unternehmen hat aber zugesichert, dass an beiden Streiktagen mindestens die Hälfte der geplanten Flüge stattfindet. Auf der Langstrecke könnten sogar 60 Prozent der Flüge starten.

Zuvor hatte bereits die streikende Gewerkschaft Vereinigung Cockpit eingeräumt, dass der Streik diesmal kleiner ausfällt als bei der ersten Welle vor einem Monat.

Gewerkschaftschef Andreas Pinheiro erwartet rund 300 Flugausfälle pro Tag. Das ergebe eine ausreichende Streikwirkung und sei Teil der gewerkschaftlichen Strategie.

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Bei der ersten Streikwelle am 12. Februar waren rund 800 Flüge und damit mehr als das Doppelte ausgefallen. Damals hatte sich auch die Kabinengewerkschaft Ufo an dem Ausstand beteiligt.

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Piloten bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline zu Streik aufgerufen

Ein Reisender schaut am Donnerstagmorgen am Frankfurter Flughafen auf eine Anzeigetafel mit zum Teil annullierten Flügen: Mehr als 5000 Piloten wurden zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.  © Florian Wiegand/dpa

Von Ausfällen betroffene Passagiere würden laut Lufthansa aktiv per E-Mail benachrichtigt. Gäste, die nicht kontaktiert werden, könnten vorerst davon ausgehen, dass ihr Flug nicht betroffen ist. Flüge ins Krisengebiet Nahost sollen nicht bestreikt werden.

Die Gewerkschaft hat die mehr als 5000 Piloten der Flugbetriebe Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline zu einem 48-Stunden-Streik aufgerufen, der um Mitternacht beginnen sollte.

Während es bei der Regionaltochter Cityline um eine Anhebung der Gehälter geht, streiten die Tarifpartner bei der Cargo und der Kerngesellschaft um höhere Betriebsrenten.

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Man erwarte in beiden Konflikten ein verhandlungsfähiges Angebot von der Arbeitgeber-Seite, so die Vereinigung Cockpit.

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